Anbieter: Laura Santtini
Bomba – gewürztes Tomatenmark
Beschreibung
Gewürztes Tomatenmark aus Italien in der Tube
Bomba ist ein gewürztes, dreifach konzentriertes Tomatenmark aus Italien nach der Rezeptur von Laura Santtini, der Londoner Umami-Queen. Soffritto, Rotwein und gekochter Traubenmost geben ihm die Tiefe, für die andere Saucen eine Stunde köcheln. Ein Esslöffel würzt ein Gericht für zwei.
Gewürztes Tomatenmark Bomba ist ein italienisches Tomatenkonzentrat nach einer Rezeptur von Laura Santtini, hergestellt in Italien. In der 200-g-Tube steckt ein fertig abgeschmecktes Mark aus 47 % dreifach konzentriertem Tomatenpüree, einem Soffritto aus Karotten, Sellerie und Zwiebeln, Rotwein und einem Schuss gekochtem Traubenmost. „Bomba" ist italienisch für Bombe – und eine Geschmacksbombe ist die Tube tatsächlich.
Dunkelrot, cremig und dicht aus der Tube
Bomba kommt mahagonidunkel und dickflüssig aus der Tube, mit dem harzig-süßen Duft reifer Tomaten, Rotwein, Petersilie und Basilikum.
Das Soffritto darin ist kein Beiwerk, sondern das Fundament jeder italienischen Sauce: Karotten, Sellerie und Zwiebeln, langsam in Öl angeschwitzt, bis sie ihre Süße abgeben. Genau dieser Schritt kostet in der eigenen Küche die erste halbe Stunde – hier ist er schon getan.
Am Gaumen entfaltet sich ein vollmundiger, süß-salziger Tomatenkern mit feiner Basilikumspitze und einem langen, leicht weinigen Abgang. Die Süße kommt nicht vom Rohrzucker allein – der gekochte Traubenmost, in Italien Sapa genannt, nimmt der Säure die Spitze und macht Bomba runder als klassisches Tomatenmark aus der Dose. Der Rotwein steht mit 12 % vol. in der Zutatenliste und bringt jene weinige Tiefe mit, die ein Sugo sonst erst nach langem Schmoren bekommt. Dicht, würzig und samtig – so schmeckt Konzentration.
Ein Esslöffel für zwei Personen
Bomba ist ergiebig – auf der Schachtel steht, dass ein Esslöffel ein Gericht für zwei Personen würzt, und diese Rechnung geht auf.
Ein Löffel ans Hackfleisch gerührt macht aus einer schnellen Bolognese etwas Tiefes, zwei Löffel geben der Minestrone das Rückgrat, das man sonst stundenlang aus Knochen zieht. In Aufläufen, Schmortöpfen und überall dort, wo Tomate und Kraft gefragt sind, reicht wenig und gibt viel. Weitere Ideen dazu findest du in unserer Auswahl an Pasta, Risotto und Sugo.
Besonders schön ist Bomba als Grundbelag – ein Löffel auf geröstetes Sauerteigbrot, darüber Basilikum und ein Faden gutes Olivenöl, fertig ist eine Bruschetta, die nach Ferienhaus in der Toskana schmeckt. Auf dem Pizzaboden macht sich ein dünner Strich als Grundierung großartig, und im Marinadenöl für Sommergemüse sorgt ein halber Teelöffel für eine tiefdunkle, würzige Kruste.
An hektischen Abenden genügt ein Esslöffel Bomba mit Nudelwasser, geriebenem Käse und Olivenöl verrührt – schon steht eine Sauce da, für die du sonst Dosentomaten köchelst. Weil das gewürzte Tomatenmark bereits gesalzen und abgeschmeckt ist, brauchst du weder Zucker noch Kräuter dazu. Nach dem Anbruch gehört die Tube in den Kühlschrank und sollte innerhalb von 30 Tagen aufgebraucht werden.
Laura Santtini, die Umami-Queen aus Belgravia
Hinter Bomba steht Laura Santtini, Restaurateurin und Kochbuchautorin, die 2009 die erste Umami-Paste der Welt auf den Markt brachte.
Von 2002 bis 2008 führte sie das Londoner Familienrestaurant Santini in Belgravia, das ihr Vater Gino Santin 1984 eröffnet hatte und das jeder Londoner Taxifahrer als Frank Sinatras Lieblingsadresse kennt. Danach schrieb sie Kochbücher: „Easy Tasty Italian" erschien 2009 und gewann den Jeremy Round Award der British Guild of Food Writers für das beste Erstlingswerk, „At Home with Umami" folgte 2015.
Bomba ist die süßere Schwester ihrer Taste #5 Umami Paste – Tomate und Traubenmost statt Sardelle und Parmigiano, aber dieselbe Idee einer konzentrierten Abkürzung zu Tiefe und Würze. „The world's sauciest tomato paste" steht auf der Schachtel, so Laura über ihr eigenes Mark. Wer gewürztes Tomatenmark bisher nur aus der Dose kannte, lernt hier um. Vegan ist es obendrein. Alle Achtung.



