Anbieter: Azienda Guerrieri

Strozzapreti – Hartweizen Pasta

5,40 €3,70 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Strozzapreti mit rustikaler Drehung aus dem Marken-Hartweizen

Die Strozzapreti von Azienda Guerrieri sind kurze, gedrehte Nudelstränge aus reinem Hartweizengrieß von den eigenen Feldern der Marken. Im Verfahren al bronzo durch die Matrize gezogen, mit rauer, unregelmäßiger Oberfläche. Kein glattes Fabrikformat, sondern eine Form mit Geschichte und Biss.

Strozzapreti – Hartweizen Pasta von Azienda Guerrieri ist eine kurze, spiralig gedrehte Röhrennudel aus 100 Prozent Hartweizengrieß, angebaut auf den Hügeln der Familie Guerrieri in der Provinz Pesaro und Urbino. Der Name stammt aus einer alten Marken-Legende: „Priesterwürger" heißt die Form übersetzt, weil sich hungrige Pfarrer angeblich an ihr verschluckt haben sollen, so gut schmeckte sie. In der Packung mit 500 g stecken nur 2 Zutaten: Grieß und Wasser, ganz ohne Ei.

Eine Form mit 800 Jahren Küchengeschichte

Ursprünglich rollten Frauen in der Romagna und den Marken den Teig von Hand zwischen den Handflächen zu kurzen, unregelmäßigen Spiralen – daher die charakteristische Drehung, die auch die Guerrieri-Version bis heute zeigt.

Die Legende ist über 800 Jahre alt und wird in vielen Küchen der Emilia-Romagna und der Marken noch heute erzählt, meist mit einem Augenzwinkern. Du erkennst sie sofort am Teller: keine zwei Strozzapreti sehen exakt gleich aus.

Durch die Bronzematrize – Pasta-Kenner sprechen vom Verfahren „al bronzo" – behält die Nudel diese raue, gedrehte Struktur, an der sich Saucen in jeder Rille festsetzen. Bissfest, kernig, mit deutlichem Weizenaroma – die Strozzapreti braucht keine glatte Perfektion, ihr Reiz liegt gerade in der Unregelmäßigkeit.

Gekocht ist sie in 10 bis 11 Minuten al dente, jede Nudel etwas anders gedreht als die nächste – ein Zeichen dafür, dass hier nicht jede Form aus derselben Gussform kommt, sondern durch echte Bronzematrizen läuft, die mit der Zeit selbst ihre kleinen Unregelmäßigkeiten entwickeln.

Verträgt kräftige wie schlichte Saucen gleichermaßen

Die gedrehte Form hält dicke, sämige Saucen fest wie kaum eine andere Pastaform – Ragù, Pilzsugo oder eine einfache Butter-Salbei-Sauce ziehen sich in jede Windung.

Mit Pilzen und einem Schuss Guerrieri VERDE Olivenöl gelingt ein erdiger Teller, denn das kräftig-grasige Öl steht dem Aroma der Strozzapreti gut. Zu einem Ragù aus Wildschwein oder Lamm passt ein Glas Nero Marche Rosso aus derselben Hofstelle – Pasta und Wein von einem einzigen Hof, das gelingt selten so stimmig.

Auch schlicht mit gebräunter Butter, Salbei und etwas Parmesan zeigt die Strozzapreti ihre Stärke – die Drehungen verhindern, dass die Butter einfach abläuft, sie bleibt in jeder Windung hängen. Für einen sommerlichen Teller eignet sich außerdem eine Sauce aus geschmorten Tomaten und schwarzen Oliven, mit reichlich frischem Basilikum darüber.

200 Hektar zwischen Piagge und dem Metauro

Die Familie Guerrieri bewirtschaftet ihre 200 Hektar am Fluss Metauro seit rund 1800, mittlerweile in der 6. Generation, verteilt auf Reben, Olivenhaine und die Weizenfelder, aus denen diese Pasta entsteht.

Gegen Schädlinge setzt der Hof auf natürliche Methoden statt auf breite Chemie, die Betriebsgebäude laufen mit Solarstrom, und der Weizen bleibt vom Feld bis zur Mühle in eigener Hand. Diese Kontrolle schmeckt man an der festen, klaren Struktur der Strozzapreti.

Geführt wird der Betrieb heute von Luca Guerrieri, der sich die Arbeit mit seinem Vater Alberto und seiner Schwester Maria Giulia teilt – Feld, Weinkeller und Ölmühle haben jeweils ihren eigenen Schwerpunkt, wie Luca Guerrieri es beschreibt.

Wer das ganze Pasta-Sortiment der Hofstelle sehen möchte, findet in der Pasta-Auswahl von Azienda Guerrieri auch die Variante aus altem Senatore-Cappelli-Weizen sowie die klassischen Penne und Spaghetti. Kein Massenprodukt – Pasta mit Herkunft, die man schmeckt.