Anbieter: La Campofilone Pasta Manufaktur
Fusilli – Hartweizenpasta
Beschreibung
Fusilli, die Spiralnudel für Sauce in jeder Windung
Fusilli von La Campofilone sind gedrehte italienische Hartweizenpasta aus Hartweizengrieß und Wasser, al bronzo gezogen und langsam getrocknet. Die Spiralform aus Kampanien hält Sauce in jeder Windung fest, statt sie einfach abtropfen zu lassen.
Fusilli, manchmal auch Spirelli genannt, tragen ihren Namen nach fuso, der Spindel, mit der beim Spinnen Wolle aufgerollt wird – ihre gedrehte Form erinnert genau daran. Bei La Campofilone entstehen sie aus nur zwei Zutaten, Hartweizengrieß und Wasser, gedreht und rund 4 Zentimeter lang, wenn sie gar sind, mit 2 bis 3 vollständigen Windungen pro Stück.
Aus Kampanien, aber längst überall zu Hause
Ihren Ursprung haben diese Spiralnudeln in Kampanien im Süden Italiens, wo man den Teig ursprünglich von Hand um eine dünne Stricknadel wickelte. Heute übernehmen Bronzeformen diese Arbeit, das Grundprinzip bleibt aber gleich: eine lange Teigschnur, die in Windungen gelegt wird.
Genau diese Windungen machen die Nudel so praktisch, dehnbar genug, um Sauce förmlich einzufangen, robust genug für Salate, und formstabil genug, um im Ofen mit Käse zu überbacken, ohne zu zerfallen. Du erkennst am fertigen Teller sofort, ob genug Sauce in den Windungen hängen geblieben ist, oder ob sie einfach nur obenauf liegt.
Napoli, Arrabbiata oder Amatriciana
Klassische Tomatensaucen sind das natürliche Zuhause der Fusilli: Sugo alla Napoletana, feurige Arrabbiata, oder die würzige Amatriciana mit Speck und Chili. Alle drei bleiben in den Windungen hängen, statt einfach vom Teller zu rutschen.
Kurz erhitzt und mit der heißen Pasta vermengt, legt sich die Amatriciana Sauce von Eggerhof in jede Windung, dazu etwas geriebener Pecorino. Wer es klassisch mag, greift stattdessen zu den Spaghetti von La Campofilone, gleiche Werkstatt, andere Form, aber genauso griffig, würzig, kräftig im Biss.
Enzo Rossi und der Weizen von den eigenen Feldern
Seit 1998 führt Enzo Rossi den Familienbetrieb, der 1912 im kleinen Küstenort Campofilone an der Adria gegründet wurde, heute gemeinsam mit seiner Frau und den Töchtern Maria Vittoria und Federica. Für die Fusilli gilt dieselbe Regel wie für alle Hartweizenformate der Manufaktur, wie Enzo Rossi selbst sagt: nur eigener Hartweizen aus den Provinzen Ascoli Piceno und Macerata, gentechnikfrei, im Sommer geerntet und lokal zu Grieß vermahlen.
Der Grieß wird mit Wasser zu festem Teig verarbeitet, ruht, bevor er al bronzo durch die Formen gezogen wird, was die Oberfläche griffig, rau und saucenfreundlich macht. Getrocknet wird anschließend 20 bis 36 Stunden bei niedriger, kontrollierter Temperatur, deutlich länger als bei industrieller Massenware, die oft in weniger als der Hälfte der Zeit fertig ist. Im gesamten Sortiment von La Campofilone findest du weitere Hartweizenformate aus derselben Werkstatt.
Zehn Minuten bei zweihundert Grad überbacken
Die Fusilli etwa 12 Minuten in reichlich Salzwasser kochen, bis sie noch leicht Biss haben. Mit einer kräftigen Tomatensauce vermengen, in eine Auflaufform geben, mit Käse bestreuen und bei 200 Grad rund 10 Minuten überbacken, bis er goldbraun ist. Eine Handvoll schwarze Oliven und etwas Kapern in der Sauce bringen zusätzliche Würze ohne großen Aufwand, und wenn du magst, streust du vor dem Servieren noch etwas frischen Oregano über den fertigen Auflauf.



