Anbieter: La Campofilone Pasta Manufaktur
Pappardelle – Eiernudeln
Beschreibung
Breite Pappardelle für deftige Saucen
Pappardelle von La Campofilone sind extrabreite italienische Eiernudeln, rund anderthalb Zentimeter breit, aus Hartweizengrieß und frischen Freilandeiern. Kein zartes Fadenformat für helle Saucen, sondern die breiteste Bandnudel der Manufaktur, gemacht für Wildragout und Schmorgerichte.
Pappardelle sind die breiteste Bandnudel im italienischen Repertoire, ihr Name kommt von pappare, „genüsslich essen" oder „verschlingen" – ein Name, der Programm ist. Bei La Campofilone werden sie wie alle Eiernudeln der Manufaktur aus nur zwei Zutaten hergestellt: Hartweizengrieß und frische Eier, ohne Wasser, ohne Zusatzstoffe.
Anderthalb Zentimeter, breit genug für Wildragout
Ursprünglich stammen Pappardelle aus der Toskana, wo man sie zu kräftigem Wildragout serviert, meist von Hase oder Wildschwein, mit viel Rotwein und langer Schmorzeit. Schon im 16. Jahrhundert sollen toskanische Bauern diese breite Nudel zu Festtagen aufgetischt haben, wenn ein Ragout aus der Jagd auf den Tisch kam.
Bei La Campofilone sind sie goldgelb, kräftig, mit deutlichem Ei-Aroma – anders als schmale Fadennudeln verlangen sie nach Saucen mit Biss: Stücke, nicht nur Flüssigkeit. In 1 bis 2 Minuten sind sie gar, bleiben aber griffig genug, um ein ganzes Löffelchen Ragout zu tragen, ohne darunter zusammenzufallen.
Gulasch, Wildragout oder Lachs mit Sahne
Die Pappardelle ist die Form der Wahl für alles, was deftig, stückig und geschmort daherkommt: Gulasch, Wildschwein-Bolognese, oder ein kräftiges Wildschwein Ragout aus Südtirol, das dir die lange Schmorzeit spart.
Wer es milder mag, kombiniert sie mit Lachs, Blattspinat und Sahne, oder mit Meeresfrüchten in Weißwein – die Breite der Nudel verträgt auch das. Eine Handvoll getrocknete Steinpilze, vorher in warmem Wasser eingeweicht und mit ins Ragout gegeben, gibt dem Sonntagsteller zusätzliche Tiefe. Wenn du magst, findest du bei uns auch die schmalere Rigatoni aus Hartweizen, falls es doch lieber eine Röhrenform sein soll.
Ein Familienbetrieb seit Generationen
La Campofilone trägt den Namen des mittelalterlichen Dorfes an der Adriaküste, in dem seit 1912 Pasta entsteht – heute unter der Leitung von Enzo Rossi, der den Betrieb 1998 übernahm und ihn mit seiner Frau und den Töchtern Maria Vittoria und Federica führt.
Gute Pasta beginnt auf dem Feld, wie Enzo Rossi es beschreibt: Der Hartweizen wächst auf betriebseigenen Flächen in den Provinzen Ascoli Piceno und Macerata, gentechnikfrei, lokal vermahlen. Die Hennen leben in heller Bodenhaltung mit viel Platz, wenigen Tieren pro Quadratmeter und ruhigem Umgang, ohne Stress und ohne Enge.
2009 wurde das mit dem Good Egg Award von Compassion in World Farming honoriert, der wichtigsten internationalen Organisation für Tierschutz in der Landwirtschaft. Alle Achtung.
Getrocknet wird bis heute von Hand auf gefalteten Papierbögen, an allen vier Seiten hochgeschlagen, 20 bis 48 Stunden bei unter 36 Grad – lange genug, damit Farbe und Ei-Aroma erhalten bleiben, kurz genug, dass die Nudel nicht brüchig wird. Im gesamten Sortiment von La Campofilone findest du noch mehr Formate aus derselben Werkstatt.
Kurz mit dem Ragout durchgeschwenkt
Die Pappardelle in reichlich Salzwasser 1 bis 2 Minuten kochen, gut abtropfen lassen. Mit einem kräftigen Ragout in der Pfanne kurz durchschwenken, damit sich Nudel und Sauce verbinden, dann großzügig mit Parmesan bestreuen. Ein Glas kräftiger Rotwein aus den Marken passt gut dazu, mehr Fest braucht ein Wochenendessen nicht.



