Anbieter: Martin-Pouret

Rosé-Weinessig

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Inhalt
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Beschreibung

Rosé-Weinessig aus Orléans mit Beerennote

Der Rosé-Weinessig von Martin-Pouret ist ein Vinaigre d'Orléans Vin Rosé aus mediterranem Roséwein, im Eichenfass gereift. Kein spitzer Industrieessig, sondern ein fruchtiger Weinessig mit Noten von Erd- und Himbeere.

Rosé-Weinessig nennt Martin-Pouret seinen Vinaigre d'Orléans Vin Rosé, einen fruchtig-sanften Essig aus dem französischen Orléans. Als Basis dient ausgewählter IGP-Roséwein aus dem Mittelmeerraum, der 3 Wochen langsam in Eichenfässern vergärt und danach in kühlen Kellern reift. Das schmeckt man: helle Beeren, ein Hauch Vanille, eine angenehm fruchtige Säure.

Im Glas schimmert er zartrosa und duftet nach Erdbeere und Himbeere, am Gaumen zeigt sich die feine Handschrift des Hauses – fruchtig, sanft, elegant. Ein Essig, der zu leichten Gerichten schmeichelt, statt sie zu übertönen. Hell und beschwingt macht er jeden Salat freundlicher, fast wie ein Spritzer Frühling. Schon die zarte Farbe im Fläschchen fällt auf, noch bevor der erste Tropfen im Salat landet.

Fruchtig, elegant, mit Erd- und Himbeere

Der Rosé-Weinessig schmeckt runder und fruchtiger als ein klassischer Weinessig. Die helle Beerenwürze und die zarte Vanillenote aus dem Eichenfass machen ihn zum feinsten der Orléans-Essige, einem für die leichte Küche. Wo ein junger Essig kratzt, streichelt dieser.

Mit 6 Prozent Säure erfüllt er die Norm für Weinessig, doch durch seine reife Frucht wirkt sie harmonisch und rund, angenehm in jedem Dressing, ohne zu dominieren. Je länger ein solcher Essig im Fass reift, desto runder wird die Säure – hier sind es Wochen der Ruhe, die man ihm anschmeckt. Genau diese Geduld schmeckt man am Ende im Glas.

Zu Salat, Fisch und Meeresfrüchten

Der Rosé-Weinessig mag leichte, frische Gerichte: knackige Blattsalate, zarten Fisch und feine Meeresfrüchte. Auch gedünstetes Gemüse, helles Fleisch, Nudel- und Kartoffelsalate bekommen mit ihm eine feine, fruchtige Säure, die nie vordergründig wird. Er hellt auf, wo andere Essige beschweren.

Eine helle Vinaigrette zu gegrilltem Fisch oder ein Sommersalat mit Erdbeeren holt seine Frische hervor – da trifft Beere auf Beere. Selbst Erdbeeren mit etwas Pfeffer gewinnen mit ein paar Tropfen davon an Tiefe. Für Kräftiges greifst du besser zum Bio Rotweinessig, für Feines zum gereiften Weißweinessig aus Orléans – dieser Rosé aber ist der fruchtigste im Bunde.

Seit 1797 der letzte Essigmeister von Orléans

Orléans war einst Frankreichs Essig-Hauptstadt, um 1810 zählte die Stadt an der Loire rund 400 Essigmacher, schon 1580 adelte ein königliches Dekret ihre Essige und Senfe. Heute ist nur ein Haus geblieben: Martin-Pouret, seit 1797 der letzte Essigmeister der Stadt.

Sein Essig reift nach der langsamen méthode d'Orléans an der Luft und in Eichenfässern – ein Handwerk, das sich nicht beschleunigen lässt. 2019 haben David Matheron und Paul-Olivier Claudepierre das Haus übernommen und führen dieses Erbe weiter, neben Essigen auch Cornichons und Senf von Martin-Pouret. Alle Achtung, wie fein ein Essig sein kann.

Ein Teil Essig auf drei Teile gutes Öl

Roh und sparsam dosiert gibt der Rosé-Weinessig seine Beerennoten am vollsten preis. Für ein sommerliches Dressing ein Teil Essig auf drei Teile gutes Öl, eine Prise Salz, ein Löffel Senf, fertig. Kühl und dunkel gelagert hält er sich dir lange – ein Fläschchen für die leichte Sommerküche.