Anbieter: L'Atelier du Sel

Guérande-Salz mit Piment d'Espelette

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Beschreibung

Guérande-Salz mit der sanften Glut des Baskenlands

Das Guérande-Salz mit Piment d'Espelette verbindet graues Atlantiksalz mit der milden Chili des Baskenlands – fruchtig und warm, nie brennend scharf. Gemischt von L'Atelier du Sel in Bio-Qualität: Sel de Guérande au Piment d'Espelette, wie es auf dem französischen Etikett heißt.

Guérande-Salz mit Piment d'Espelette ist die feurigste Mischung der Werkstatt Morel et Le Chantoux – und zugleich eine sanfte: Die baskische Chilisorte bringt Wärme und ein fruchtiges Paprika-Aroma mit, kein beißendes Feuer. Gilles und Matthieu mischen sie mit ihrem von Hand geernteten grauen Meersalz aus dem Mès-Becken bei Assérac.

Auf der Zunge kommt erst das milde Salz, dann baut sich die Würze auf: fruchtig, würzig, pikant, mit einem Echo von getrockneter Paprika und Südsonne. Die Schärfe bleibt dabei freundlich – sie klopft an, statt die Tür einzutreten. Wer Piment d'Espelette einmal kennengelernt hat, greift seltener zur Pfeffermühle: Die Mischung würzt und wärmt in einem Zug.

Würzt Hähnchen, Fisch und alles vom Grill

Espelette-Salz gehört überall dorthin, wo eine warme, fruchtige Würze gefragt ist: auf Brathähnchen, Thunfisch- und Lachssteaks, rotes Fleisch, Gemüsepfannen und Omelette.

Besonders gut macht es sich auf dem Brathähnchen, welches bei 180 Grad langsam knusprig wird – das Salz erst zum Schluss darüber, dann bleibt das Paprika-Aroma lebendig. Ebenso gut: über Rührei mit Tomaten, auf marinierten Sardinen oder im Dressing für einen Sommersalat mit gegrillter Paprika. Auch Ofenkartoffeln und Süßkartoffel-Spalten danken eine Prise davon kurz vor dem Servieren. Und zur Brotzeit gehört es sowieso: Eine Prise hebt die Paté basque mit Piment d'Espelette von Maison Ederki ebenso wie die Leberpasteten von Les Conservistes.

Magst du es lieber kräuterwürzig statt pikant, steht das Kräutersalz aus der Guérande aus derselben Werkstatt bereit – zusammen decken die beiden den halben Sommer auf dem Grill ab.

Eine Chili mit Stammbaum aus zehn Dörfern

Piment d'Espelette ist selbst eine Herkunftsspezialität: Die milde Chilisorte ist seit dem Jahr 2000 herkunftsgeschützt (heute AOP) und wächst nur in einer Handvoll Gemeinden rund um das baskische Dorf Espelette.

Nach der Ernte trocknen die Schoten traditionell an den Fassaden der weißen Häuser – die roten Schnüre gehören zum Ortsbild wie der Kirchturm. Im Baskenland würzt die Chili traditionell die Piperade, das Schmorgericht aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln – ein Hinweis darauf, wie gut sie mit Gemüse kann. Gemahlen kommt die Chili dann zum grauen Sel de Guérande: von Hand geerntet, weder gewaschen noch behandelt, im Solartrockner nur so weit nachgetrocknet, dass die natürliche Feuchte des Salzes erhalten bleibt.

Zwei geschützte Herkünfte in einer Mischung

Hier treffen sich zwei Herkunftszeichen: das IGP-Salz aus der Guérande und die AOP-Chili aus dem Baskenland – zusammengeführt in der Werkstatt von L'Atelier du Sel in Saint-Molf.

Gegründet haben sie Gilles Morel und sein Neffe Matthieu Le Chantoux 2014; das Salz trägt das blau-gelbe IGP-Siegel seit 2014. Gute Zutaten brauchen keine Verstärker, erklärt Gilles – deshalb stehen auf dem Etikett nur Salz und Chili, beides Bio. Den festlichen Gegenpol findest du im Fleur de Sel de Guérande IGP, und alle Salze der Familie gesammelt bei L'Atelier du Sel.

Eine winzige Prise in die heiße Schokolade

Die Mischung verträgt beides: mitgekocht wird sie milder und runder, zum Schluss darübergestreut bleibt sie lebendig und pikant. Eine winzige Prise in heiße Schokolade ist im Baskenland ein Klassiker – und hierzulande eine kleine Überraschung für Gäste. Trocken gelagert hält der Vorrat von 150 g locker durch die ganze Grillsaison.

Bio Kontrollstelle FR-BIO-01 – EU/Nicht EU-Landwirtschaft