Anbieter: L'Atelier du Sel
Algensalz aus der Guérande
Beschreibung
Algensalz bringt den Duft des Meeres mit
Das Algensalz von L'Atelier du Sel mischt graues Guérande-Meersalz mit Dulse, Nori und Meersalat aus der Nord-Bretagne – Sel de Guérande aux Algues, wie es die Franzosen nennen. Ein Würzsalz mit feiner Meeresnote für Fisch, Meeresfrüchte und die Asia-Küche, ganz ohne Fischzutat.
Algensalz aus der Guérande ist die maritimste Mischung der Salzwerkstatt L'Atelier du Sel, welche unter dem Familiennamen Morel et Le Chantoux firmiert: graues Atlantiksalz aus dem Mès-Becken, von Hand geerntet, dazu drei Algen von der bretonischen Nordküste. So kommt das Meer gleich zweimal in eine Packung.
Im Essen zeigt es sich salzig, würzig, samtig – die Algen bringen jene herzhafte Tiefe mit, welche die japanische Küche Umami nennt. Es schmeckt nach Küste und Seeluft, aber nicht nach Fisch: Die grüne Würze bleibt fein und rund, mit der milden Mineralität des grauen Salzes darunter.
Für Fisch, Meeresfrüchte und die Asia-Küche
Algensalz würzt alles, was vom Meer kommt oder dorthin möchte: Fischfilets, Garnelen, Jakobsmuscheln – und überraschend gut auch Reisgerichte, Ramen und Avocadobrot.
Streu es über gedämpften Fisch, welcher bei sanften 160 Grad im Ofen gart, und auf die Butter fürs Krabbenbrot. Ohne jeden Fisch geht es genauso gut: über Onigiri und gedämpftem Reis, in der Misosuppe, auf weichem Ei mit Sesam – die Algen verstehen sich blendend mit der asiatischen Küche.
Und wenn aus der Prise ein ganzer Sud werden soll: Dieselben drei Algen würzen auch den Court Bouillon, die Bio-Gemüsebrühe der Werkstatt – das Algensalz ist sozusagen seine kleine Schwester für den Streuer-Moment.
Drei Algen von der bretonischen Nordküste
In die Mischung kommen Dulse, Nori und Meersalat – Seetang aus der Nord-Bretagne, wo kühles Atlantikwasser besonders aromatische Algen wachsen lässt.
Dulse schmeckt mild-nussig – in der Bretagne landet sie sogar im Butterfass, Algenbutter ist dort ein Klassiker. Nori kennst du als Sushi-Mantel, und Meersalat bringt die frische grüne Note mit. Getrocknet und fein geschnitten wandern die drei ins graue Sel de Guérande, welches zuvor im Solartrockner behutsam nachgetrocknet wurde – nur so weit, dass seine natürliche Feuchte erhalten bleibt. Alles in Bio-Qualität, kontrolliert durch FR-BIO-01.
Aus den Salzwiesen von Morel et Le Chantoux
Das Salz stammt aus den Salzgärten im Mès-Becken bei Assérac, geerntet von den Paludiers von L'Atelier du Sel – gegründet 2014 von Gilles Morel und seinem Neffen Matthieu Le Chantoux in Saint-Molf.
Geerntet wird von Hand, ohne Mechanisierung, weder gewaschen noch behandelt – das Salz soll bleiben, wie das Meer es macht, betont Matthieu. Seit 2014 trägt es das IGP-Herkunftssiegel. Zur maritimen Familie gehört übrigens noch ein Verwandter im Glas: der eingelegte Meeresspargel (Queller) aus denselben Salzwiesen. Alle Salze findest du gesammelt bei L'Atelier du Sel.
Eine Prise, und der Reis schmeckt nach Meer
Streue das Algensalz erst kurz vor dem Servieren, dann bleibt die Meeresnote frisch und lebendig – ein wenig davon, und eine ganze Schüssel Reis schmeckt plötzlich nach Meer. Trocken gelagert hält der Vorrat von 150 g lange durch – und falls du experimentierfreudig bist: Eine Prise auf dunkler Schokolade mit Karamell ist eine kleine Sensation für mutige Gäste. Das Meer kann nämlich auch Dessert.
Bio Kontrollstelle FR-BIO-01 – EU/Nicht EU-Landwirtschaft



