Anbieter: Martin-Pouret

Bio Rotweinessig

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Beschreibung

Bio Rotweinessig aus Orléans, ein Jahr im Eichenfass

Der Bio Rotweinessig von Martin-Pouret ist ein Vinaigre d'Orléans Vin Rouge aus französischem Rotwein, ein Jahr in Eichenfässern gereift. Kein rascher Industrieessig, sondern ein fruchtig-herber Weinessig mit feiner Vanillenote und lebendiger Säure.

Bio Rotweinessig nennt Martin-Pouret seinen Vinaigre d'Orléans Vin Rouge, einen 12 Monate gereiften Essig aus dem französischen Orléans. Als Basis dient eine Auswahl guter französischer Rotweine, die 3 Wochen langsam in Eichenfässern vergärt und danach ein volles Jahr in kühlen Kellern reift. Das schmeckt man: rote Früchte, ein Hauch Vanille, 6 % lebendige Säure.

Im Glas leuchtet er rubinrot und duftet nach roten Früchten und Beerenwürze, am Gaumen zeigt sich die feine Handschrift des Hauses: fruchtig, würzig-herb, mit einem warmen Ton vom Holzfass. Ein Essig mit Charakter, der nicht bloß sauer ist, sondern Aroma mitbringt.

Fruchtig, würzig-herb, mit einem Hauch Vanille

Der Bio Rotweinessig schmeckt runder und tiefer als ein gewöhnlicher Weinessig. Die lange Fassreife schenkt ihm Aromen roter Beeren und jene zarte Vanillenote, die nur Zeit im Eichenholz hervorbringt.

Je länger ein solcher Essig im Fass ruht, desto weicher wird seine Säure und desto vielschichtiger sein Aroma – hier sind es ganze 12 Monate, die man ihm anschmeckt. Die 6 % Säure geben ihm Rückgrat, ohne spitz zu werden, und heben Aromen im Gericht hervor, statt sie zu übertönen.

Vom herzhaften Blattsalat bis zur Wildmarinade

Der Rotweinessig mag kräftige Gerichte: herzhafte Blattsalate, geschmorten Rotkohl, Marinaden für Wild und rotes Fleisch. Auch Bratensaucen und Wildgeflügel bekommen mit ihm eine fruchtige Säure, die den Braten trägt und nicht vordergründig wird.

Bemerkenswert ist vor allem, wie er einen schlichten Nudel- oder Kartoffelsalat wieder aufweckt. In einer kräftigen Vinaigrette mit dem cremigen Senf aus Orléans wird er zum Herzstück, ein Spritzer in den Rotkohl-Topf ist ein alter Küchentrick. Über geschmortem Wild oder an einer dunklen Soße läuft er erst richtig zu Form auf.

Seit 1797 der letzte Essigmeister von Orléans

Einst war Orléans die Essig-Hauptstadt Frankreichs, um 1810 zählte man an der Loire rund 400 Essigmacher. Heute ist nur ein Haus geblieben: das Maison Martin-Pouret, das seit 1797 nach der langsamen méthode d'Orléans arbeitet.

Bei dieser Methode gärt der Wein an der Luft und reift in Eichenfässern – die geduldige alte Art, aus welcher die Stadt Orléans ihren Ruf bezogen hat. Für diesen Bio-Essig wählt das Haus eigens gute französische Rotweine aus und lässt sie in den kühlen Kellern von Orléans Zeit finden. 2019 haben David Matheron und Paul-Olivier Claudepierre das Haus übernommen und führen das Erbe der großen Essigmeister mit Stolz weiter. Neben Essigen findest du bei uns auch Cornichons und Senf von Martin-Pouret.

Magst du vergleichen, stell ihm den helleren Weißweinessig aus Orléans an die Seite – der eine für Kräftiges, der andere für Feines. Alle Achtung, wie viel Geschmack in einem Löffel Essig wohnen kann.

Der einzige, der ruhig mitkochen darf

Der Bio Rotweinessig wird sparsam eingesetzt und darf ruhig warm mitkochen – in Schmorgerichten und beim Rotkohl entfaltet er seine fruchtige Tiefe am besten. Für die Vinaigrette ein Teil Essig auf drei Teile gutes Öl, eine Prise Salz, ein Klecks Senf, fertig. Kühl und dunkel gelagert hält er sich lange, einmal geöffnet auch offen im Schrank.

Bio Kontrollnummer FR-BIO-19 – Französische Landwirtschaft