Anbieter: Pfeffersack und Soehne
Szechuan Pfeffer – Keramikdose
Beschreibung
Szechuan Pfeffer, das Prickeln aus dem Land des Überflusses
Der Pfeffersack und Soehne Szechuan Pfeffer ist botanisch gar kein Pfeffer, sondern die Fruchtschale eines Zitrusverwandten aus China. Erst prickelt er auf der Zunge, dann betäubt er sanft – zitronig-frisch, 30 Gramm in der Westerwälder Keramikdose.
Der Szechuan Pfeffer von Pfeffersack und Soehne ist die getrocknete Fruchtschale eines chinesischen Rautengewächses aus dem bergigen Hinterland Chinas – und er spielt ein Spiel, das kein anderer Pfeffer beherrscht: Auf der Zunge prickelt er erst wie Brause, dann legt sich eine sanfte Taubheit über die Lippen, und darüber schwebt ein zitronig-frisches Aroma – die Erbschaft seiner Verwandtschaft mit den Zitruspflanzen.
Prickelnd, zitronig und sanft betäubend
Was da auf der Zunge passiert, hat einen Namen: Die Chinesen nennen das Gefühl „málà" – prickelnd-scharf. Es beginnt wie ein feines Kribbeln, wächst zu einem Summen und macht den Mund dabei empfänglicher für alle anderen Aromen.
Botanisch handelt es sich um die getrockneten, von den Samen befreiten Fruchtschalen des Zanthoxylum, eines dornigen Rautengewächses – kein echter Pfeffer, aber ein echtes Erlebnis. Blüten-, Berg- oder chinesischer Pfeffer sind seine anderen Namen; in der Provinz Sichuan, traditionell „Land des Überflusses" genannt, ist er Alltag.
In Sichuans Küche bildet er mit Chili das berühmte Doppel aus „má" und „là" – Prickeln und Hitze –, das Gerichte wie Mapo Tofu trägt. Wer beides kombiniert, versteht den Sog dieser Küche: Das Prickeln kühlt, die Schärfe wärmt, und der Löffel will nicht aufhören.
Angeröstet, gemörsert und in den Five Spices
Kurz in der trockenen Pfanne angeröstet und dann gemörsert entfaltet der Szechuan sein volles Aroma – und verliert dabei etwas von seiner betäubenden Kraft, falls dir das Prickeln zu mutig ist. So vorbereitet würzt er Fleischeintöpfe, gebratenes Gemüse und alles, was nach Wok klingt.
In China gehört er fest in die Fünf-Gewürze-Mischung; bei uns lohnt er sich auch solo: über gebratener Ente, zu dunkler Schokolade oder im Gin Tonic als überraschender Gast. Wer asiatisch kocht, kommt an dieser Dose nicht vorbei. Mehr Charaktere stehen in unserer Kategorie Pfeffer.
Auch die süße Küche steht ihm offen – ein Hauch über Mango-Sorbet oder dunkler Schokolade lässt beide vibrieren. Klein dosieren, frisch mörsern, staunen – mehr Anleitung braucht dieses Gewürz nicht.
Die 30 Gramm in der Dose reichen dabei weiter, als sie klingen – Szechuan dosiert man in Prisen, nicht in Löffeln. Seit 2011 füllen die Koblenzer ihre Dosen so, wie es flüchtigen Gewürzen guttut: dunkel, dicht, ehrlich.
Aus Sichuan in die schwarze Keramikdose
Pfeffersack und Soehne beziehen die Fruchtschalen im Ursprungsland und füllen sie naturrein in die Westerwälder Keramikdose mit Korkverschluss – handgefertigt, lichtdicht, aromaschützend. Bei einem Gewürz, dessen ätherische Öle so flüchtig sind wie hier, ist das keine Kosmetik, sondern Notwendigkeit.
Die Koblenzer Manufaktur der vier Gründer wählt ihre Reingewürze nach demselben Prinzip aus wie ihre Salze: Herkunft, Handwerk, keine Abkürzungen. Der Szechuan dankt es mit einem Aroma, das gekauftem Pulver um Längen voraus ist.
Wer nach dem Prickeln wieder Boden braucht, greift zum verlässlichen Malabar Pfeffer – oder wagt mit dem Madagaskar Urwaldpfeffer gleich das nächste Abenteuer. Alle Dosen findest du bei Pfeffersack und Soehne. Vorsicht: Dieses Prickeln macht Appetit auf mehr!



