Anbieter: Lakritsfabriken Schweden Lakritz

Süße Premium Lakritz

6,95 €3,72 €Im Angebot
Inhalt
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Beschreibung

Süßes Lakritz aus Schweden, mild und ohne Salmiak

Süße Premium Lakritz von Lakritsfabriken ist mildes Schwedenlakritz mit 6 % Lakritzpulver, Anisöl und Rohrzucker. Ohne Salmiak, ohne Weizenmehl, ohne Gelatine – das ist die ursprüngliche Form der Lakritz, wie sie vor der nordischen Salmiak-Mode geschmeckt hat.

Süße Premium Lakritz ist die milde Seite des schwedischen Lakritz und der beste Einstieg für alle, welche Salzlakritz bisher zu ruppig fanden. Kein Salmiak, dafür Süßholz pur, Rohrzucker und ein Tropfen Anisöl. Martin Jörgensen gießt die Röllchen in Helsingborg weich, sodass sie sich kauen und lutschen lassen. 150 g in der flachen schwarzen Klappschachtel.

Weich, warm, mit langem Süßholzton

Diese Süße Premium Lakritz duftet nach Anis, bevor du sie überhaupt in den Mund nimmst. Der Biss ist nachgiebig, der Geschmack rund und wärmend.

Ohne Salmiak zeigt sich das Süßholz von seiner freundlichen Seite: erdig, würzig, aromatisch. Da ist eine Süße, welche nicht klebrig wirkt, weil das Anisöl sie sofort auffängt, und darunter dieser krautige Grundton, den nur echte Süßholzwurzel liefert. Nichts kratzt, nichts zieht zusammen.

Süßes Lakritz ist übrigens das ältere von beiden. Salmiak kam erst später aus der Apotheke dazu und hat von dort aus den Norden erobert – hier schmeckst du, wie Lakritz davor war, und verstehst, warum die Wurzel überhaupt Süßholz heißt.

Die Röllchen liegen auf limettengrünem Papier in der schwarzen Schachtel, tiefschwarz und matt. Sie bleiben weich bis zum letzten Stück, solange du die Schachtel kühl und trocken aufbewahrst.

Zum Schwarztee, zum Rotwein, für die Kinderhand

Ein Röllchen zum kräftigen Schwarztee, und beide werden besser. Das Anis nimmt die Gerbstoffe an die Hand und macht den Tee weicher.

Am Nachmittag gehört Assam oder Ceylon dazu, ein Röllchen langsam im Mund zergehen lassen und den Tee erst danach trinken. Der Süßholzton bleibt an der Zunge und färbt den ersten Schluck.

Am Abend passt ein warmer Rotwein dazu, ein Primitivo oder ein Zinfandel – die dunkle Frucht des Weins und das Süßholz mögen sich ausgesprochen gern. Für alle, welche Lakritz erst kennenlernen, ist diese Sorte die richtige Tür: mild genug für Kinderzungen, aromatisch genug für Erwachsene. Weich, würzig, anisfrisch.

In die Manteltasche für lange Spaziergänge passt die Schachtel gut, weil ein einzelnes Röllchen erstaunlich lange vorhält. Und auf dem Kuchentisch macht die schwarze Schachtel neben heller Keramik eine gute Figur.

Wenn du danach den nordischen Kick willst, wartet die salzige Variante mit Salmiak. Und wer Lakritz lieber in Schokolade getaucht mag, wird bei den Lakritzstangen in Milchschokolade fündig.

Von der Wurzel bis zum Röllchen

Lakritz beginnt als Wurzel. Süßholz wird gekocht, bis ein zäher, fast schwarzer Saft übrig bleibt – das Rohlakritz, hart wie Pech, sobald es auskühlt.

Erwärmt und mit Rohrzucker und Reismehl vermengt, wird daraus die Masse, welche noch warm durch lange Röhren gepresst wird. So entstehen endlose Stränge, welche nach dem Abkühlen in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Weizenmehl kommt nicht hinein, Gelatine ebenso wenig.

Seit 2019 baut Martin sein Süßholz auf 8 Hektar selbst an, im Süden Schwedens, wo sonst kaum jemand auf die Idee käme. Glycyrrhiza glabra heißt die Pflanze botanisch, sie wird gut einen Meter hoch, und ihre Wurzel braucht Jahre im Boden, bis sie ihr Aroma trägt.

Vom Feld bis in die Schachtel in einer Hand – das versucht in Europa fast niemand sonst. Schwedens erstes Premiumlakritz, so Martin über das, was er 2011 auf dem Lakritzfestival in Stockholm vorstellte.

Wie es dazu kam, erzählen wir im Porträt von Lakritsfabriken aus Helsingborg.