Anbieter: Compagnie du Miel

Niaouli Honig

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Beschreibung

Niaouli-Honig von La Compagnie du Miel, exotisch und kräftig

Beim Niaouli-Honig von La Compagnie du Miel liegen Kaffee, Mango und Zitronengras in einem einzigen Löffel beieinander, dazu ein warmer Vanillegrund und ein Hauch Lakritz. Der Sortenhonig stammt vom Niaouli, einem Baum der Küstenwälder im Osten Madagaskars.

Niaouli-Honig ist der kräftigste Sortenhonig von La Compagnie du Miel, gewonnen aus den Blüten des Melaleuca quinquenervia an der madagassischen Ostküste. Im 170-Gramm-Glas ist er von Natur aus cremig und wandert mit den Wochen von dunkel und flüssig zu hell und fest.

Kaffee, Mango und Zitronengras in einem Löffel

Wer Miel de Fleurs de Niaouli zum ersten Mal probiert, sucht nach Vergleichen und findet lange keinen, der wirklich trägt.

Zuerst meldet sich etwas Dunkles, das an frisch gemahlenen Kaffee denken lässt, daneben steht sofort die Mango. Darunter läuft ein Zitronengrasfaden mit, dahinter eine breite Vanille, und ganz zum Schluss kommt ein leises Lakritz, das lange nachhängt. Kräftig und würzig ist er dabei durchweg, süß fast nebenbei.

Auch das Auge bekommt etwas geboten, denn frisch abgefüllt ist er tief und dunkel, und mit der einsetzenden Kristallisation wird er heller, bis er karamellfarben im Glas steht. Ein Honig also, der sich über die Wochen verändert, ohne dabei Schaden zu nehmen.

Unter den madagassischen Sorten von La Compagnie du Miel ist er der eigenwilligste. Wer Honig sonst als milde Süße kennt, braucht beim ersten Löffel einen Moment, und fragt sich danach, wie die Blüte eines einzigen Baumes so viele Richtungen gleichzeitig einschlagen kann.

Honig zu reifem Käse, in den Tee, auf die Geflügelglasur

Ein so eigenwilliges Aroma braucht ein Gegenüber mit eigenem Charakter, und davon gibt es reichlich.

Auf einem Stück gereiftem Comté oder auf Roquefort mit einer Scheibe Walnussbrot trifft die Würze auf Salz und Fett, und beide gewinnen dabei. In einer Tasse Pu-Erh oder kräftigem Assam hält er dem Tee stand, statt in ihm zu verschwinden.

Für eine Glasur verrühr einen Esslöffel mit Sojasauce, geriebenem Ingwer und Knoblauch, streich die Mischung aufs Hähnchen und lass es zwanzig Minuten ziehen, bevor es in den Ofen kommt. In einem Dressing aus Limette, Olivenöl und einer Spur Chili gibt schon ein Teelöffel dem grünen Salat eine überraschende Tiefe.

Der Baum mit der Rinde aus Pergament

Der Niaouli wächst in den Küstenwäldern Ost-Madagaskars bis auf zweiunddreißig Meter, dort wo der Indische Ozean das Klima bestimmt.

Seine Rinde besteht aus vielen papierdünnen Lagen, die sich unregelmäßig ablösen wie die Blätter einer alten Rolle. Die weißen Blütenstände sehen aus wie kleine Flaschenbürsten und duften so kräftig, dass Parfümeure die ätherischen Öle dieses Baumes seit Langem schätzen.

Zwischen Januar und Februar steht er rund fünfundvierzig Tage in Blüte, und genau in dieses Fenster stellt La Compagnie du Miel die Stöcke. Was die Bienen darin eintragen, ergibt eine der kleineren Ernten des Jahres.

Eine französische Fachjury hat den Honig geprüft: Beim Concours Épicures, einem Wettbewerb für Feinkost, ging die Silbermedaille an dieses Glas.

Im Schrank statt am Fenster aufbewahren

Dunkel und kühl gelagert hält er sein Aroma über Monate, an einem hellen Fensterbrett verliert er es schneller. Wird er dir zu fest, hilft ein Wasserbad von Hand warm, kein heißes. Milder und blumiger geht es beim Küstenblütenhonig zu, und alle Gläser stehen im Sortiment von La Compagnie du Miel.