Anbieter: Martin-Pouret
Senf mit Pfeffer Ile de Ré
Beschreibung
Senf mit Pfeffer von der Île de Ré aus Orléans
Der Senf mit Pfeffer Ile de Ré von Martin-Pouret ist ein cremiger Moutarde d'Orléans, verfeinert mit dem Maceron-Pfeffer der Atlantikinsel Île de Ré. Kein scharfer Tafelsenf, sondern ein feiner Pfeffersenf mit würziger Tiefe.
Senf mit Pfeffer Ile de Ré ist ein cremiger französischer Senf von Martin-Pouret aus Orléans, abgeschmeckt mit vier Prozent Maceron-Pfeffer von der Île de Ré. Auf die milde Senfbasis, den hauseigenen Moutarde d'Orléans, trifft ein Gewürz mit eigener Geschichte – so bekommt der Senf eine würzige, elegante Tiefe.
Auf dem Löffel zeigt er sich cremig und goldgelb, im Mund kommt zuerst die milde Senfschärfe, dann die komplexe, leicht rauchige Würze des Ré-Pfeffers. Ein Senf mit Charakter, der mehr Aroma als Schärfe mitbringt. Ein Löffel genügt, um einem schlichten Stück Fleisch französische Finesse zu geben.
Cremig, würzig, mit dem Pfeffer der Insel
Der Pfeffersenf schmeckt cremig und mittelscharf, getragen von der besonderen Würze des Maceron. Das ist kein gewöhnlicher Pfeffer, sondern ein altes, auf der Île de Ré wiederentdecktes Gewürz, dessen Samen fein-würzig, aromatisch und leicht anisig schmecken. Die Île de Ré vor der Atlantikküste ist berühmt für ihre Salzgärten und ihr mildes Klima – hier wächst das Gewürz unter Meeresluft heran und bekommt sein feines, salzig-würziges Aroma.
Gemacht wird der Senf wie im Hause üblich: Loire-Senfkörner in der Steinmühle gemahlen, mit Guérande-Salz und dem eigenen Orléans-Essig verrührt und gereift, bevor die vier Prozent Ré-Pfeffer dazukommen. So bleibt die Senfbasis mild genug, um das Gewürz zur Geltung zu bringen.
Zu Fleisch, Käse und vom Grill
Der Senf mit Pfeffer mag kräftige und feine Gerichte: gegrilltes und kurz gebratenes Fleisch, Fisch, gereiften Käse oder ein herzhaftes Sandwich. Auch in Dressings und Marinaden bringt er eine würzige Note, die andere Senfe nicht haben. Selbst ein schlichtes Käsebrot wird mit einem dünnen Strich davon zum kleinen Genuss.
Ein Steak vom Grill und ein Burger sind seine große Bühne, denn dort trifft seine Pfefferwürze auf kräftiges Fleisch. Wer die pure, klassische Variante sucht, findet den cremigen Moutarde d'Orléans, wer es krautig mag, den Estragon Senf aus demselben Haus.
Senf wie vor hunderten von Jahren aus Orléans
Orléans war einst Frankreichs Hauptstadt für Essig und Senf – schon 1580 würdigte ein königliches Dekret die dortigen Essige und Senfe, um 1810 zählte die Stadt rund 400 Essigmacher. Heute ist nur ein Haus geblieben: Martin-Pouret, seit 1797 der letzte Meister der Stadt.
Das Wissen der Maître Vinaigrier reicht über 200 Jahre zurück. 2019 haben David Matheron und Paul-Olivier Claudepierre das Haus übernommen und führen dieses Erbe weiter – neben Senf auch Weinessige, Cornichons und weitere Sorten von Martin-Pouret. Alle Achtung, wie ein Inselgewürz und ein Orléans-Senf zusammenfinden.
Erst zum Schluss über das fertige Gericht
Der Pfeffersenf kommt erst zum Schluss über das fertige Gericht oder bleibt ganz kalt, damit die feine Ré-Würze erhalten bleibt. Zu Steak, Käse und Grillgemüse ein feiner Begleiter, und mit dem eleganten Glas macht er sich auch als kleines Geschenk gut. Im Kühlschrank hält er sich nach dem Öffnen viele Wochen lang.



