Anbieter: Pfeffersack und Soehne

Madagaskar Urwaldpfeffer – Keramikdose

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Beschreibung

Madagaskar Urwaldpfeffer, die wilde Rarität mit Vanillenote

Der Pfeffersack und Soehne Madagaskar Urwaldpfeffer wächst wild als Kletterpflanze in den Tropenwäldern Madagaskars und wird von Kleinbauern geerntet – nur 1,5 bis 2 Tonnen pro Jahr weltweit. Aromen von Vanille, Tabak und Zitrus, in der Westerwälder Keramikdose.

Der Madagaskar Urwaldpfeffer von Pfeffersack und Soehne, auch Bourbonpfeffer genannt, ist eine echte Rarität: Er wächst ausschließlich wild in den tropischen Wäldern Madagaskars, klettert dort an anderen Bäumen empor und wird von lokalen Kleinbauerninitiativen in mühsamer Handarbeit geerntet – die Jahresernte liegt bei gerade einmal 1,5 bis 2 Tonnen.

Vanille, Tabak und ein Hauch von Harz

Schon der Duft verrät, dass hier kein gewöhnlicher Pfeffer in der Dose liegt: warme Vanille, dunkler Tabak, etwas Harz und eine feine Zitrusnote – exotisch und tief, wie ein Spaziergang durch den Wald, in dem er wächst. Im Essen ist er eine Spur schärfer als normaler schwarzer Pfeffer, vor allem aber deutlich aromatischer.

Die kleinen charakteristischen Stiele an den Beeren sind kein Makel, sondern Erkennungszeichen der Wildsammlung – und sie stören weder Mühle noch Mörser. Warm, wild und vielschichtig: ein Pfeffer zum Langsam-Schmecken.

Botanisch trägt die Rarität den klangvollen Namen Voatsiperifery – eine wilde Pfefferart, die nur auf Madagaskar vorkommt. Schon das Wort ist eine kleine Reise, und der Inhalt der Dose löst das Versprechen ein.

Steak, Wild und dunkle Saucen

Seine große Bühne hat der Urwaldpfeffer beim Fleisch: frisch gemahlen über kurzgebratene Steaks, zu geschmortem Wild oder Lamm in dunkler Sauce – überall dort, wo seine Vanille- und Tabaknoten mit Röstaromen spielen dürfen.

Auch jenseits davon lohnt das Experiment: über Ziegenkäse mit Honig, zu dunkler Schokolade oder in einer Pfefferrahmsauce, die plötzlich nach mehr schmeckt. Sparsam einsetzen – Raritäten inszeniert man, man verbraucht sie nicht. Die Alltagsbasis dazu liefert der Schwarze Pfeffer aus demselben Haus.

Ein Hinweis zur Verwendung: zuletzt mahlen, zuerst genießen – als Finish auf dem fertigen Teller statt lange mitgekocht. So bleiben die flüchtigen Vanille- und Tabaknoten erhalten, für die man diese Rarität bezahlt und liebt.

Ein Blick auf die Zahlen erklärt den Rang: 1,5 bis 2 Tonnen Jahresernte weltweit – große Röstereien kalkulieren solche Mengen pro Stunde. Wenn du die Dose öffnest, hältst du also ein Stück Seltenheit in der Hand: wild gewachsen, von Hand gepflückt, fair bezahlt. Seit 2011 leistet sich die Koblenzer Manufaktur genau solche Raritäten.

Wild geerntet, fair bezogen, in Keramik bewahrt

Plantagenpfeffer wächst am Busch und lässt sich bequem ernten – der Urwaldpfeffer nicht: Als Kletterpflanze hoch in den Bäumen macht er jede Ernte zur Kletterpartie, gefährlich und langsam. Genau deshalb bleibt die Menge so klein und die Arbeit der madagassischen Kleinbauern so wertvoll.

Pfeffersack und Soehne beziehen die Rarität direkt und füllen sie naturrein als ganzes Korn in die schwarze Keramikdose aus dem Westerwald – handgefertigt, mit Korkverschluss, damit die flüchtigen Aromen von Vanille und Tabak bleiben, wo sie hingehören.

Mehr Pfeffer-Charaktere von mild bis prickelnd versammelt unsere Kategorie Pfeffer, das ganze Koblenzer Haus die Seite Pfeffersack und Soehne. Edel und rar – und jede Umdrehung der Mühle erzählt von Madagaskar.