Anbieter: Maison Bornibus
Körniger Senf
Beschreibung
Körniger Senf für Grill und großen Braten
Der körnige Senf von Bornibus ist grob vermahlen, mit ganzen, knackigen Senfkörnern und kräftigem Aroma. Kein glatter Tafelsenf, sondern die rustikale, hitzefeste Sorte – gemacht für Gegrilltes, große Braten und ein herzhaftes Dressing.
Körniger Senf, in Frankreich Moutarde en Grains, ist der grob gemahlene Senf von Bornibus, bei dem gelbe und braune Senfkörner nur angebrochen statt fein zerrieben werden. So bleiben die Körner ganz und knacken zwischen den Zähnen. Er ist hitzebeständig, verliert seine Würze auch bei hohen Temperaturen nicht und verbrennt nicht so schnell wie feiner Senf – deshalb liebt ihn die Grillküche.
Ganze Körner, die zwischen den Zähnen knacken
Der körnige Senf ist mehr Textur als Schärfe: erst das Knacken der Körner, dann eine milde, würzige Wärme mit einem Schuss Weißwein.
Die grob gebrochenen Senfkörner geben ihm Biss und ein nussiges, würziges Aroma, der Weißwein rundet es ab. Seine Schärfe ist präsent, aber freundlich, mehr Würze als Feuer – körnig, würzig, herzhaft. Ein Senf, den man sieht, bevor man ihn schmeckt.
Körniger Senf ist der rustikale Vetter des glatten Dijon: gröber, milder in der Schärfe, aber reicher in der Textur. Man erkennt ihn schon am Anblick – die gelben und braunen Körner sitzen sichtbar im hellen Sud, jeder Löffel sieht nach Handwerk aus.
Zu Gegrilltem, Braten und als Rotisseur-Senf
Weil er die Hitze aushält, heißt der körnige Senf in Frankreich auch Rotisseur-Senf, nach dem Küchenposten für große Braten und Gegrilltes. Wo feiner Senf bei Hitze bitter werden kann, bleibt der grobe würzig und rund.
Seine herzhafte Seite kehrt er als Kruste auf dem Schweinebraten hervor, zu Steaks und Würstchen vom Grill und als kräftige Basis für ein Salatdressing. Fein zu gereiftem Käse, zu kaltem Roastbeef und überall dort, wo ein glatter Senf zu leise wäre. Ein paar Cornichons dazu, und die Brotzeit steht. Auch in eine Vinaigrette zu kräftigem Blattsalat oder an einen Kartoffelsalat gibt er Biss und Farbe.
Willst du es klarer und schärfer, nimmst du den glatten Dijon Senf; magst du es süß, den Honig Senf. Diese Sorte ist die rustikale unter den dreien, und so hast du für jeden Anlass den passenden Senf im Regal, vom feinen bis zum groben.
Bornibus macht Pariser Senf seit 1855
Hinter dem körnigen Senf steht die Maison Bornibus, ein Pariser Haus, welches seit 1855 auf Senf spezialisiert ist.
Alexandre Bornibus, 1821 geboren, übernahm damals eine Pariser Senfmanufaktur und machte den Senf mit Erfindergeist bekannt – 1864 ließ er sich ein Verfahren zum feinen Sieben patentieren. Guter Senf gehört auf jeden Tisch, wie Alexandre schon damals fand, und der Ruf reichte bald bis in die USA. Der körnige Senf gehört seit jeher zu den herzhaften Klassikern des Hauses.
Über 170 Jahre später steht der Name für Senf mit Charakter. Aus demselben Haus kommen die weiteren Senfsorten, Mayonnaisen und Cornichons von Bornibus.
Vor dem Braten aufs Fleisch, dann wird die Kruste würzig
Auf dem Fleisch werden die Körner beim Braten knusprig und legen eine würzige Kruste darüber. In Dressings rührst du ihn erst kurz vorm Servieren unter, damit die Körner ihren Biss behalten. Kühl gelagert hält das 245-Gramm-Glas lange, und mit der Zeit wird die Würze nur runder. Ein Klecks auf die Grillwurst, und schon riecht der ganze Garten nach Sommer. Reste im Glas verlieren dabei nichts von ihrer Kraft, im Gegenteil, sie werden mit der Zeit nur milder und runder.



