Anbieter: Lakrids by Bülow

E – Salmiak

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Inhalt
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Beschreibung

E – Salmiak von Lakrids by Bülow mit weißer Schokolade

E – Salmiak von Lakrids by Bülow ist ein salziger Lakritzkern in weißer Schokolade, außen mit Salmiak bestäubt. Die kräftigste Sorte im Alphabet des Hauses, mit dem höchsten Süßholzanteil der ganzen Schokoladenreihe.

E – Salmiak ist das Starklakritz von Lakrids by Bülow aus Dänemark. Wo die anderen Buchstaben mit dem süßen Kern arbeiten, greift diese Sorte zum gesalzenen und legt außen noch eine Schicht Salmiak darüber, wie man sie in Skandinavien von klein auf kennt.

Erst sticht es, dann schmilzt es

Die Kugeln sind grauschwarz und matt, und schon dieses Bild kündigt mehr Ernst an als der Rest der Reihe.

Salmiak trifft die Zunge anders als Kochsalz, denn er zieht zusammen und hat etwas Sauer-Metallisches, und genau das schätzen die Skandinavier daran. Darunter wartet die weiße Schokolade als einziges Gegengewicht, cremig und mild, und im Kern sitzt das gesalzene Lakritz. Scharf, cremig, würzig – hier verträgt sich nichts, hier ringt es miteinander.

Woher der Salmiakgeschmack kommt

Der Name führt in die Irre, denn hinter Salmiak steckt Ammoniumchlorid und damit eine ganz andere Verbindung als das Kochsalz aus der Mühle.

In Dänemark, Schweden und Finnland gehört es seit Generationen ins Lakritz und wird dort so selbstverständlich eingesetzt wie bei uns Vanillezucker im Kuchen. Beschreiben lässt sich dieser Geschmack kaum, wiedererkennen dafür beim ersten Mal. Wer ihn einmal mag, mag ihn für immer, und wer nicht, bleibt besser bei den milderen Buchstaben.

Das kräftigste Lakritz im Alphabet

Kein anderer Buchstabe der Reihe kommt an den Süßholzanteil dieser Sorte heran, und das merkt man vom ersten Stück an.

Süßholz süßt bis zu fünfzigmal stärker als Zucker, weshalb schon kleine Mengen genügen. Dass eine Sorte mit so viel davon trotzdem salzig schmeckt statt süß, ist die eigentliche Kunst an dieser Kugel: Das Ammoniumchlorid stellt sich quer und dreht den Eindruck um.

Dass ausgerechnet die weiße Schokolade darunter liegt und keine dunkle, folgt derselben Logik. Sie bringt vor allem Milch und Süße mit und hält ihren eigenen Kakaoton so weit zurück, dass er sich mit dem Salmiak gar nicht erst anlegt. Damit ist sie das ruhige Gegengewicht für alle, die nicht in Kopenhagen aufgewachsen sind.

Die Süßholzwurzel selbst stammt aus dem Mittelmeerraum und aus Vorderasien, wo die Pflanze als Strauch mit langen Ausläufern wächst. Geerntet wird sie nach mehreren Jahren im Boden, danach wird sie gewaschen, zerkleinert und ausgekocht, bis ein dunkler Extrakt übrig bleibt.

Bei Lakrids gilt diese Dose als Prüfstein, und deshalb steht sie eher auf dem Abendtisch als in der Schale für Kinderbesuch. Nimm die erste Kugel allein und ohne Kaffee daneben, dann zeigt sich, ob die Richtung stimmt.

Auch dieser Kern wird bei Lakrids mit Reismehl gebunden und bleibt damit glutenfrei. Anisöl steht ebenfalls in der Rezeptur und legt den vertrauten Lakritzton über das Salz.

Zu einem Glas Aquavit oder einem kräftigen Bier findet die Salznote ihren Widerpart. Deutlich milder wird es bei D – Salt & Caramel, ganz vorn im Alphabet steht A – The Original.

Salzig geht es auch bei LEMON zu, dort allerdings mit Zitrone. Der Rest der Reihe wartet bei Lakrids by Bülow. Zum Ausprobieren gibt es small mit 115 Gramm, wer sicher ist, greift zu regular mit 270 Gramm.