Anbieter: Martin-Pouret
Apfelessig mit Honig
Beschreibung
Apfelessig mit Honig vom letzten Essigmeister aus Orléans
Der Apfelessig mit Honig von Martin-Pouret ist ein französischer Cidre-Essig aus normannischen Äpfeln, verfeinert mit cremigem Honig aus dem Gâtinais. Kein scharfer Industrieessig, sondern ein milder Fruchtessig, in dem sich süße Frucht und weiche Säure die Waage halten.
Apfelessig mit Honig heißt bei Martin-Pouret Vinaigre Cidre et Miel du Gâtinais und ist ein Cidre-Essig aus dem französischen Orléans. Er entsteht aus dem Apfelwein normannischer Äpfel, und zehn Prozent milder Waldhonig aus dem Gâtinais bekommen ihn mit auf den Weg. So bleibt dieser Apfelessig fruchtig statt spitz, weich statt scharf.
Schon im Duft trägt er reifen Apfel und eine warme Honignote, am Gaumen zeigt sich dann die feine Handschrift des Hauses: süße Frucht und sanfte Säure reichen sich die Hand. Fruchtig, weich, mild – ein Essig, der schmeichelt, statt zu stechen.
Fruchtig, weich, mit warmer Honigsüße
Der Cidre-Essig duftet ganz natürlich nach Apfel und Honig und schmeckt runder als ein klassischer Weinessig. Die zehn Prozent Gâtinais-Honig fangen die Apfelsäure ein und führen sie zu einer harmonischen, fast cremigen Balance.
Der Honig stammt aus dem Gâtinais, einer Landschaft südlich von Paris, auf der Waldblumen, Heidekraut, Akazien und Kastanien blühen. Seit 1999 steht die rund 76.000 Hektar große Ebene als Naturpark unter Schutz. Von dort kommt der cremige, mild-blumige Honig, welcher dem Apfelessig seine besondere Sanftheit gibt – ein Terroir im Glas, das man schmeckt.
Im Sommersalat, zum Geflügel, in der hellen Sauce
Der Apfelessig mag frische, sommerliche Gerichte: bunte Blattsalate, Geflügelsalat und helle Saucen, denen er eine fruchtige Säure schenkt. Auch Gemüsesuppen und Fleisch-Marinaden bekommen mit ihm eine feine Süße-Säure-Note, die nie vordergründig wird. Ein Klecks in die Salatschüssel, ein Löffel ans Bratensößchen – so zeigt er seine mild-fruchtige Art am schönsten.
In einer Vinaigrette mit dem Honig-Senf mit Chardonnay aus demselben Haus zeigt er sich von seiner besten Seite – Honig trifft Honig, die beiden verstehen sich prächtig. Und wer mag, gibt einen Spritzer über den Apfelkuchen oder rührt ihn mit Mineralwasser und einem Schuss Sekt zu einer erfrischenden Schorle. Er hat auch dort seinen Platz, wo sonst die Zitrone zum Einsatz käme.
Seit 1797 der letzte Essigmeister von Orléans
Einst war Orléans die Essig-Hauptstadt Frankreichs. Um 1810 zählte man in der Stadt an der Loire rund 400 Essigmacher, ein königliches Dekret hatte die Essige und Senfe von Orléans schon Jahrhunderte zuvor geadelt. Heute ist von den vielen Häusern nur eines geblieben: das Maison Martin-Pouret.
Seit 1797 reift hier der Weinessig nach der langsamen méthode d'Orléans an der Luft und in Eichenfässern – für Essig das, was die traditionelle Flaschengärung für den Schaumwein ist. 2019 haben David Matheron und Paul-Olivier Claudepierre das Haus übernommen, zwei junge Köpfe mit Sinn fürs alte Handwerk, und führen dieses Erbe mit sichtbarem Stolz weiter – neben Essigen auch Cornichons und Senf und Essig von Martin-Pouret.
Magst du dich durch das Haus probieren, findest du bei uns auch den milden Rosé-Weinessig – ein zweiter, der eher schmeichelt als sticht. Alle Achtung, wie lebendig hier eine über 200 Jahre alte Tradition schmeckt.
Im Sommer auch als Schorle mit Mineralwasser
Der Apfelessig mit Honig wird sparsam dosiert – ein bis zwei Teelöffel genügen für eine Vinaigrette, denn seine Süße trägt weit. Zu Blattsalat, Geflügel oder gedünstetem Gemüse ein verlässlicher Begleiter, im Sommer auch als Schorle mit kaltem Mineralwasser. Nach dem Öffnen kühl und dunkel gelagert bleibt er lange aromatisch – ein Fläschchen, das dich durch viele Salate begleitet.



