Anbieter: La Mortuacienne

Zitronen Minz Limonade

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Zitrone und Minze in einer Flasche vereint

Bei dieser Sorte trifft die klassische Zitrone auf frische Minze, was den Kräuterton nach vorne holt und die Säure abfedert. Menthe Citron heißt sie im Original. Wer einen Mojito ohne Alkohol sucht, braucht nicht weiter zu mischen.

Die Zitronen Minz Limonade ist die kräuterigste Sorte von La Mortuacienne und im Französischen als Menthe Citron bekannt. Zur gewohnten Zitrusbasis kommt Minze, welche im Glas sofort erkennbar ist, ohne dass es nach Kaugummi schmeckt. Eine Sommersorte, die auch dann funktioniert, wenn niemand am Tisch Alkohol trinken möchte.

Kühlend, kräuterig, spritzig im Nachgang

In der Nase steht zuerst die Minze, dahinter die Zitrone. Nicht der scharfe Pfefferminz-Ton aus dem Bonbonglas, sondern die weichere, fast grasige Note frischer Blätter.

Am Gaumen dreht sich das Verhältnis um. Die Zitrone übernimmt, bringt Säure und Struktur, und die Minze legt sich als kühlender Film darüber. Bei 9,2 Gramm Zucker je 100 Milliliter gehört diese Sorte zu den süßeren im Sortiment, was der Kräuterton allerdings gut auffängt.

Auch die Farbe fällt auf, ein blasses Grüngelb, das im Glas mit Eis fast durchsichtig wirkt. Kein grelles Minzgrün, wie man es von Sirupen kennt.

Der Nachgang ist das Besondere. Während normale Zitronenlimonade nach dem Schlucken verschwindet, bleibt hier ein kühlendes Gefühl im Mund, ähnlich wie nach einem Glas Pfefferminztee. An heißen Tagen ist genau das der Punkt.

Der Mojito, für den niemand mixen muss

Eiskalt in ein hohes Glas, dazu zwei Limettenachtel, ein paar frische Minzblätter und viel Eis. Fertig ist ein Getränk, für das andere drei Zutaten stampfen müssen.

Wer es doch mit Alkohol mag, gießt einen Schuss im Fass gereiften Rum darüber, und der Mojito ist komplett. Die Minze in der Limonade übernimmt die Arbeit, die sonst Mörser und Blätter erledigen. Auch mit Gin funktioniert das gut.

Zum Essen gehört die Zitronen Minz Limonade an alles Sommerliche. Gegrilltes Gemüse, Lammspieße und ein Salat mit Feta und Wassermelone sind ihr Feld, dort spielt die Minze ohnehin schon mit. Kalt bei 6 bis 8 Grad, sonst wirkt der Kräuterton stumpf. Unterwegs hilft die kleine Menthe Citron zum Mitnehmen.

Warum Minze in Frankreich zur Limonade gehört

Was hierzulande ungewöhnlich klingt, ist in Frankreich Alltag. Menthe gehört dort seit Generationen ins Getränkeregal, und zwar zuerst als Sirup.

Der grellgrüne Menthe-Sirup ist in französischen Cafés seit den 1930er Jahren ein Klassiker, mit Wasser aufgegossen heißt er Diabolo Menthe und wird Kindern wie Erwachsenen serviert. Eine Limonadenmanufaktur, die im eigenen Haus Sirupe herstellt, kommt an dieser Geschmacksrichtung schlicht nicht vorbei.

Bei Rième gehört die Kombination aus Zitrone und Minze deshalb zum festen Bestand, und wie Didier es mit den übrigen Sorten hielt, blieb auch hier die kalt gerührte Zuckerbasis unangetastet, die seit 1921 dieselbe ist. Verändert wurde allein die Aromaseite. Mit 9,2 Gramm Zucker auf hundert Milliliter liegt die Sorte am oberen Ende der Skala, die im Sortiment zwischen 7,9 und 9,2 Gramm reicht.

Heute zählt die Zitronen Minz Limonade zu den Sommerklassikern im Sortiment. Zwischen Juni und August verkauft sie sich deutlich schneller als im Winter, was bei einem Kräutergetränk kaum überrascht. In derselben Richtung liegt die pure Zitronen Limonade, welche dieselbe Basis ohne Kräuter zeigt. Die übrigen acht Sorten warten bei La Mortuacienne. Für die Bügelflasche wird Pfand berechnet.