Anbieter: La Mortuacienne
Zitronen Limonade
Beschreibung
Zitronenlimonade aus Frankreich mit dem Plopp der Bügelflasche
Die Zitronen Limonade von La Mortuacienne ist eine handwerkliche Zitronenlimonade aus der Franche-Comté, abgefüllt in die Bügelflasche mit eingraviertem Wappen. Spritzig, zart herb, nicht zu süß. Keine Brause aus dem Automaten, sondern ein Rezept, welches seit 1921 gehalten wird.
Zitronen Limonade von La Mortuacienne ist die klassische französische Zitronenlimonade aus dem Haus Rième, gefüllt in die Ein-Liter-Bügelflasche. Kühl geöffnet zeigt sie klare Zitrusnote, feine Perlage und jene zurückhaltende Süße, welche sie vom übrigen Limonadenregal trennt. Wer sie einmal im Glas hatte, schmeckt den Unterschied zu jeder Zitronenbrause aus dem Supermarkt.
Spritzig, kräftig, leicht im Abgang
Im Glas steht sie blass strohgelb und perlt lange nach. In der Nase eine helle Zitrusnote, dahinter ein Anflug von Schale, nicht von Bonbon.
Am Gaumen bleibt sie schlank. Ihre 8,5 Gramm Zucker auf hundert Milliliter liegen deutlich unter dem, was gängige Zitronenbrause mitbringt, und genau daher rührt ihr Ruf: Sie löscht den Durst, statt ihn zu wecken. Die Kohlensäure ist fein und drängt sich nicht vor. Zum Schluss ein zart herber Zug, welcher den Mund sauber zurücklässt.
Beim Öffnen macht es Plopp, jenen satten Laut, den nur ein Bügelverschluss zustande bringt. Er gehört zu dieser Limonade wie die Säure. Darum darf sie auf dem gedeckten Tisch stehen bleiben, statt in der Küche zu verschwinden.
Zum Apéritif und in den Mixbecher
Eiskalt gehört sie in ein hohes Glas mit einer Scheibe Zitrone, mehr braucht es an einem warmen Nachmittag nicht.
Mit einem Schuss Prosecco als Apéritif trägt die Säure die Perlage und der Drink bleibt leicht. Sie verträgt sich gut mit Gin und mit rotem Wermut, weil ihre Herbe den Kräutern Platz lässt und nichts zudeckt. Auch als Begleiter zum Essen macht die Zitronen Limonade eine gute Figur, etwa zu Pommes frites, zu gebratenem Fisch oder zu einer Quiche.
Bei sechs bis acht Grad gut gekühlt steht die Säure klar und die Perlage hält. Der Liter reicht für vier bis fünf Gläser und gehört auf den gedeckten Tisch. Unterwegs übernimmt die kleine Zitronenlimonade in der Gastroflasche mit Schraubverschluss, welche sich wieder verschließen lässt und in jeden Fahrradkorb passt.
Zwei Zwanzigjährige und ein sauberes Wasser
1921 gründeten Marcel-Alcide Rième und sein Schwager Adrien Bouhéret in Morteau eine Limonadenfabrik. Beide waren gerade zwanzig Jahre alt und hatten eine Idee, die heute banal klingt und es damals nicht war.
Ihr Vorsprung lag im sterilisierten Wasser, wie Marcel es von Anfang an anlegte. In einer Zeit, als fließendes Wasser längst nicht in jedem Haushalt selbstverständlich war, machte jede Familie ihre Limonade selbst, und keine davon war keimfrei. Wer eine fertige Flasche kaufen konnte, kaufte damit Sicherheit mit.
Der Zuckersirup entsteht bis heute kalt. In der Sirogène, einer 1,5 Meter hohen Kupferröhre, löst sich der Zucker in 11 Grad kaltem Wasser und sinkt allein durch die Schwerkraft über zwei Siebe und eine Lage Baumwollstoff nach unten. Erwärmen ginge schneller, würde die Frucht aber beschädigen.
Je langsamer dieser Weg, desto klarer der Sirup und desto feiner später das Prickeln im Glas. Über hundert Jahre später ist das immer noch das Verfahren, auf dem alle zehn Sorten aufbauen. Quer durch das Sortiment geht es von Grenade über Cola bis zur Zitrone mit Minze. Das ganze Sortiment steht bei La Mortuacienne. Zum Preis kommt Pfand.



