Anbieter: piekfeine Brände
Williams Birnenbrand
Beschreibung
Williams Birnenbrand von Piekfeine Brände aus Frankenlands Streuobst
Williams Birnenbrand von Piekfeine Brände ist ein klarer Obstbrand aus vollreifen Williams-Christ-Birnen von fränkischen Streuobstwiesen, zweifach in kleinen Kupferblasen gebrannt. 11 kg Frucht stecken in einem einzigen Liter, gezuckert oder aromatisiert wird nichts.
Williams Birnenbrand ist der klare Obstbrand von Piekfeine Brände aus Bremen, gebrannt von Birgitta Schulze van Loon aus Williams-Christ-Birnen. Die Früchte wachsen auf Streuobstwiesen im Frankenland und kommen vollreif in die Maische, mit 40 % vol steht der Brand anschließend in der 350 ml Flasche.
Reife Birne, geschnittenes Gras und eine feine Schärfe
Die Williams-Christ gilt als Königin unter den Birnen, und was sie an Duft mitbringt, findest du hier unverdünnt wieder.
Über der vollen, reifen Birne liegt etwas Grünes, das an frisch geschnittenes Gras erinnert, dazu eine Spur Zitrone und Minze. Der Brand zeigt sich saftig, grasig, kantig, und eine feine Schärfe hält die Süße der Frucht in der Schwebe, statt sie durchsacken zu lassen. Nichts daran ist rund geschliffen.
Dass er so deutlich nach Birne schmeckt, liegt an der Sorte selbst. Die Williams-Christ trägt mehr Aroma als jede Kochbirne, dafür hält sie sich nach der Ernte nur wenige Tage – ein Grund, warum sie so oft im Brennkessel landet und so selten lange im Obstkorb liegt.
Ein Williams Birnenbrand lebt davon, dass man die Sorte erkennt. Diese hier riecht man schon, bevor das Glas oben ist – und genau darum lohnt sich der Umweg über vollreife Früchte statt über Konzentrat.
Kühl ins Glas, nach dem Essen
Bei 18 Grad öffnet sich der Birnenbrand am weitesten, also kurz in den Kühlschrank, nicht ins Eisfach.
Nach einem schweren Essen ist er das naheliegende Gegenüber, zu Wild, zu Gänsebraten, zu einem kräftigen Käse am Ende des Abends. Auch Kuchen mag ihn: über warmen Apfelstrudel geträufelt oder neben ein Stück Birnentarte gestellt. In der Küche ersetzt ein Löffel davon jedes Backaroma, weil er echte Frucht mitbringt statt bloßer Süße. Auch über frische Erdbeeren oder in eine Schüssel Schlagsahne passt er.
Verschenken lässt er sich ebenfalls gut, denn die edle Flasche macht auf jedem Tisch etwas her. Wer klare Brände mag, findet beim Quittenbrand den herberen Bruder.
Elf Kilo Birnen für einen einzigen Liter
Die Früchte werden vollreif geerntet, mit einer Schneckenpumpe zerkleinert und in der abklingenden Gärung destilliert, solange die Maische noch frisch ist.
Danach geht es zweimal durch kleine Kupferbrennblasen. Vom Auslesen des Obstes über das kontrollierte Vergären bis zur Destillation werde alles von Hand gemacht, so Birgitta Schulze van Loon über die Arbeit in ihrer Manufaktur.
Beim zweiten Durchgang trennt sie Vor- und Nachlauf ab und behält nur das Herzstück, jenen mittleren Teil des Laufs, in dem die feinen Fruchtaromen sitzen. Je genauer dieser Schnitt gesetzt wird, desto milder wird der Brand – und desto weniger bleibt am Ende übrig.
Gefiltert wird klassisch über Aktivkohle, verdünnt allein mit weichem Bremer Wasser. Auf Aromaverstärker sowie auf jede Zuckerung verzichtet die Brennerin bewusst, weshalb 11 kg Birnen nötig sind, um 1 l zu füllen. Mehr über die gläserne Manufaktur am Hafen findest du bei Piekfeine Brände, und wer es nussig mag, greift zur Haselnuss Spirituose.



