Anbieter: Feinbrennerei Sasse

Wellpaero Wermut & Orange – alkoholfrei

14,50 €9,07 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Wellpaero Wermut und Orange ist der Bitterspritz ohne Promille

Der Wellpaero Wermut & Orange von Sasse ist ein alkoholfreier Bitter-Sirup aus Bio-Zutaten: Wermutkraut, Enzianwurzel und Hagebutte treffen auf Blutorangensaft, Blutorangen- und Grapefruitschale. Fruchtiger Auftakt, bittere Tiefe, 0,0 % Alkohol.

Wellpaero Wermut & Orange ist der alkoholfreie Bitterspritz der Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen: Wermutkraut und Enzianwurzel geben die Bitterkeit, Blutorangensaft und Blutorangenschale die Frucht, Hagebutte und Grapefruitschale die Kanten dazwischen – alles in Bio-Qualität. Mit Mineralwasser aufgegossen ergibt er einen Spritz mit 0,0 % Alkohol. Neu im Sortiment, in der 350-Milliliter-Flasche und im Dreierpack.

Orangerot leuchtet er im Glas, und die Farbe kommt dorther, wo sie hingehört: aus Blutorange und Karottensaft. In der Nase Orange und Zitruszeste, dahinter die Kräuter – man weiß sofort, dass hier ein Bitter im Anmarsch ist.

Fruchtiger Auftakt, dann kommt der Wermut

Am Gaumen wirkt der Wellpaero Wermut & Orange lebendig und strukturiert: erst die Frucht, dann eine angenehme Bitterkeit, welche Tiefe und Länge bringt.

Fruchtig, herb, lang läuft er ab. Das Wermutkraut liefert jene Bitterkeit, für die Wermut seinen Namen hat, und die Enzianwurzel legt noch eine erdige Ebene darunter. Die Blutorange federt beides ab, die Grapefruitschale hält das Ganze frisch. Genau diese Bitterkeit ist es, welche alkoholfreie Aperitifs sonst oft vermissen lassen – hier ersetzt sie den Alkohol als Gerüst.

Als Spritz, auf Eis, im Mocktail

Der Wellpaero Wermut & Orange wird klassisch mit Mineralwasser zum Spritz aufgegossen – viel Eis, eine Orangenscheibe, fertig.

Eine Scheibe Blutorange statt der üblichen Orange, wenn die Saison sie hergibt, verstärkt die Frucht im Glas und die im Sirup. Als Basis für Mocktails ist er ein Allroundtalent, weil er Bitterkeit mitbringt, welche man sonst zukaufen müsste.

Zum Aperitif passt Salziges: Oliven, Nüsse, ein Stück Focaccia. Und für die Runde, in der die Hälfte fährt und die andere nicht, ist er die einfachste Lösung – dieselbe Flasche, einmal mit Wasser, einmal mit Sekt, und niemand sitzt mit einem traurigen Glas dabei. Die Schwestern der Reihe sind Ingwer Melisse und Limoncello, wacholderwürzig wird es mit dem Junipaero Gin Sirup. Alle vier stehen bei den alkoholfreien Aperitifs von Sasse.

Eine Woche Auszug statt Destillation

Der Wellpaero wird nicht gebrannt: Die Kräuter und Botanicals ziehen etwa eine Woche lang aus und geben ihre Aromatik an den Auszug ab.

Das erklärt die Bitterkeit. Bitterstoffe sind schwer und gehen beim Destillieren nicht mit über – ein Brand ist deshalb klar und aromatisch, aber niemals bitter. Wer Bitterkeit im Glas haben will, muss die Pflanze ausziehen statt sie zu verdampfen. Genau das passiert hier, und man schmeckt es.

Wermut hat seinen Namen übrigens von genau dieser Eigenschaft – wer je an frischem Wermutkraut gerochen hat, versteht, warum die Sprache daraus ein Wort für Bitterkeit gemacht hat. Im Glas ist davon nur so viel, dass es Struktur gibt. Die Enzianwurzel steuert eine ganz andere Art von Bitterkeit bei – erdiger, tiefer, ein alter Bekannter aus jedem Kräuterbitter.

Die Kräuter werden frisch geerntet und stammen aus eigenem Anbau, gearbeitet wird von Hand in Schöppingen, wo seit 1707 eine Brennerei steht und Rüdiger Sasse das Haus in 15. Generation führt. Eine Brennerei, welche etwas ganz ohne Alkohol herstellt – das muss man erst einmal wollen.

Mit trockenem Sekt wird ein Spritz daraus

Etwa 1 Teil Sirup auf 6 Teile Mineralwasser, dann von dort aus nachjustieren – wer es bitterer mag, nimmt weniger Wasser. Ein großes Weinglas, viel Eis, Orangenscheibe. Kühl und trocken lagern, nach dem Öffnen zügig verbrauchen. Und falls doch Alkohol ins Spiel darf: Mit trockenem Sekt statt Wasser wird daraus ein Spritz, wie ihn Italien kennt.

Bio-Kontrollstellen-Nummer: DE-ÖKO-006 - EU / Nicht EU Landwirtschaft