Anbieter: Cantina Kurtatsch

Weißburgunder – 2024

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Zitrusfrischer Weißburgunder 2024 von der Cantina Kurtatsch aus dem Edelstahl

Der Weißburgunder 2024 von der Cantina Kurtatsch ist ein junger, trocken ausgebauter Weißwein aus Südtirol, von Hand gelesen und auf der Feinhefe gereift. Kein Holzwein und kein Kandidat für den Keller, sondern ein Gebietswein für das erste Jahr nach der Lese.

Der Weißburgunder 2024 von der Cantina Kurtatsch ist ein sortenreiner Pinot Bianco aus dem Südtiroler Unterland, gefüllt in 750 Milliliter und trocken durchgegoren. Er stammt aus der Selection-Linie des Hauses und kommt jung in den Handel, mit hellem Apfel, Birne und einem deutlichen Zug Limette. Mit 13,0 Prozent Alkohol bleibt er leicht genug für einen langen Nachmittag im Freien.

Blassgelb im Glas und nervös im Duft

Blassgelb und mit grünem Rand steht der junge Jahrgang im Glas, heller als ein gereifter Weißburgunder und deutlich nervöser im Duft. Wer ihn neben einen älteren Jahrgang stellt, sieht den Unterschied schon vor dem ersten Schluck.

In der Nase kommen heller Apfel, Limettenschale und eine Ahnung Birne, dazu ein kräuteriger Ton, welcher an frisch geschnittenes Gras erinnert. Am Gaumen läuft der Wein geradeaus, mit lebendiger Säure und einem trockenen, salzig anmutenden Schluss.

Die Süße bleibt dabei eine Ahnung und tritt hinter der Frische vollständig zurück. Genau das macht ihn zum Wein, von dem ein zweites Glas eingeschenkt wird, ohne dass jemand lange überlegt.

Zu Vitello tonnato und gebratenem Zander

Als Aperitif braucht der junge Weißburgunder kein Beiwerk, ein paar Oliven auf dem Tisch genügen ihm völlig.

Zu Vitello tonnato, zu gebratenem Zander und zu einem Risotto mit Frühlingsgemüse findet er sein Gegenüber, denn seine Säure hält gegen Butter und Sahne mühelos an. Auch neben Frittiertem taugt er, weil er den Mund danach wieder frei räumt. Ein Teller Vinschgerl mit Frischkäse und Radieschen verträgt sich ebenfalls gut mit seiner geraden Art.

Der nächste Nachbar im Weißweinregal ist der Pinot Grigio aus demselben Keller, und wer es krautiger mag, greift zum Sauvignon Blanc.

Von Hand gelesen und auf der Feinhefe gereift

Gelesen wird von Hand, zu dem Zeitpunkt, den Kellermeister Erwin Carli für richtig hält, und die Trauben kommen in kleinen Kisten in den Keller.

Kleine Kisten klingen nach einem nebensächlichen Detail, sind aber der Unterschied zwischen ganzen Beeren und angequetschter Maische. Was unterwegs aufplatzt, oxidiert unbemerkt, und genau diese müden Töne fehlen dem Wein später im Glas.

Nach der Gärung im Edelstahl bleibt er auf der Feinhefe liegen, welche ihm Fülle gibt, ohne ihn dabei schwer zu machen. Für den Jahrgang 2023 standen 90 Punkte bei Vinum und Falstaff zu Buche, 92 kamen von James Suckling.

Der erste Sommer gehört ihm

Terrasse im Juni, ein Teller Speck und Schüttelbrot daneben, die Flasche im Kühler und bis zum Hals beschlagen.

Wer ihn wegräumen möchte, kann das ruhig tun, denn zwei bis drei Jahre schafft dieser Weißburgunder ohne jede Mühe. Der eigentliche Reiz liegt aber im Jetzt, solange die Limette im Glas noch deutlich zu finden ist. Ein Jahrgang wie dieser lebt von seiner Spannung, und die gibt er mit jedem Jahr ein Stück weit ab.

Weiteres aus dem Süden Südtirols steht im Sortiment der Cantina Kurtatsch. Jung, kühl und ohne Umschweife.

Herkunft, Werte und Auszeichnungen

  • Herkunft Wein aus Italien
  • Anbaugebiet Südtirol - Alto Adige DOC
  • Rebsorte Pinot Bianco (Weißburgunder)
  • 13.0% vol. Alkohol
  • 6.1 g/l Säure
  • 2,5 g/l Restzucker
  • Auszeichnungen 2024: 91 Punkte James Suckling, 89 Punkte Vinum, 17 Punkte Jancisrobinson.com