Anbieter: Bacanha Sirup
Veilchen Sirup Brut
Beschreibung
Veilchen Sirup aus der Stadt der Veilchen
Der Veilchen Sirup Brut von Bacanha ist ein französischer Blütensirup mit natürlichem Veilchenaroma, hergestellt in einer Werkstatt bei Paris. Süß, blumig, mit puderiger Note. Er bleibt blass statt violett, denn Farbe steckt keine darin, und aus 400 ml werden rund 20 Gläser.
Veilchen Sirup ist der französischste aller Sirupe und gehört zur Reihe Sirop Brut der Pariser Manufaktur Bacanha. In Frankreich begegnet dir das Veilchen überall, als Parfum, als Seife, als Bonbon und als kandierte Blüte auf der Torte. Im Glas schmeckt es süß und blumig, mit jener puderigen Note, die man von Veilchenpastillen kennt.
Süß, blumig, mit puderiger Note
Veilchenduft hat eine Eigenart. Er verschwindet beim Riechen für einen Moment und kommt dann zurück, weil er die Geruchsrezeptoren kurzzeitig betäubt.
Im Glas macht sich das als weiche, fast pudrige Süße bemerkbar, die nie aufdringlich wird. Dosiere sparsam, ein Teelöffel auf ein großes Glas genügt, sonst kippt die Blüte ins Seifige. Und erwarte kein violettes Getränk, denn dieser Sirup kommt ohne Farbe aus und bleibt hell im Glas.
Auf dem Etikett stehen vier Dinge: Rohrzucker, Wasser, natürliches Veilchenaroma mit weiteren natürlichen Aromen und Zitronensäure. Anders als die meisten Sorten der Reihe trägt der Veilchen Sirup kein Bio-Siegel, weshalb er im Sortiment schlicht Sirop Brut heißt und nicht Sirop Brut Biologique.
Rund 10 Kilometer von Grasse entfernt liegt Tourrettes-sur-Loup, ein Dorf, welches sich selbst die Stadt der Veilchen nennt und diesen Namen seit dem 19. Jahrhundert trägt. Dort wachsen die Blüten für Parfümerie und Konditorei, werden von Hand gepflückt und in großen Mengen weiterverarbeitet.
Jedes Jahr im März feiert der Ort ein Veilchenfest, bei dem Wagen mit Blüten durch die Gassen fahren. Dass die Pflanze ursprünglich aus Italien stammt und einst von Soldaten mitgebracht wurde, hat dort längst niemand mehr im Sinn.
Im Cocktail, in der Limonade, auf dem Dessert
Ein Spritzer in ein Glas Sekt, und du hast einen Apéro, den man sich merkt. Mit Gin und Zitrone entsteht ein Aviation, jener alte Cocktail, für den man sonst Veilchenlikör braucht.
Auf Sodawasser wird eine stille Limonade daraus, im kalten Schwarztee ein Eistee mit Charakter. In der Küche gehört er über Panna Cotta, in einen Joghurt mit Beeren, in eine Creme oder in ein Salatdressing zu bitteren Blattsalaten.
Blüten mögen Gesellschaft von Blüten. Der Bio Rosen Sirup ist die kräftigere Schwester, und wer es fruchtiger möchte, kombiniert das Veilchen mit dem Bio Litschi Sirup.
Eine Blüte, die man nicht pressen kann
Gemischt werden die Sirupe in einer Werkstatt in Saint-Soupplets, gut 40 Kilometer nordöstlich von Paris.
Aus einem Veilchen lässt sich kein Saft gewinnen, dafür ist die Blüte zu klein und zu zart. Was bleibt, ist die Kunst der Aromengewinnung, und die beherrscht man in Grasse seit dem 16. Jahrhundert. Extraktion, Destillation, Enfleurage heißen die Verfahren, und gerade das letzte wurde für Blüten wie diese erfunden.
„Die Echtheit der Aromen bewahren", wie die Manufaktur ihre Arbeit beschreibt, ist beim Veilchen deshalb die schwierigste Übung im ganzen Sortiment. Aus dem Programm von Bacanha führen wir 25 Sorten, von Zitrus über Blüte bis Gewürz. Ein Stück Provence im Glas.
Sparsam anfangen und sich nach oben tasten
Ein Teelöffel auf ein großes Glas kaltes Wasser ist der Anfang, und von dort tastest du dich nach oben. Mit Sodawasser und einem Spritzer Zitrone wird das Veilchen klarer, mit Tonic bekommt es Struktur. Für den Aviation rechne 2 Zentiliter Sirup auf 5 Zentiliter Gin und einen Spritzer Zitronensaft.
Über Desserts genügen ein paar Tropfen, sonst überdeckt die Blüte alles andere. Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank und hält sich dort 2 Monate. Weitere Blütensorten findest du in unserer Sirup Auswahl.



