Anbieter: Lurisia Limonade

Tonic Water

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Beschreibung

Acqua Tonica von Lurisia mit Chinotto statt nur Chinin

Das Tonic Water von Lurisia heißt in Italien Acqua Tonica und geht einen eigenen Weg: Neben dem Chinin steckt ein Aufguss der ligurischen Chinotto darin, dazu zwölf Prozent Zitronensaft. Kein neutraler Filler, sondern ein Tonic mit eigener Handschrift.

Das Tonic Water von Lurisia ist die italienische Lesart eines britischen Klassikers. Während gewöhnliches Tonic seine Bitterkeit allein aus Chinin bezieht, kommt hier ein Aufguss der Chinotto dazu, jener kleinen Bitterorange von der ligurischen Riviera. Zwölf Prozent Zitronensaft geben Säure und Frische – ein Anteil, den kaum ein anderes Tonic Water mitbringt.

Im Glas ist es klar und hell, mit lebhafter, feiner Perlage. Der Duft geht zuerst Richtung Zitrone, dahinter liegt etwas Harziges, Bitteres, das du von einem Standard-Tonic nicht kennst. Bitterwürzig, zitrusfrisch, aufgeweckt – und die Bitterkeit bleibt sitzen.

Die Bitterkeit kommt vom Chinin nicht vom Verzicht

Herb heißt bei diesem Tonic nicht wenig süß, sondern deutlich bitter. Chinin und Chinotto arbeiten zusammen, und das schmeckt man von der ersten Sekunde an.

Am Gaumen setzt zuerst die Zitrone an, hell und klar, dann kommt die Bitterkeit von zwei Seiten: das Chinin scharf und geradlinig, der Chinotto-Aufguss runder und würziger, mit einer Ahnung von Orangenschale. Die Kohlensäure ist fein und hält lange, sodass der lange bittere Nachhall nicht schwer wird. Von allen Sorten aus diesem Haus ist es das am wenigsten süß schmeckende.

Für den Gin Tonic und für den Abend ohne Alkohol

Bei 6 Grad, in einem großen Glas mit viel Eis, ist dieses Acqua Tonica die Sorte Filler, welche einen Gin nicht zudeckt, sondern ihm etwas entgegensetzt.

Zu wacholderbetonten Bränden aus unserem Gin Sortiment passt es besonders, weil die Chinotto-Note den Wacholder aufnimmt statt ihn zu überdecken. Eine breite Zitronenzeste über dem Glas ausdrücken, mehr Deko braucht es nicht. Zu Wodka wird es klarer und schärfer, zu einem Wermut aus der Aperitif-Ecke entsteht ein hübscher, leichter Longdrink.

Solo getrunken ist es ein erwachsener Durstlöscher für alle, welche abends nichts Süßes mehr mögen. Eine Scheibe Salzzitrone oder ein Zweig Rosmarin im Glas nimmt die Bitterkeit auf und macht daraus etwas Eigenes. Wenn du Gäste hast und jemand fährt, ist dieses Tonic Water die Flasche, nach der du greifen solltest.

Chinotto von der Riviera di Ponente und zwar reichlich

Der Chinotto-Aufguss stammt aus dem Slow-Food-Presidio Savona an der ligurischen Riviera di Ponente, wo diese Zitrusart seit dem 16. Jahrhundert wächst.

Und hier steckt die eigentliche Pointe: Mit 0,8 Prozent Aufguss trägt dieses Tonic gut fünfundzwanzigmal so viel Chinotto wie die Chinotto Limonade aus demselben Haus, in welcher 0,03 Prozent stecken. Die Limonade heißt nach der Frucht, das Tonic schmeckt am deutlichsten nach ihr.

Das Chinin dagegen stammt nicht aus gemahlener Rinde, sondern wird als Reinstoff zugesetzt – deshalb schmeckt die Bitterkeit so gleichmäßig und klar, ohne den erdigen Ton, den ein Rindenauszug mitbringen würde. Auf dem Etikett steht es als Zutat, und das muss es auch: Chinin ist kennzeichnungspflichtig.

Gut gekühlte Flasche, vorgekühltes Glas und großzügig Eis sind die halbe Miete. Warmes Tonic verzeiht nichts, und ein halb geleertes über Nacht schon gar nichts – die Kohlensäure ist am nächsten Morgen fort, und übrig bleibt bittere Zitronenlimonade.

Wer die Chinotto-Note lieber ohne Chinin mag, findet sie im Lurisia Sortiment auch als Limonade. Dieses Acqua Tonica ist davon der herbste Auftritt. Alle Achtung.

Enthält Chinin. Preis zzgl. Pfand