Anbieter: La Perla di Torino
Tartufo Puro Nero
Beschreibung
Tartufo Puro Nero von La Perla di Torino, tief und herb
Tartufo Puro Nero von La Perla di Torino sind dunkle Trüffelpralinen aus Turin, gerollt aus reiner Kakaomasse und Piemonteser Haselnuss. Gesüßt wird mit Maltit statt mit Zucker, und der Mantel aus Kakaopulver setzt am Ende eine herbe Kante.
Tartufo Puro Nero sind Trüffelpralinen von La Perla di Torino aus Turin, deren Süße allein aus Maltit stammt. In der 250-Gramm-Packung liegen dunkle Kugeln unter einem Kakaomantel, fest im Biss und mit einem Kakaoton, der lange bleibt.
Kakao und Haselnuss, sonst nichts Lautes
Die Masse besteht zu gut einem Drittel aus Piemonteser Haselnuss, dem Rest geben Kakaopaste und Kakaobutter ihre Richtung.
Diese Praline zergeht langsamer als die hellen Sorten, weil die Kakaomasse dichter ist und weniger Milchfett darin arbeitet. Zuerst kommt die geröstete Haselnuss mit ihrer Wärme, dann die Bitterkeit des Kakaos, und der Puder außen zieht den Ton noch einmal ins Dunkle. Wer starke Zartbitterschokolade mag, findet bei La Perla di Torino dieselbe Handschrift in Kugelform.
Maltit ist ein Zuckeraustauschstoff aus Stärke und schmeckt weniger süß als Haushaltszucker. Genau deshalb tritt der Kakao so weit nach vorn, und die Haselnuss bekommt Raum, den sie in gesüßten Sorten nicht hat.
Zum Espresso, zum Rotwein, nach dem Essen
Die Trüffelpraline verträgt kräftige Begleiter, weil ihre eigene Bitterkeit dagegenhält.
Zum Espresso gehört sie ohnehin, dort verlängert der Kakao einfach, was in der Tasse steht. Neben einem gereiften Rotwein hält sie stand, wo eine Milchschokolade untergehen würde, und nach einem schweren Essen reicht eine einzige, um den Abend abzuschließen. Auf einem Dessertteller neben Birne oder Feige wirkt die Herbe fast wie ein Gewürz.
Nimm die Packung eine Viertelstunde vor dem Servieren aus dem Kühlen, dann öffnet sich das Aroma. Kalt schmeckt die Praline verschlossen, bei Zimmertemperatur entfaltet sie ihre Tiefe.
Die Tonda Gentile aus dem Piemont
Die Haselnuss in dieser Sorte trägt eine geschützte geografische Angabe, sie stammt aus dem Piemont.
Die Tonda Gentile gilt unter Konditoren als die feinste Haselnuss Europas, weil sie rund wächst, sich sauber schälen lässt und beim Rösten ein besonders volles Aroma entwickelt. Die Hügel der Langhe und des Monferrato liefern sie, dieselbe Landschaft, aus der auch Barolo und Barbaresco kommen.
Geröstet wird sie, bevor sie in die Masse geht, denn erst die Hitze löst die Röststoffe, die dem Kakao standhalten. Ohne diesen Schritt bliebe die Nuss im Hintergrund und der Kakao stünde allein.
Gerollt und in Kakaopulver gewälzt wird jede Kugel einzeln, so wie es La Perla di Torino seit den Anfängen hält. Der Puder außen ist ungesüßt und bringt die Bitterstoffe der Bohne ohne Fett und ohne Zucker mit, was der Praline ihren trockenen Abschluss gibt. Weil kein Milchpulver in der Masse steckt, bleibt sie fest und schmilzt langsamer als die hellen Sorten des Hauses.
Eine Kugel reicht länger als gedacht
Kühl und trocken gelagert hält die verschlossene Packung mehrere Monate, und weil die Pralinen fest sind, kleben sie auch bei Wärme nicht zusammen. Weitere Sorten stehen bei den Tartufi von La Perla di Torino, und wer lieber Milchschokolade mag, findet daneben die hellen Varianten.



