Anbieter: A.C. Perch's Thehandel

Sweet Apple & Lemon – Schwarztee, 10 Beutel

9,00 €5,11 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Sweet Apple & Lemon von A.C. Perch's Thehandel, fruchtig hell

Sweet Apple & Lemon von Perch's Thehandel ist ein Schwarztee aus China mit Apfelstücken und Hibiskus, abgerundet mit Bergamotte- und Quittearoma. Der Hibiskus färbt den Aufguss rötlich und bringt jene Säure, die dem Tee seine helle, zitrische Richtung gibt.

Sweet Apple & Lemon ist der fruchtige Schwarztee des Kopenhagener Teehauses Perch's Thehandel, hier in der Schachtel mit zehn Pyramidenbeuteln. Die Zitrusnote im Namen stammt vom Bergamotte-Aroma, die Süße von den Apfelstücken, und die Quitte legt einen reifen, herbstlichen Ton darüber.

Apfel, Hibiskus und eine rötliche Tasse

Beim Aufgießen riecht es zuerst nach Bratapfel, warm und rund, danach kommt die Säure der roten Blüte hinterher. In der Tasse steht ein rötlicher Ton, der eher an einen Kräuteraufguss erinnert als an das gewohnte Teebraun.

Auf der Zunge führt der Apfel mit milder Süße, der Hibiskus setzt die Säure dagegen, und das Bergamotte-Aroma zieht das Ganze in Richtung Zitrus. Die Quitte kommt zuletzt und bringt jenen reifen, leicht mehligen Ton mit, den man von eingekochter Quitte kennt.

Der chinesische Schwarztee bleibt dabei die ruhige Grundlage und hält das Ganze davon ab, ins Limonadenhafte zu kippen. Wer den Beutel früh herausnimmt, bekommt einen hellen, spritzigen Aufguss, zwei Minuten mehr bringen Tiefe und einen kräftigeren Farbton.

Aromatisierte Schwarztees leben davon, dass Blatt und Frucht im selben Beutel dieselbe Ziehzeit vertragen. Hier geht das auf, weil die getrockneten Stücke ihre Süße langsam abgeben, während die Blüte sofort loslegt und das Blatt dazwischen in Ruhe seinen Körper aufbaut.

Am Nachmittag heiß, im Sommer über Eis

Hundert Grad heißes Wasser und fünf Minuten Ziehzeit reichen aus, danach kommt der Beutel heraus, damit die Säure schlank bleibt. Ein halber Löffel Honig hebt die Süße an, Milch dagegen passt zu diesem Tee an keinem Tag, weil sie mit dieser Säure nichts anfangen kann.

Kalt aufgegossen wird daraus ein Eistee von kräftiger Farbe, dem eine Apfelscheibe im Glas gut steht. Zu einem Stück Streuselkuchen oder zu Waffeln mit Zimt passt der Tee ebenso, weil der Apfel im Glas dieselbe Richtung nimmt wie der auf dem Teller.

Die flache Schachtel passt in die Seitentasche eines Rucksacks, und weil jeder Beutel einzeln in einer luftdichten Hülle steckt, übersteht er auch eine Woche unterwegs, ohne seinen Duft zu verlieren.

Wer die Mischung öfter trinkt, greift zur Schachtel mit fünfundzwanzig Beuteln, und zitrisch auf mildem Blatt bleibt der Earl Grey die ruhigere Wahl. Beide stehen im Regal mit losem Tee und Beuteln.

Hibiskus, die Blüte, die den Aufguss färbt

Was in Teemischungen Hibiskus heißt, sind die fleischigen Kelchblätter der Roselle, einer Malve aus den Tropen, die nach der Blüte dick und rot werden. Getrocknet geben sie ihre Farbe schon nach einer Minute ans Wasser ab, und mit der Farbe kommt die Fruchtsäure. Erntereif sind die Kelche nur wenige Tage lang, danach werden sie holzig, deshalb wird gleich nach dem Pflücken getrocknet.

In Westafrika und in der Karibik wird daraus ein eigenes Kaltgetränk gemacht, hier dient die Blüte als Säurequelle für die Frucht. Perch's Thehandel dosiert sie zurückhaltend, sodass der Schwarztee die Oberhand behält. Mehr aus Kopenhagen steht in der Sammlung Perch's Thehandel.