Anbieter: Copenhagen Sparkling Tea Company
Sparkling Tea Blå – alkoholfrei
Beschreibung
Alkoholfreier Sparkling Tea Blå aus Kopenhagen
Der Sparkling Tea Blå ist ein alkoholfreies Schaumgetränk aus 13 Bio-Tees, gebrüht statt gekeltert. Jasmin, Kamille und weißer Tee geben ihm seine Weichheit, Traubensaft die Süße. Kein entalkoholisierter Wein, sondern von Anfang an ohne Alkohol gedacht.
Sparkling Tea Blå ist der alkoholfreie Klassiker der Copenhagen Sparkling Tea Company, ein prickelndes Teegetränk mit blauem Etikett aus Kopenhagen. 13 biologische Teesorten treffen auf Traubensaft und feine Perlage, ganz ohne Alkohol. Wer eine ernsthafte Alternative zu Sekt sucht und dabei nicht auf Komplexität verzichten will, ist hier richtig.
Jasmin, Quitte und ein langer Nachhall
In der Nase blüht der Blå auf: Jasmin zuerst, dahinter Quitte, Kamille und die stille Kühle weißen Tees.
Am Gaumen wird aus dem blumigen Auftakt etwas Ernsteres. 19 Prozent weißer Tee legen ein weiches Polster, 14 Prozent Jasmintee bringen den Duft, und 3 Prozent Darjeeling ziehen eine feine Linie Gerbstoff hindurch. Blumig, frisch, seidig – so steht er im Glas.
Im Abgang meldet sich dann der schwarze Tee mit einer Herbe, welche die 50 Gramm Traubensaftsüße pro Liter sauber auffängt. Mit 12,6 Milligramm Koffein je 100 Milliliter bleibt der Blå wach genug für einen langen Abend. Er mag es, wenn man ihm Zeit lässt.
Zu Jakobsmuscheln, Macarons und leichten Vorspeisen
Der Blå ist als Aperitif gedacht, kann aber weit mehr: Er begleitet Vorspeisen, leichte Hauptgerichte und die meisten Desserts.
Im Geranium in Kopenhagen, ausgezeichnet mit 3 Michelin-Sternen, steht er auf der Karte. „The perfect aperitif“, sagt Restaurantleiter Mikael Båth schlicht. Im TRIO reicht man ihn zu Jakobsmuscheln, denn der weiche Jasmin nimmt die Süße der Muschel auf, während die Frische gegen Gurke und Hagebutte anhält.
Der Pâtissier Torben Bang wiederum stellte ihn neben französische Macarons. Der Jasmin setzt dort fort, was das Gebäck vorgibt – zart, süß, weich –, und die Perlage räumt zwischendurch auf. Weil im Blå kein Tropfen Alkohol steckt, sitzt am Tisch außerdem niemand mit dem Wasserglas daneben.
Schenke ihn gut gekühlt bei etwa 5 Grad in ein bauchiges Glas – die schmale Flöte nimmt dem Jasmin die Luft zum Atmen. Magst du es trockener, greif zum Lyserød; wer Austern und Kaviar plant, findet im Lysegrøn den mineralischeren Bruder.
Warum Jacob Kocemba den Tee brüht statt keltert
Jacob Kocemba stand 2010 als Sommelier in einem Kopenhagener Michelin-Restaurant vor einem Keller mit über 1.700 Weinen – und fand zu einem Dessert keinen passenden.
Also braute er einen Teeextrakt. Aus dieser Verlegenheit wurde 2017 eine Firma: Kocemba und sein Geschäftspartner Bo Sten Hansen verkauften am 26. Mai die erste Flasche.
Jeder Tee wird bis heute einzeln aufgegossen, jeder mit eigener Temperatur und eigener Ziehzeit, denn ein Silver Needle verträgt nicht, was ein Assam braucht. Zu heiß, und der weiße Tee wird bitter; zu kühl, und der schwarze gibt nichts her. Erst wenn jeder Aufguss für sich stimmt, entsteht daraus die Cuvée – so wie ein Winzer seine Rebsorten verschneidet.
Die Kohlensäure kommt zugesetzt, nicht aus der Flaschengärung – dafür reift der Blå 8 bis 12 Wochen auf der Flasche und steht am Ende unter 5 bar Druck. Das ergibt eine Perlage, welche sich nicht verstecken muss: feinperlig, beständig, zurückhaltend.
Die Fachwelt hat das früh bemerkt. 2018 kürte die BIOFACH den Sparkling Tea zum besten Bio-Produkt, 2020 stand der Blå im Finale des World Beverage Innovation Award, 2025 gaben ihm die USA Spirits Ratings Gold mit 90 Punkten und Falstaff 92 von 100. Heute schenken über 100 Michelin-Häuser in mehr als 50 Ländern diese Tees aus. Alle Achtung.
Mehr über das Haus und seine Sorten liest du im Portrait der Copenhagen Sparkling Tea Company, die ganze Kategorie wartet bei den Sparkling Teas mit und ohne Alkohol.
Bio Kontrollnummer DE-ÖKO-039 EU – Nicht EU Landwirtschaft



