Anbieter: Chocolat Bonnat
Selva Maya 75% – Gold Gewinner 2016
Beschreibung
Selva Maya von Chocolat Bonnat, komplex und ausgewogen
Selva Maya von Chocolat Bonnat ist eine dunkle Tafel aus Porcelana, dem hellsten Edelkakao Mittelamerikas. Frucht und Tiefe halten einander die Waage, der Schmelz bleibt weich, und beim wichtigsten Wettbewerb der Branche wurde sie 2016 mit Gold ausgezeichnet.
Selva Maya ist eine Zartbitterschokolade von Chocolat Bonnat mit 75 Prozent Kakao aus dem Regenwald zwischen Guatemala, Belize und Mexiko. Ihre Bohne trägt den Namen Porcelana nach ihrer fast weißen Farbe und ergibt eine 100-Gramm-Tafel von seltener Ruhe.
Getrocknete Feige, dunkle Tiefe, weicher Schmelz
Nichts an dieser Tafel drängt sich vor, weder die Frucht noch die dunkle Seite, und genau darin liegt ihr Reiz. Das ist Schokolade für Leute, die beim Probieren einen Moment still werden.
Der Schmelz setzt früh ein und hält lange an, dabei wechseln die Nuancen mehrmals, von heller Beere über getrocknete Feige bis zu einem warmen, fast erdigen Grund. Für eine so dunkle Sorte fehlt jede Kante, die Bitterkeit bleibt Andeutung, und nach dem letzten Stück klingt der Geschmack noch eine Weile ruhig nach.
Wer ein Stück auf der Zunge zergehen lässt und dabei nichts anderes tut, bemerkt diesen Wechsel am deutlichsten. Zu einem gereiften Rotwein behauptet sie sich, ohne den Begleiter zu verdecken. Nach einem kräftigen Essen wirkt sie eher klärend als schwer, weshalb sie besser an den Abend passt als an den Vormittag.
Porcelana, die helle Bohne aus dem Regenwald
Porcelana heißt die Bohne, weil ihr Inneres so hell schimmert wie Porzellan, und sie zählt zu den seltensten Edelkakaos überhaupt.
Sie wächst in der Selva Maya, jenem großen Regenwald, der sich über Guatemala, Belize und Mexiko zieht und als Biosphärenreservat der Unesco geschützt ist. Die Ernte fällt klein aus, sodass aus dieser Herkunft im Jahr nur wenige tausend Tafeln entstehen können. Geerntet wird von Hand, weil die Bäume verstreut im Wald stehen und keine Maschine zwischen sie passt.
Chocolat Bonnat kauft dort unmittelbar bei den Bauern, was den Familien ein verlässliches Einkommen sichert und dem Wald seine alten Bäume lässt. Wo der Handel kurz ist, bleibt die Ernte sortenrein, und genau das schmeckt man am Ende.
Gold beim Weltfinale, blind verkostet
Beim Weltfinale der International Chocolate Awards ging 2016 die Goldmedaille an diese Tafel.
Verkostet wird dort blind, ohne Papier und ohne Namen, sodass allein die Masse im Mund entscheidet und kein Ruf mitwiegt. Dass ein Ursprung aus so kleiner Ernte ganz vorn landete, sagt viel über die Sorgfalt, mit der Chocolat Bonnat röstet, mahlt und wartet. In derselben Runde standen Häuser aus aller Welt, und die Jury verkostete über mehrere Tage hinweg. Ein Preis altert, der Geschmack bleibt.
Zartbitterschokolade für den langsamen Abend
Lege die Tafel gut zehn Minuten vor dem Essen aus dem kühlen Schrank auf den Tisch, damit sie bei Zimmerwärme ihre Aromen öffnet. Ein halbes Stück reicht als Nachtisch, mehr verlangt dieser Ursprung nicht.
Wer sie verschenkt, braucht kein Band darum, der Name auf dem Papier genügt. Aus Venezuela steht die berühmte Chuao daneben und aus Mexiko die Cacao Real del Xoconuzco, und alle Ursprünge zusammen findest du im Sortiment von Chocolat Bonnat.



