Anbieter: La Praline Scandinavia

Schokotrüffel Natur

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Beschreibung

Schwedische Schokotrüffel mit Kakaopuder und viel Schmelz

Die Schokotrüffel Natur von La Praline sind kakaobestäubtes Trüffelkonfekt aus Schweden und die Ur-Sorte des Hauses. Sie zergehen auf der Zunge, bevor du richtig zugebissen hast. Keine harte Schale, keine Füllung, kein Alkohol.

Schokotrüffel Natur sind die Ausgangssorte der schwedischen Manufaktur La Praline aus Göteborg, unregelmäßig geformte Kugeln, dick in fettarmem Kakaopulver gewälzt. Auf dieser Rezeptur bauen alle sechzehn Sorten des Hauses auf, von Lakritz über Kardamom bis Meersalz. Im Schmuckkarton liegen rund zwanzig Stück, und keine Kugel gleicht der anderen.

Matt, puderig, unregelmäßig liegen sie in ihren Papierförmchen, und schon der erste Bissen erklärt den Namen. Der Kakaomantel greift trocken auf der Zunge, dahinter kommt sofort die Creme. Herb und süß zugleich, milchig weich, mit einer leisen Vanillenote im Nachhall.

Puderig außen, cremig innen

Der Kakaopuder ist fettarm und bitter, die Kugel darunter süß und weich. Dieser Gegensatz macht den ganzen Reiz der schwedischen Pralinen aus.

Anders als eine gefüllte Praline hat der Trüffel keine Schale, die knackt. Er gibt sofort nach. Die Masse aus Pflanzenfett, Zucker, Kakaopulver und Molke ist so weich eingestellt, dass sie an der Körperwärme zerfällt, und der bittere Puder hält die Süße im Zaum. Wer Konfekt lieber knackig mag, ist hier falsch. Wer Schmelz sucht, richtig.

Eine Viertelstunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank geholt, sind die Trüffel fest genug zum Anfassen und weich genug zum Zergehen. Der bittere Kakaomantel passt wunderbar zu kräftigem Filterkaffee, im Winter zu einem Glas alkoholfreiem Smålands Glögg, im Sommer zu Vanilleeis, über dem eine zerbröselte Kugel liegt. Kaffee holt das Herbe heraus, Glögg die Gewürze, Eis den Schmelz.

Kokosfett schmilzt früher als Kakaobutter

Die Trüffel kommen ohne Kakaobutter aus. Ihr Schmelz stammt aus ungehärtetem Kokos- und Palmkernfett, und genau daher rührt die weiche Konsistenz.

Je niedriger der Schmelzpunkt eines Fettes, desto früher gibt die Masse nach. Kokosfett wird bereits bei rund 25 Grad weich, Kakaobutter erst bei etwa 34 Grad, also knapp unter Körpertemperatur. Deshalb zergeht ein Trüffel von La Praline sofort auf der Zunge, und deshalb mag er es kühl. Im Sommer gehört der Karton in den Kühlschrank, dann bleibt die Kugel fest und der Puder trocken.

Ein Wort zur Ehrlichkeit, weil es sonst niemand sagt: Schokolade im strengen Sinne ist das nicht, dafür fehlt die Kakaobutter. Es ist Kakaokonfekt, und als solches richtig gut gemacht. Wer die Kakaobutter sucht, wird bei unseren Tafeln und Pralinen fündig.

Katharina und Jean-Claude fingen mit einem Laden an

2001 eröffneten Katharina und Jean-Claude Eggel im Göteborger Viertel Linné einen kleinen Schokoladenladen und verkauften darin, was Europa an feiner Ware zu bieten hatte.

Es war die Zeit, in der Lasse Hallströms Film „Chocolat“ durch die Kinos lief und halb Schweden die dunkle Schokolade für sich entdeckte. Aus dem Laden wurde ein Großhandel, aus dem Großhandel eine eigene Marke. Zehn Jahre später wollten die beiden es selbst können: 2011 begann in Göteborg die eigene Trüffelherstellung, erst auf der Werftinsel Ringön, seit 2019 in einer neuen Halle in Viared bei Borås.

„Dass einer bremst und der andere Gas gibt, hat bei uns gut funktioniert“, so Katharina über die Arbeitsteilung der beiden. Seit 2014 ist der Betrieb IP-zertifiziert, seit 2020 nach FSSC 22000, was in der Praxis heißt, dass sich jede Charge bis zur Zutat zurückverfolgen lässt. Schwedische Gründlichkeit, süß verpackt.

Sechzehn Sorten stehen heute im Programm, von Meersalz über Himbeere bis Lakritz, und alle stammen von dieser einen Rezeptur ab. Wenn du die anderen kennenlernen willst, findest du weitere Trüffel aus Göteborg bei uns. Die Natur bleibt die, mit der alles anfing.