Anbieter: Marlona
Schokomandeln in dunkler Schokolade
Beschreibung
Schokomandeln in dunkler Schokolade von Marlona aus Katalonien
Die Schokomandeln in dunkler Schokolade von Marlona sind ganze Mittelmeermandeln, die in Zucker und Honig karamellisiert, im Kessel Schicht um Schicht mit dunkler Schokolade umhüllt und zum Schluss mit feinem Kakao bestäubt werden. Auf der Schachtel tragen sie ihren spanischen Namen Dark Praliné.
Schokomandeln in dunkler Schokolade sind die kräftigste Sorte der Reihe Marlona Classic von Marlona aus dem Penedès bei Barcelona. Unter dem matten Kakaomantel liegt eine Hülle aus dunkler Schokolade, und darunter wartet eine ganze Mandel mit knuspriger Karamellkruste. Achtzig Gramm füllen die schwarze Schachtel, die mit ihren goldenen Ornamenten eher nach Schmuckkästchen aussieht als nach Naschwerk.
Erst knackt es, dann wird es weich
Beim ersten Bissen bricht die Karamellkruste hörbar, und gleich danach schmilzt die dunkle Schokolade nach und legt sich weich um den Bruch. Der Kakaostaub außen bleibt herb und trocken, während die Mandel darunter süß, ölig und deutlich geröstet schmeckt. Zwischen diesen beiden Polen spielt sich der ganze Reiz dieser kleinen Praline ab. Die Mandel bleibt dabei ganz und zerfällt auch beim Kauen nicht.
Mandeln aus dem Mittelmeerraum bringen von Haus aus ein feines, fast buttriges Aroma mit, das eine kräftige Schokolade gut verträgt. Die dunkle Hülle nimmt der karamellisierten Mandel darum ihre Spitze, ohne sie je zu übertönen, und zurück bleibt eine leicht bittere Süße wie von einer guten Tafel. Zu einem Espresso nach dem Essen sitzt dieser Ton genau richtig.
Schicht um Schicht im Kessel
Dragieren heißt, dass sich die karamellisierten Mandeln stundenlang im Kessel drehen, während die flüssige Schokolade in kleinen Mengen dazukommt und jede Lage fest werden muss, bevor die nächste aufgetragen wird. So wächst die Hülle langsam von innen nach außen, bis sie jede einzelne Mandel gleichmäßig umschließt.
Je langsamer diese Lagen aufeinandertreffen, desto feiner wird der Biss und desto glatter die Oberfläche unter dem Kakao. Beschleunigen lässt sich das nicht, denn zu viel Schokolade auf einmal läuft zusammen und die Dragees geraten streifig und ungleich. Am Ende sieht man der fertigen Praline diese Arbeit nicht an, man schmeckt sie nur. Im Obrador in Olèrdola laufen die Kessel dafür in kleinen Chargen.
Der Kakao macht sie matt
Zum Schluss laufen die fertigen Dragees durch feines Kakaopulver, das der Schokolade den Glanz nimmt und ihr die samtige, leicht raue Oberfläche gibt, an der du die Sorte schon in der offenen Schachtel erkennst. Geschmacklich ist dieser Staub das Gegengewicht zur Süße im Kern. Matt statt glänzend ist bei dieser Sorte also volle Absicht.
Deshalb fällt die dunkle Sorte herber aus als die Mandeln mit gesalzenem Karamell und deutlich kräftiger als die Mandeln in weißer Schokolade, die beide milder ausklingen. Wer die Reihe zum ersten Mal öffnet, findet hier den kräftigsten Einstieg. Alle drei stammen aus derselben Werkstatt im Penedès und stehen bei den schokolierten Nüssen und Früchten.
Die schwarze Schachtel mit dem geschwungenen M ist so gestaltet, dass sie ohne Geschenkpapier auskommt, und gerade in der Adventszeit ist das ein Argument. Wer sie weitergibt, verschenkt etwas, das nach Katalonien schmeckt und trotzdem in jede Manteltasche passt.
Zu Espresso, zu Cava und zu kräftigem schwarzen Tee macht die Schachtel am Abend die Runde, und länger als einen Abend hält sie selten.



