Anbieter: la belle-iloise
Sardinen Zitronenthymian Timut Pfeffer
Beschreibung
Sardinen mit Zitronenthymian und Timut-Pfeffer von la belle-iloise
Sardinen Zitronenthymian Timut Pfeffer von la belle-iloise sind bretonische Sardinen in Olivenöl, gewürzt mit Zitronenthymian und Timut-Pfeffer aus Nepal. Der Timut gehört botanisch zu den Zitrusgewächsen und legt eine Grapefruitnote über den Fisch, die eher prickelt als brennt.
Sardinen Zitronenthymian Timut Pfeffer sind eine gewürzte Fischkonserve von la belle-iloise aus Quiberon in der Bretagne. In der flachen Dose liegen ganze Sardinen in nativem Olivenöl, dazu Zitronensaft, feingehackter Zitronenthymian und jener Timut-Pfeffer, der die Schärfe nach oben hin hell hält.
Eine Fischkonserve, die nach Zitrusschale duftet
Beim Öffnen steigt zuerst die helle Kräuternote des Zitronenthymians auf. Das Kraut trägt sein Zitronenöl in den kleinen Blättern und liegt fein gehackt zwischen Fisch und Olivenöl.
Danach kommt das Prickeln des Timut, eine Würze, die kurz auf der Zunge tanzt und dann in eine Note von reifer Grapefruit übergeht. Das native Olivenöl bindet beides und nimmt der Sardine ihre Kante, ohne die kräftige Meeresnote zu übertönen. Der Zitronensaft hält die Rezeptur schlank, sodass jeder Bissen frisch beginnt und würzig endet.
Das Salz kommt sparsam dazu, denn die Würze soll aus dem Kraut und aus der Beere kommen. Zwei Gewürze und ein gutes Öl, mehr trägt diese Dose von la belle-iloise nicht mit sich herum.
Auf geröstetem Sauerteigbrot und im Fenchelsalat
Auf einer Scheibe geröstetem Sauerteigbrot mit ein paar Flocken Fleur de Sel steht diese Rezeptur am richtigen Platz. Das kräftige Brot nimmt die Würze auf, und der Timut bleibt trotzdem vorn.
Im Salat aus rohem Fenchel und Radieschen trifft die Zitrusnote auf Anis und Schärfe, ein Zusammenspiel, das ohne weiteres Dressing auskommt. Zu kurz gebratenem Geflügel tritt der Fisch eine Stufe zurück und wirkt eher als Würze denn als Hauptgang. Lege die Konserve eine halbe Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank, dann öffnet sich das Aroma des Öls.
Zu lauwarmen Kartoffeln zerdrückst du die Sardinen grob mit der Gabel und gießt das Öl gleich darüber. Auch über einem Teller kurzer Nudeln macht sich das Zitrusaroma gut, ein Blatt Petersilie genügt als Zutat. Ein Glas kühler Muscadet aus dem benachbarten Loiretal steht dieser Rezeptur näher als jeder schwere Weißwein.
Ein Pfeffer aus Nepal, der keiner ist
Timut wächst in den Bergtälern Nepals an dornigen Sträuchern und wird als unreife Beere geerntet. Getrocknet bricht sie auf, und verwendet wird vor allem die knirschende Schale, nicht der Kern darin.
Botanisch steht der Timut dem Szechuanpfeffer nahe und gehört zu den Rautengewächsen, also in die Verwandtschaft von Zitrone und Grapefruit. Das erklärt seine Zitrusnote, und es erklärt auch, warum la belle-iloise ihm mit Zitronenthymian und Zitronensaft zwei verwandte Töne an die Seite stellt.
In Quiberon trifft diese ferne Beere auf einen Fisch, der vor der bretonischen Küste in der Saison gefangen und noch am Fangtag verarbeitet wird. Guarkernmehl, gewonnen aus dem Samen einer Hülsenfrucht, bindet die wenige Flüssigkeit in der Dose. So bleibt die Würze an den Filets und sammelt sich nicht am Boden.
Der kleine Vorrat für einen langen Sommerabend
Ungeöffnet hält die Dose Jahre im dunklen Schrank, damit die Rezeptur bereitsteht, wenn abends unangemeldet Gäste kommen. Weitere Sardinen aus Frankreich liegen daneben, und was sonst noch aus Quiberon kommt, findest du in der Auswahl von la belle-iloise.
Inhalt 115 g – Abtropfgewicht 84 g



