Anbieter: Ferdinand's Spirits
Saar Quince – Quitten Gin
Beschreibung
Saar Quince von Ferdinand's mit Muskatellerquitten aus eigenem Anbau
Saar Quince von Ferdinand's Spirits ist ein Quitten-Gin-Likör mit 30 Prozent, angesetzt auf dem eigenen Saar Dry Gin und einer Infusion aus Riesling Kabinett. Kein Gin im engeren Sinne, sondern die Saarer Antwort auf den britischen Sloe Gin.
Saar Quince ist der Quitten Gin Likör von Ferdinand's Spirits aus dem Saartal, gebrannt und angesetzt in der Avadis Distillery bei Wincheringen. Frisch geerntete Muskatellerquitten aus eigenem Anbau ziehen dafür im fertigen Saar Dry Gin, dazu kommt ein Kabinett aus der Lage Saarburger Rausch. Die 0,5-Liter-Flasche trägt dasselbe Signet wie der große Bruder, nur in Kupferton.
Quitte, Honig und ein Rückgrat aus Wacholder
Die Quitte ist eine Frucht, die roh niemand essen mag und die gekocht oder angesetzt plötzlich alles hergibt.
Genau das passiert hier: Aus der harten, pelzigen Muskatellerquitte wird eine warme, honigartige Süße, unter welcher die feine Säure der Frucht erhalten bleibt. Darunter liegt der Wacholder aus dem Saar Dry Gin und hält das Ganze zusammen. Über 30 Botanicals der Basis arbeiten hier weiter, nur gedämpft durch die Frucht, sodass aus dem Likör nie ein Sirup wird.
Süß, herb, leicht bitter im Nachklang zeigt sich der Saar Quince damit erwachsener, als seine goldene Farbe verspricht. Holunderblüte, Zitrusschale und ein Hauch Hopfenblüte hinterlassen ihre Spur, und das Fachmagazin Spirituosen-Journal vergab dafür ein glattes „sehr gut“.
Ein Schluck zum Käse statt zum Dessert
Mit 30 Prozent steht der Saar Quince zwischen Aperitif und Digestif und kommt in beiden Rollen zurecht.
Gekühlt auf zehn Grad und pur im kleinen Glas passt er zu gereiftem Bergkäse, zu Wildpastete oder zu einem Stück Walnussbrot, wo seine Frucht gegen das Salz arbeitet. Kalt und lang wird er mit einem Schuss Sekt oder mit Tonic. Zwei Zentiliter genügen dafür, dann verwandelt sich der dichte Likör in einen leichten Sommerdrink.
In der Bar ersetzt er den Sloe Gin, etwa im Sloe Gin Fizz mit Zitrone und Sodawasser. Auch im Negroni übernimmt er den süßen Part und macht den Drink weicher, ohne ihn zahm zu machen. Wer den trockenen Gegenpol sucht, stellt den Saar Dry Gin daneben und schenkt beide nacheinander aus, erst herb, dann fruchtig.
Warum Quitte statt Schlehe
Der britische Sloe Gin lebt von der Schlehe, einer herben Wildfrucht, die es an der Saar zwar gibt, die aber nicht die Region erzählt.
Die Muskatellerquitte dagegen schon, denn diese seltene Birnenquitte wächst direkt hinter dem Brennhaus der Familie Vallendar, die dort seit 1824 Obst verarbeitet. Geerntet wird sie erst im Spätherbst, wenn die Schale gelb ist und der Duft schon durch den Vorratsraum zieht. Frisch wandert die Frucht in den Gin, statt als Konzentrat zugekauft zu werden.
Dazu kommt der Riesling Kabinett von Dorothee Zilliken, deren Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken die Steillage Saarburger Rausch bewirtschaftet. Vier Freunde haben diese Verbindung aus Weinberg und Brennerei 2013 begonnen, und der Quince war ihr zweiter Wurf. Weitere Flaschen aus demselben Haus findest du im Sortiment von Ferdinand's, mehr deutsche Brände im Gin-Regal.



