Anbieter: Lantenhammer

Rumult – Bavarian Rum 43% – 700 ml

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Inhalt
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Beschreibung

Rumult Bavarian Rum von Lantenhammer aus Zuckerrohr von Mauritius

Rumult Bavarian Rum von Lantenhammer ist ein brauner Rum aus Zuckerrohrsirup von Mauritius, in Hausham am Schliersee im Pot-Still-Verfahren gebrannt und über Jahre im Fass gereift. Melasse kommt hier keine ins Spiel, sondern der Sirup des gepressten Rohrs.

Rumult Bavarian Rum ist der Rum der Lantenhammer Destillerie aus Hausham am Schliersee, mit 43 Prozent Alkohol in der 700-ml-Flasche. Handverlesenes Zuckerrohr von Mauritius wird schonend vergoren und zweifach gebrannt, danach reift der Rum mehrere Jahre in handverlesenen Bourbon-, Cognac-, Madeira- und Sherryfässern. Bayerisches Brennhandwerk trifft karibischen Rohstoff.

Leuchtendes Gold, reife Banane, dunkle Schokolade

Im Glas leuchtet der Rumult in einem warmen Goldgelb, und schon der erste Duft ist fruchtig und süß, mit einem deutlichen Anflug von reifer Banane.

Im Mund kommt zuerst die Süße, dann die Frucht der Rosinen, dahinter das Holz der Fässer, und über allem liegt Vanille und der eigene, grasige Ton des Zuckerrohrs. Der Nachhall zieht sich lang, mit dunkler Schokolade und einer feinen Würze, wie man sie eher im Winter erwartet. Ein Rum, welcher dich wärmt, ohne dabei je zu brennen.

Pur im Glas oder als Basis im Daiquiri

Bei Zimmertemperatur aus einem bauchigen Glas zeigt der Rumult am meisten von sich, und ein einzelner großer Eiswürfel schadet ihm dabei nicht.

Weil er Süße und Holz gut ausbalanciert, trägt er auch Cocktails, in denen ein billiger Rum sofort untergeht – einen Daiquiri mit Limette etwa oder einen Old Fashioned nach Rum-Art. Zu einer Tafel dunkler Schokolade oder zu einer kalten Winternacht auf der Terrasse braucht es nicht mehr als dieses eine Glas. Wenn du erst hineinschnuppern möchtest, steht die kleinere 350-ml-Flasche daneben.

Vom Zuckerrohrsirup ins bayerische Fass

Die meisten Rums der Welt entstehen aus Melasse, dem dunklen Rückstand der Zuckerherstellung, weil dieser billig und in Mengen zu haben ist. Rumult geht den anderen Weg und arbeitet mit dem Sirup des Zuckerrohrs selbst, und genau daher rührt die Frucht, welche du im Glas findest.

Das Rohr wird auf Mauritius handverlesen, der Sirup reist von der Insel im Indischen Ozean nach Oberbayern und wird in Hausham vergoren. Ein weiter Weg für eine Zutat, die man anderswo einfach als Melasse einkauft. Gebrannt wird zweimal im traditionellen Pot-Still-Verfahren, in kleinen Chargen, unter den Augen von Brennmeister Tobias Maier, welcher zugleich das Haus führt.

Danach kommt der längste Teil der Arbeit, nämlich die Geduld. Der junge Rum verteilt sich auf Fässer, in denen zuvor Bourbon, Cognac, Madeira oder Sherry lagen, und jedes davon gibt ihm etwas anderes mit – das eine Vanille, das andere Trockenfrucht, das dritte Schokolade. Erst die Vermählung dieser Fässer ergibt am Ende die Signature Cask Selection.

Beim Meininger's International Spirits Award 2026 wurde Lantenhammer zum sechsten Mal Destillerie des Jahres, mit 30 Medaillen für das Haus vom Schliersee. Wer sehen möchte, was dort sonst noch aus den vier Brennblasen kommt, findet im Sortiment der Destillerie Obstbrände, Gin und die Raritas-Liköre. Alle Achtung.