Anbieter: Helmut Wermut

Rosé Wermut

29,50 €19,74 €Im Angebot
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Beschreibung

Rosé Wermut von Helmut Wermut mit roter Paprika und Physalis

Rosé Wermut von Helmut Wermut ist der pikante der drei Hamburger Wermuts, angesetzt auf einer Pfälzer Spätburgunder-Cuvée. Physalis, Goji-Beere und süße Feige treffen auf die Würze roter Paprika, und bei den World Vermouth Awards holte er den Titel World's Best Semi-Dry.

Rosé Wermut ist der jüngste und ungewöhnlichste der drei Sorten, die Markus Weiß seit 2017 unter dem Namen Helmut Wermut in Hamburg ansetzt. Statt Kräuterbitterkeit oder dunkler Beere steht hier eine Gemüsenote im Mittelpunkt, und zwar rote Paprika. Das klingt zunächst eigenwillig, ergibt im Glas aber genau die pikante Kante, die dem Rosé seinen Charakter gibt.

Rote Paprika trifft Physalis, Goji und Feige

Der Rosé ist nicht so kräftig wie der Rote und nicht so blumig wie der Weiße, sondern spielt in einer eigenen Liga zwischen Frucht und Würze.

Physalis bringt die säuerliche Spitze, Goji-Beere eine leicht herbe Süße, die Feige die Tiefe. Darüber legt sich die geröstete Süße roter Paprika, die man erst beim zweiten Schluck als solche erkennt und danach nicht mehr überhört. Fruchtig, pikant, temperamentvoll, so beschreibt die Manufaktur ihren Rosé selbst, und dem ist wenig hinzuzufügen.

Mit 18 % vol ist er zudem der stärkste der drei. Das hilft ihm im Longdrink, weil er sich auch unter Eis und Kohlensäure nicht wegmischen lässt.

Der Sommer im Glas, mit Tonic oder mit Sekt

Kein anderer Wermut aus dem Hamburger Sortiment verträgt Kohlensäure so gut wie dieser hier, und keiner sieht dabei besser aus.

Zehn Zentiliter Rosé mit derselben Menge Tonic Water auf reichlich Eis, dazu ein schmaler Streifen frische rote Paprika statt der üblichen Zitronenscheibe. Das klingt nach Spielerei, ist aber die ehrlichste Übersetzung dessen, was in der Flasche steckt. Mit Sekt statt Tonic aufgegossen wird daraus ein Spritz, der neben jedem Aperol besteht, nur eben trockener und mit mehr Kraut im Rücken.

Auf dem Tisch macht der Rosé ohnehin Eindruck, weil seine Farbe zwischen Himbeere und Granatapfel liegt und im Gegenlicht regelrecht leuchtet. Zu Manchego, luftgetrocknetem Schinken und einer Schale Oliven aus unserer Kategorie Aperitif ist der Nachmittag damit organisiert. Angebrochen gehört die Flasche in den Kühlschrank.

Spätburgunder aus der Pfalz und ein Weltmeistertitel

Für den Rosé hat Markus Weiß mit Christian vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett eine Cuvée auf Spätburgunder-Basis abgestimmt, die Farbe und Frucht mitbringt, ohne zu dominieren.

Fünfundzwanzig Zutaten werden vorher von Hand geschält, geschnitten und gezupft und ziehen mindestens fünf Wochen in Alkohol, bevor der Auszug abgepresst und in der Pfalz mit dem Wein vermählt wird. Weil dabei keine Hitze im Spiel ist, überlebt die feine Paprikanote den Prozess. Bei Wärme wäre sie längst weggekocht, und übrig bliebe eine flache Süße.

Die Jury der World Vermouth Awards kürte den Rosé 2021 zum World's Best Semi-Dry, bei der World Trophy 2022 kam Double Gold dazu. Auch das österreichische Falstaff Magazin führte ihn als besten Rosé-Wermut. Wenn du vergleichen willst, stell den blumigen weißen Wermut oder den beerigen roten Wermut daneben. Ein Gegenüber findest du auch in unserer Kategorie Wermut. 750 ml, 18 % vol, enthält Sulfite.