Anbieter: Ferdinand's Spirits

Rosé Vermouth

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Rosé Vermouth von Ferdinand's mit Rhabarber und Wermutkraut

Rosé Vermouth von Ferdinand's Spirits ist ein deutscher Wermut auf Riesling-Basis mit 17 Prozent, in kleinen Chargen von Hand angesetzt. Kein süßer Massenaperitif, sondern ein bitter-fruchtiges Sommergetränk aus dem Saartal.

Rosé Vermouth ist der rosafarbene Aperitifwein von Ferdinand's Spirits aus dem Saartal, angesetzt auf Riesling vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken. Seine Farbe stammt nicht vom Wein, sondern von heimischem Rhabarber, rotem Weinbergpfirsich und großfruchtiger Moosbeere. In der 0,5-Liter-Flasche steckt derselbe Botanicals-Kosmos, aus dem auch der Saar Dry Gin schöpft, nur leiser dosiert.

Rhabarber, Weinbergpfirsich und ein bitterer Kern

Wermut lebt von der Spannung zwischen Frucht und Bitterkeit, und genau diese Spannung ist hier fein austariert. Bitter-süß nennt der Hersteller das selbst.

Die süße Seite übernehmen Rhabarber, roter Weinbergpfirsich und Moosbeere, die duftige steuern Holunderblüte, Traubenblüte, Passionsblüte und Pomeranzenschale bei. Dagegen stellt sich das namensgebende Wermutkraut, unterstützt von Liebstöckel und Weinbergslauch, und dazu kommt Chinarinde, welche dem Ganzen einen trockenen Zug gibt.

Fruchtig, blumig, herb im Nachhall bleibt der Rosé damit deutlich leichter als ein roter Wermut aus Italien. Mit 17 Prozent trinkt er sich beinahe wie ein kräftiger Wein und erinnert daran, dass Wermut nichts anderes ist als aromatisierter Wein.

Auf Eis, mit Tonic oder mit Sekt

Der einfachste Weg ist auch der beste, nämlich sechs Zentiliter auf viel Eis mit einer Scheibe Orange.

Lang und spritzig wird es mit Tonic im Verhältnis eins zu zwei, festlicher mit einem Schuss Winzersekt, und wer es kräftiger mag, kombiniert ihn mit Wodka oder weißem Rum zu einem hellen Aperitif-Cocktail. Ein Zweig Rosmarin im Glas holt die Kräuterseite nach vorn. Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank, denn Wermut ist Wein und verliert dort binnen weniger Wochen seine Frische.

Am Tisch kommt der Rosé mit gesalzenen Mandeln, mit Ziegenkäse oder mit einer Schale Oliven gut zurecht. Wer den Kreis zur Brennerei schließen möchte, mischt ihn mit dem Saar Dry Gin zu einem Martini, in welchem beide dieselbe Handschrift tragen.

Was einen Wermut zum Wermut macht

Wermut ist keine Spirituose, sondern aromatisierter Wein, dem seit der Antike Wermutkraut seinen Namen und seine Bitterkeit gibt.

Als Aperitif kam er im späten 18. Jahrhundert in Turin in Mode, und die klassischen Häuser dort und in Chambéry arbeiten meist mit neutralem Weißwein als Grundlage. Ferdinand's geht einen anderen Weg und nimmt Riesling aus der Steillage Saarburger Rausch, jener Südlage auf devonischem Schiefer, welche Dorothee Zilliken auf dem VDP-Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken bewirtschaftet.

Der Ansatz entsteht in kleinen Chargen von Hand, und dieselben Weinbergsfrüchte, die seit 1824 hinter der Brennerei der Familie Vallendar wachsen, landen auch in den Flaschen der Vermouth-Reihe. 2013 haben vier Freunde aus der Region diese Verbindung aus Weinberg und Brennhaus begonnen, und die Wermut-Serie kam wenig später dazu.

Inzwischen führt der Hersteller die Rosé-Abfüllung als Aperitif, der Inhalt blieb derselbe. Weitere Flaschen des Hauses stehen im Sortiment von Ferdinand's, verwandte Aperitifs im Wermut-Regal.