Anbieter: piekfeine Brände
Rosalie Apero
Beschreibung
Rosalie Apero von Piekfeine Brände mit Friesenrose und Erdbeere
Rosalie Apero von Piekfeine Brände ist ein bittersüßer Aperitiflikör aus Bremen, gemacht aus Friesenrose, Erdbeere und sizilianischer Bitterorange. Er trinkt sich wie ein norddeutscher Verwandter des italienischen Aperitivo, nur blumiger und mit deutlich weniger Süße im Rücken.
Rosalie Apero ist der Aperitiflikör von Piekfeine Brände aus Bremen, komponiert von Brennerin Birgitta Schulze van Loon. Nordische Blüte trifft sonnige Frucht, so beschreibt es die Brennerei selbst – und genau das steht mit 18,6 % vol in der 700 ml Flasche, hell leuchtend und rosé.
Rosenblüte, rote Frucht und eine herbe Kante
Zuerst kommt die Rose, blumig und fein, dann die Erdbeere mit ihrer warmen Süße, und ganz zum Schluss zieht die Bitterorange einen herben Strich darunter.
Diese herbe Kante ist der eigentliche Trick. Ohne sie wäre Rosalie ein weiterer süßer Fruchtlikör, mit ihr wird sie erwachsen: fruchtig, blumig, kantig. Die Bitterorangen kommen aus Sizilien und bringen jene Schärfe mit, welche den Mund nach dem ersten Schluck offen für das Essen macht – wofür ein Aperitif ja da ist.
Ganz ohne Süße geht es bei einem Likör ohnehin nicht, das schreibt das Gesetz vor: Unter 100 g Zucker je Liter darf sich nichts so nennen. Bei Rosalie hält die Bitterorange dagegen, und darum bleibt sie mit 18,6 % vol ein Getränk für den Abend und nicht für den Nachtisch.
Der norddeutsche Spritz und was sonst geht
Klassisch kommen 4 cl Rosalie ins Glas mit viel Eis, dazu 12 cl Tonic und eine breite Orangenzeste über den Rand gerieben.
Mit Sekt oder Prosecco statt Tonic wird daraus ein Spritz, der auf jedem Gartentisch eine Farbe macht, die niemand ignoriert. In der Hausbar verträgt sich der Aperitiflikör auch mit Wermut oder mit einem trockenen Gin wie dem Triple Peak Gin aus demselben Haus. Rosalie mag Gesellschaft, große Gläser und den frühen Abend.
Pur und gut gekühlt geht sie ebenfalls, dann schmeckt man die Rose am deutlichsten. Zu Oliven, gesalzenen Mandeln und mildem Käse ist der Tisch damit gedeckt.
Warum Rose und Erdbeere zusammengehören
Botanisch sind die beiden nah verwandt: Erdbeere wie Rose zählen zu den Rosengewächsen, und im Glas schmeckt man diese Verwandtschaft.
Birgitta Schulze van Loon hat für Rosalie die Friesenrose gewählt, jene raue Küstenrose, die an der Nordsee auf jedem Deich steht. Aus ihren Blütenblättern brennt sie einen stark limitierten Rosenblütengeist, aus dem Fruchtstand einen Hagebuttenbrand – die Pflanze wird also zweimal verwertet, oben und unten. Die Erdbeere wiederum wächst im Norden auf jedem zweiten Feld, und zur Erntezeit im Juni riechen ganze Landstriche danach.
Die Friesenrose heißt mit botanischem Namen Rosa rugosa und trägt ihre Runzeln im Namen: raues, dunkelgrünes Laub, dicke Blüten, dicke Hagebutten. Salzwind und Sandboden hält sie aus, wo andere Rosen längst aufgeben, und duftet dabei kräftiger als die meisten Gartenrosen. Wer sie einmal an einer Düne gerochen hat, erkennt sie in Rosalie sofort wieder.
So entsteht ein Aperitiflikör, der nicht aus Italien kopiert ist, sondern aus dem, was hier ohnehin blüht und reift. Ausgezeichnet wurde Rosalie dafür mit ISW-Gold. Das ganze Sortiment aus der gläsernen Manufaktur findest du bei Piekfeine Brände, und wer es lieber klar und trocken mag, greift zum Piekfeinen Korn. Blüte oder Korn, beides Bremen.



