Anbieter: Lantenhammer
Raritas – Zirbenlikör
Beschreibung
Raritas Zirbenlikör von Lantenhammer aus gehobeltem Zirbenholz
Raritas Zirbenlikör von Lantenhammer ist ein Likör aus dem Holz der Zirbelkiefer, angesetzt in der Tegernseer Schlossbrennerei. Nicht die Zapfen kommen hier in die Brennblase, wie sonst üblich, sondern gehobeltes Zirbenholz.
Raritas Zirbenlikör ist ein Zirbenholzlikör der Lantenhammer Destillerie aus Oberbayern, mit 38 Prozent Alkohol in der 500-ml-Flasche. Destillateurin Christina Kölbl brennt in der Tegernseer Schlossbrennerei ein Herzstück aus frisch gehobeltem Zirbenholz und lässt daraus einen weichen Likör heranreifen. Beim Spirituosenwettbewerb des Meininger Verlags bekam die Raritas-Linie 2024 eine Sondermedaille.
Leuchtendes Bernstein und der Duft des Bergwaldes
Im Glas leuchtet der Zirbenlikör in warmem Bernstein, und was dir entgegenkommt, ist unverkennbar Wald, intensives Zirbenholz mit harziger Tiefe.
Im Mund wird aus diesem kräftigen Holz überraschend schnell etwas Weiches, fast Sanftes. Der Likör bleibt frisch und kräuterig statt süß und schwer, und am Ende steht eine leichte Würze, welche mittellang nachklingt. Wer einmal in einer Zirbenstube geschlafen hat, erkennt den Geruch sofort wieder.
Die Zirbelkiefer wächst an der Waldgrenze der Alpen, oft über 1.500 Meter hoch, und braucht Jahrhunderte bis zur vollen Größe. Das Holz duftet noch nach Jahrzehnten weiter, weshalb man in den Bergen seit jeher ganze Stuben daraus baut und in mancher Hütte allein vom Geruch besser schläft.
Gut gekühlt nach der Brotzeit
Eiskalt aus dem Stamperl, nach einer deftigen Brotzeit oder einem langen Tag am Berg, ist dieser Likör am ehesten bei sich selbst.
Er kommt aber auch mit bayerischer Küche gut zurecht, mit Schweinsbraten oder Kaiserschmarrn, und im Sommer verträgt er einen Schuss Tonic auf Eis. In der kalten Jahreszeit macht ein Löffel davon aus einem Glühwein etwas Alpines. Zur dunklen Schokolade passt seine harzige Seite ebenfalls.
Christina hobelt das Holz statt die Zapfen zu nehmen
Für einen Zirbenbrand nimmt man üblicherweise die Zapfen der Zirbelkiefer. Für den Raritas wird stattdessen echtes Holz gehobelt, weil darin die Aromen dichter sitzen und der Likör dadurch milder gerät.
Angesetzt wird in der Tegernseer Schlossbrennerei, in welcher die historischen Lantenhammer Brennblasen stehen. Destillateurin Christina Kölbl hat die Raritas-Linie dort entwickelt und wählt für jede Charge die Rohstoffe selbst aus, was bei einem Holz deutlich mehr Erfahrung verlangt als bei einer Frucht.
Der Likör bleibt nach dem Ansatz einige Zeit liegen, bevor er in die Flasche kommt, weil sich die harzigen Spitzen des frischen Destillats erst mit der Ruhe legen. Denn Holz ist eigenwillig. Je nachdem, aus welchem Teil des Stammes es kommt und wie lange es gelagert hat, gibt es mehr Harz oder mehr Süße ab, und beides zusammen muss am Ende ein Likör werden, welcher nicht nach Möbelpolitur schmeckt.
Auf dem Etikett sitzt der Wolpertinger, das scheue Fabelwesen der bayerischen Sagenwelt. Christina hat ihn zum Wappentier der Linie gemacht, weil eine Begegnung mit ihm ungefähr so selten sei wie ein wirklich gelungener Tropfen. Ein Bild, das im Fall der Zirbe gut passt, denn die Zirbelkiefer wächst nur hoch oben und braucht Jahrhunderte.
Wenn du dich durch die Linie probieren möchtest, stehen der zitrische Bergamotte-Orangen-Likör und der Marillen-Likör daneben. Das ganze Sortiment vom Schliersee reicht vom Obstbrand bis zum Gin.



