Anbieter: Lantenhammer
Raritas – Johannisbeer Likör
Beschreibung
Raritas Johannisbeer Likör von Lantenhammer aus schwarzen Beeren
Raritas Johannisbeer Likör von Lantenhammer ist ein Cassis-Likör aus schwarzen Johannisbeeren aus regionalem Anbau, angesetzt in der Tegernseer Schlossbrennerei. Süße und Säure halten sich hier die Waage, statt dass der Zucker die Frucht zudeckt.
Raritas Johannisbeer Likör ist der dunkelste Likör der Lantenhammer Destillerie aus Oberbayern, mit 25 Prozent Alkohol in der 500-ml-Flasche. Die schwarzen Johannisbeeren stammen aus regionalem Anbau und geben dem Likör jenes Fruchtbouquet, das man aus dem französischen Cassis kennt.
Tiefes Violett mit dunkler Beere
Im Glas steht der Likör in einem tiefen, dunklen Violett, wie es nur eine wirklich reife schwarze Johannisbeere hergibt, und schon diese Farbe verrät, dass hier keine Aufhellung mit Wasser stattgefunden hat.
Der Duft bringt kräftige Noten dunkler Früchte, umrahmt von einer frischen Süße. Im Mund wird es dann intensiv fruchtig, mit jener angenehmen Säure, welche die Johannisbeere ausmacht und ohne die ein Cassis nur süß wäre. Der Nachhall bleibt lang und fruchtig, ohne schwer zu werden.
Cassis ist der französische Name der schwarzen Johannisbeere, und er steht längst für eine ganze Getränkefamilie. Was ihn trägt, ist nie die Süße allein, sondern immer das Gegenspiel von Frucht und Säure.
Der Kir Royal beginnt in dieser Flasche
Ein Schluck davon auf den Boden der Sektflöte, aufgegossen mit kaltem Champagner oder einem trockenen Winzersekt, und der Kir Royal steht fertig auf dem Tisch.
Pur und gut gekühlt funktioniert er ebenso, gerade nach einem Essen, wenn es noch etwas Fruchtiges sein darf und ein schwerer Brand zu viel wäre. In der Küche kommt er über Vanilleeis, in einen Rote-Grütze-Ansatz oder zu einem Schokoladenkuchen, dem die Säure gut tut. Wenn du eine dunkle Tafel danebenlegst, hast du den ganzen Nachmittag beisammen.
Beeren aus der Nachbarschaft statt aus Übersee
Schwarze Johannisbeeren sind heikel. Die Sträucher tragen nur wenige Wochen im Hochsommer, die Beeren verlieren nach der Ernte schnell an Aroma und wollen zügig verarbeitet werden.
Genau deshalb kommen die Beeren für diesen Likör aus regionalem Anbau und nicht als Konzentrat von weither. Der Weg vom Strauch in die Brennerei ist kurz, und was man später im Glas an Frische findet, ist im Grunde nichts anderes als dieser kurze Weg.
Dazu kommt, dass die schwarze Johannisbeere im Gegensatz zur roten kaum roh gegessen wird, weil sie herb und würzig schmeckt. Erst im Likör, im Sirup oder in der Marmelade zeigt sie, was in ihr steckt.
Angesetzt wird in der Tegernseer Schlossbrennerei, wo die historischen Lantenhammer Brennblasen stehen und Destillateurin Christina Kölbl die Raritas-Linie führt. Gearbeitet wird in kleinen Chargen, weil sich eine überschaubare Menge Frucht genauer begleiten lässt.
Was am Ende in der Flasche steht, ist deshalb kein süßer Beerensirup mit Alkohol, sondern ein Likör, in dem die Frucht selbst die Richtung vorgibt. Neben dem Cassis stehen der Likör aus vollreifen Marillen und der Likör aus gehobeltem Zirbenholz in derselben Reihe, und das ganze Sortiment vom Schliersee daneben.



