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Prosecco DOC Spumante Brut
Beschreibung
Prosecco DOC Spumante Brut zum Anstoßen
Prosecco DOC Spumante Brut ist ein italienischer Schaumwein aus der Glera-Traube, im Drucktank vergoren und in der herbsten der gängigen Prosecco-Stufen ausgebaut. Feinperlig, apfelfrisch und trocken genug, um vor dem Essen zu bestehen.
Der Prosecco DOC Spumante Brut ist ein Schaumwein aus dem Nordosten Italiens, hergestellt nach den Regeln der Denominazione di Origine Controllata. Er ist feinperlig, fruchtbetont und in der Geschmacksstufe brut ausgebaut, die weniger als 12 Gramm Restzucker je Liter erlaubt. Damit ist er die herbste der drei üblichen Prosecco-Varianten.
Grüner Apfel, zarte Mandel, feine Perlage
Im Duft kommen grüne Äpfel und Birne, dahinter ein zarter Mandelton, wie ihn die Glera-Traube typischerweise mitbringt. Frisch und unkompliziert, ohne Hefenoten.
Das ist die Handschrift der Glera: ein Schaumwein, der nicht nach Brioche und Röstaromen strebt, sondern nach Obst. Wer Champagner-Anklänge sucht, ist hier falsch, wer einen frischen, geradlinigen Aperitif will, genau richtig.
Auf der Zunge ist er lebendig und fruchtig, die Perlage fein und nicht zu druckvoll. Brut heißt hier tatsächlich herb: Wo ein Extra Dry mit 12 bis 17 Gramm Restzucker spürbar süßlich wirkt, bleibt dieser klar auf der trockenen Seite. Frisch, fruchtig, herb.
Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 Grad in einem schlanken Glas, das die Perlen zeigt und den Duft sammelt. Eine Sektschale wäre die falsche Wahl, dort verfliegt beides zu schnell.
Spumante heißt übrigens schlicht Schaumwein, im Unterschied zum Frizzante, der mit weniger Druck arbeitet und entsprechend zurückhaltender perlt. Auf dem Etikett ist das ein wichtiger Unterschied, im Glas ein sofort spürbarer.
Als Aperitif, im Spritz, zu Fisch und Antipasti
Er ist der italienische Aperitif schlechthin, und die Brut-Stufe eignet sich dafür am besten, weil sie den Appetit anregt statt ihn zu sättigen.
Pur passt er zu Antipasti, zu Rohschinken, zu Meeresfrüchten und leichtem Fisch, ebenso zu frittiertem Gemüse. Weil er trocken ist, verträgt er auch salzige Begleiter, an denen ein süßerer Schaumwein scheitern würde.
Gemischt ist er die Grundlage der bekannten Aperitivi: mit Aperol und Soda zum Spritz, mit Pfirsichpüree zum Bellini, oder mit einem Schuss Limoncello aufgegossen. Auch zum Panettone und zur Colomba wird er in Italien gereicht, wo bei uns Kaffee stünde. Zu süßem Gebäck funktioniert die herbe Stufe besser, als man denkt, weil sie gegenhält statt mitzuziehen.
Neun Provinzen, eine geschützte Herkunft
Seit 2009 bezeichnet Prosecco nicht mehr die Rebsorte, sondern das Anbaugebiet. Die Traube heißt seither offiziell Glera, und der Name Prosecco ist an eine Herkunft gebunden.
Das Gebiet umfasst neun Provinzen in Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Mindestens 85 Prozent Glera müssen im Wein stecken, der Rest darf aus lokalen Sorten kommen. Diese Regelung entstand als Schutz gegen Nachahmungen, die zuvor unter demselben Namen aus ganz anderen Trauben gemacht wurden.
Wer es genauer mag, findet in derselben Familie noch das kleinere Gebiet Conegliano Valdobbiadene mit dem Zusatz DOCG, wo die Hänge steiler und die Erträge niedriger sind. Für einen unkomplizierten Aperitif ist die DOC-Stufe aber genau die richtige Adresse.
Vergoren wird fast immer nach der Methode Charmat im Drucktank statt in der Flasche. Das ist keine Sparmaßnahme, sondern eine bewusste Entscheidung: Die zweite Gärung im Tank erhält die frische Primärfrucht, die eine lange Hefelagerung überdecken würde. Ins Regal bringt ihn Antonio Viani, mehr Prickelndes findest du unter Prosecco und Cava. Ein Schaumwein für den Mittwochabend genauso wie für Silvester. Kalt stellen, aufmachen, anstoßen.



