Anbieter: La Mortuacienne

Pink Agrumes Limonade

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Pink Agrumes vereint vier Zitrusfrüchte in einer Flasche

Agrumes ist das französische Wort für Zitrusfrüchte, und in dieser Limonade stecken gleich vier davon. Blutorange, Grapefruit, Navel-Orange und Zitrone ergeben ein zartes Pink und die zurückhaltendste Süße, die das Sortiment zu bieten hat.

Pink Agrumes Limonade heißt die jüngste Kreation aus dem Haus Rième und liegt mit 7,9 Gramm Zucker je hundert Milliliter am unteren Ende dessen, was unter dem Namen La Mortuacienne abgefüllt wird. Wo die Pampelmousse allein auf die Grapefruit setzt, spielen hier vier Früchte zusammen. Das Ergebnis ist ein blasses Rosa im Glas und ein Geschmack, welcher sich nicht auf eine Frucht festlegen lässt.

Süßlich, spritzig, fruchtig mit bitterem Ende

Der erste Zug ist Blutorange, dunkel und ein wenig erdig. Dahinter schiebt sich die Grapefruit mit ihrer Bitterkeit, und ganz zum Schluss kommt die Zitrone und räumt auf.

Die Navel-Orange hält das Ganze zusammen, sie ist die süße, kernlose Sorte, welche den anderen dreien den Boden gibt. Ohne sie fiele die Mischung auseinander in zu herb und zu sauer.

Genau dieser Aufbau macht die Limonade interessanter als jede Einzelfrucht. Sie zeigt nacheinander, was sie hat, statt alles auf einmal zu servieren. Ihr Pink ist dabei blasser als das der Pampelmousse, eher Altrosa als Magenta.

Auf Eis, mit Wodka, zum Salzigen

Eiskalt und pur ist sie die Limonade für alle, denen jede andere zu süß ist.

Im Glas mit viel Eis und einer Scheibe Blutorange wird daraus ein Aperitif ohne Alkohol, der es mit jedem Spritz aufnimmt. Mit Wodka oder Tonic bleibt ihre Struktur erhalten, weil die Bitterkeit trägt, und eisgekühlt steht das Zusammenspiel der vier Früchte am klarsten.

Zum Essen gehört sie an alles Salzige. Zu Manzanilla Oliven mit Zitrone, zu Mandeln, zu Chips wird aus einem Glas ein kleiner Apéro. Aus einer Flasche werden fünf gut gefüllte Gläser, gern in einer Karaffe mit reichlich Eis.

Wie bei Rième eine neue Sorte entsteht

Ein Haus, das seit 1921 an einem Grundrezept festhält, könnte leicht stehen bleiben. Bei Rième ist das Gegenteil passiert, und Pink Agrumes ist der jüngste Beleg dafür.

Möglich macht das eine klare Arbeitsteilung. Die Zuckerbasis folgt seit über hundert Jahren demselben kalten Verfahren, während allein die Fruchtseite neu gedacht wird. Wer die Basis nicht anfasst, kann an der Frucht umso freier arbeiten.

Den Anstoß dazu gab Didier, welcher 1981 die Leitung übernahm und die Produktion vom Stammsitz Morteau ins größere Beure bei Besançon verlegte. Dort war Platz für Versuche, und wie Didier es einrichtete, blieb die kalte Zuckerbasis dabei unangetastet. In den achtziger Jahren entstand so als Erstes der Tannensirup, aus dem später eine eigene Limonade wurde.

Sein Sohn Benoît führt das seit 2001 fort und hat das Sortiment auf zehn Sorten gebracht. Pink Agrumes gehört zu den jüngsten davon und zielt auf alle, denen klassische Limonade zu süß geworden ist. Tradition, welche sich weiterentwickelt. Alle Achtung.

Wem die herbe Richtung liegt, findet daneben die pinke Grapefruitlimonade oder die klare Zitronenlimonade, welche das Verfahren am deutlichsten zeigt. Alle zehn Sorten stehen bei La Mortuacienne. Das Pfand wird gesondert ausgewiesen.