Anbieter: Marabissi

Panforte Margherita

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Panforte Margherita, der milde Klassiker aus Siena

Der Panforte Margherita von Marabissi ist ein dichtes toskanisches Gebäck aus Mandeln, kandierten Früchten, Honig und Gewürzen, oben mit Puderzucker bestäubt. Er ist die helle, mildere Schwester des kräftigen Panforte Nero – ein Klassiker aus Siena, dünn geschnitten und langsam genossen.

Panforte Margherita ist ein traditionelles Gebäck aus Siena, das die Familie Marabissi unter ihrer Linie Nonna Jole backt: dicht, würzig und fruchtig, mit 30 Prozent Mandeln und 33 Prozent kandierten Früchten. Sein Name geht auf Königin Margherita von Savoyen zurück, für die 1879 in Siena diese hellere, mildere Variante des Panforte erdacht wurde.

Benannt nach einer Königin von Savoyen

Panforte gehört zu den ältesten Gebäcken Italiens und ist das süße Wahrzeichen von Siena, wo man es schon im Mittelalter kannte. Sein Name bedeutet so viel wie starkes Brot und spielt auf die kräftige Würze und die lange Haltbarkeit an, die es einst zu Reiseproviant und Festtagsgebäck machten.

1879 besuchte Königin Margherita von Savoyen Siena zum Palio, und der Apotheker Galgano Parenti schuf ihr zu Ehren eine hellere Version: weniger dunkler Pfeffer, dafür feiner Puderzucker obenauf. So war der Panforte Margherita geboren und steht bis heute für die mildere, elegantere Seite der Sieneser Backtradition. Kein schweres Weihnachtsbrot, sondern ein feines Stück Kulturgeschichte zum Essen, das man in Siena zu Festen ebenso reicht wie zur Weihnachtszeit.

Dünn geschnitten zu Espresso, Wein und Käse

Panforte schneidest du in dünne Spalten, denn er ist dicht und intensiv – ein kleines Stück reicht schon weit. Eine Tafel begleitet so viele Kaffeepausen und manchen Gast, der noch ein zweites Dreieck möchte.

Espresso, ein Glas Vin Santo oder Portwein passen dazu, und wer es herzhaft mag, stellt gereiften Pecorino oder kräftigen Blauschimmelkäse daneben. Die Süße und das Salz spielen wunderbar zusammen, würzig, fruchtig und festlich. Ein dünnes Dreieck nach dem Essen ist in der Toskana ein kleines Ritual, gern auch pur zu einem Tee in der kalten Jahreszeit.

Zur Weihnachtszeit gehört der Panforte auf jede Kaffeetafel, doch ehrlich gesagt schmeckt er das ganze Jahr. Weil er dicht und lange haltbar ist, wird er gern verschenkt – weitere festliche Leckereien für die Adventszeit findest du in unserer Weihnachtsküche.

Aus der Backstube von Marabissi in der Toskana

Marabissi backt den Panforte Margherita in Chianciano Terme in der Provinz Siena, seit 1948 in Familienhand.

Gegründet hat das Haus Jole Marabissi, deren Enkel Massimiliano und Dania es heute in dritter Generation führen, so wie Jole es begann. Für den Panforte werden Mandeln und kandierte Orangen- und Zitronenschalen mit Honig und Gewürzen zu einer dichten Masse verrührt, auf eine dünne Waffel gestrichen und schonend gebacken, ganz nach altem Rezept. Die kandierten Schalen bringen fruchtige Frische, die Mandeln den Biss und der Honig die runde, warme Süße.

Die dünne Waffel auf der Unterseite ist typisch für Panforte und macht das dichte Gebäck leichter zu schneiden. So kommen die 100 g fertig gebacken und mit Puderzucker bestäubt zu dir, bereit für das erste dünne Stück.

Magst du noch mehr aus dieser Backstube, warten die weichen Amaretti und die knusprigen Cantucci. Die ganze Traditionslinie Nonna Jole von Marabissi findest du bei uns. Buon appetito.