Anbieter: La Mortuacienne

Orangen Limonade

6,90 €4,00 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Orangenlimonade aus Frankreich für den gedeckten Tisch

Rund statt spitz, so trinkt sich die mildeste Zitrussorte der Familie Rième. Saftig, sonnig, fruchtig, dabei erstaunlich zurückhaltend in der Süße. Die Flasche, welche bei Tisch als Erste leer wird, von den Kindern bis zur Großmutter.

Unter den Zitrussorten von La Mortuacienne ist die Orangen Limonade die mildeste und damit die verträglichste für eine große Runde. Wo die Zitrone spitz ansetzt und die Grapefruit bitter nachhallt, bleibt die Orange rund. Im Glas leuchtet sie warm orange, mit feiner Perlage und einem Duft, welcher an geschälte Schale erinnert.

Saftig, sonnig, fruchtig ohne Schärfe

In der Nase zuerst süße Orange, dahinter ein heller Zitrusanflug, welcher die Süße auffängt. Kein Sirupduft, eher eine frisch aufgeschnittene Frucht.

Am Gaumen ist sie weich und breit, die Säure trägt statt zu stechen. Zucker trägt sie so viel wie ihre Geschwister, doch weil ihr die Bitterkeit fehlt, wirkt sie deutlich süßer. Die Kohlensäure bleibt fein und hält lange, ohne im Mund zu kratzen.

Genau diese Rundheit macht sie zur Familiensorte. Sie mag den gedeckten Tisch, an dem verschiedene Geschmäcker sitzen, und sie ist die Flasche, welche als Erste leer wird.

Zu Kuchen, zu Crêpes, zum langen Nachmittag

Eiskalt in einer hohen Karaffe mit Orangenscheiben und Eis, das ist ihr Auftritt am Sonntagnachmittag. Gegen das Licht gehalten hat sie die Farbe eines späten Augustabends.

Alles Gebackene ist das Feld der Orangen Limonade. Bei Marmorkuchen, Crêpes mit Zucker oder einem Stück Tarte nimmt die Frucht die Butter auf. Auch zu Vanilleeis ist sie schön, ein Schuss über die Kugel und du hast ein Dessert für Kinder, das ohne Diskussion funktioniert.

Für die Erwachsenen geht sie mit Prosecco als leichter Aperitif oder mit einem Schluck weißem Wermut auf Eis. Gut gekühlt bei 6 bis 8 Grad kommt sie ins Glas, der Liter reicht für 4 bis 5 Gläser. Für unterwegs gibt es sie als handliche Orangenlimonade zum Mitnehmen, verschließbar dank Schraubkappe.

Vier Generationen im Haut-Doubs

Angefangen hat alles 1921 mit Marcel-Alcide Rième, der im Städtchen Morteau eine Limonadenfabrik aufbaute. Den Namen borgte er sich bei den Frauen des Ortes, doch das ist eine eigene Geschichte.

Interessanter ist, was danach geschah. Ein Familienbetrieb, der ein Jahrhundert übersteht, muss zweierlei können: festhalten und weitergeben. Beides ist hier gelungen, über vier Generationen hinweg und ohne dass jemand das Grundrezept angerührt hätte.

Das ist keine Selbstverständlichkeit. Reihenweise sind kleine französische Limonadenhäuser in den sechziger und siebziger Jahren verschwunden, als die großen Marken die Regale übernahmen. Wer überleben wollte, musste entweder billiger werden oder besser bleiben. Rième entschied sich für das Zweite.

Was danach kam, ist eine Familiengeschichte in vier Kapiteln. Sein Sohn Jean führte das Haus ab 1960 weiter, Enkel Didier übernahm 1981, und seit 2001 arbeitet Benoît in vierter Generation daran.

Jeder von ihnen hat etwas hinzugefügt und nichts Wesentliches ersetzt, wie Didier es vormachte, als er das Sortiment erweiterte, ohne die Rezeptbasis anzurühren. Vier Generationen, ein Grundrezept, dieselbe Flaschenform. Alle Achtung.

Jährlich gehen etwa 5 Millionen Flaschen hinaus, verteilt auf 10 Sorten. Neben der Orangen Limonade steht die verwandte Mandarinenlimonade, noch eine Spur süßer, und die übrigen warten im Sortiment von La Mortuacienne. Das Pfand kommt gesondert dazu.