Anbieter: OMED Olivenöl
Olivenöl Picual
Beschreibung
Olivenöl Picual, welches nach dem Gemüsegarten duftet
Das Olivenöl Picual von O-Med ist das kräftige der beiden Öle aus Ácula, sortenrein gepresst aus früh geernteten Picual-Oliven. Würzig nach Tomatenlaub und grüner Mandel, mit Artischocke und einem Stich Pfeffer. Testsieger der Stiftung Warentest im Heft 02/2016.
Olivenöl Picual ist das würzige Gegenstück zum milden Arbequina aus derselben Mühle in Andalusien. 100 % Picual, in der letzten Oktoberwoche geerntet und noch am selben Tag gepresst, Säurezahl 0,1. Die Stiftung Warentest gab ihm 2016 die Sensoriknote sehr gut und setzte ihn an die Spitze des Feldes. Ein Öl, welches sich zeigt, statt sich zu verstecken.
Tomatenlaub, grüne Mandel, ein Stich Pfeffer
Das Picual schmeckt nach Tomatenlaub und frisch geschnittenem Gras, dazu ein Anflug Rosmarin. Grasig, würzig, kräftig, aber nie derb – auf einem Stück Brot erkennst du es sofort, und in einer Sauce setzt es sich gegen Knoblauch und Chili durch, ohne beide zu übertönen.
Grüne Mandel kommt dazu, Artischocke und grüne Walnuss, und hinterher dieser pfeffrige Kitzel im Hals, den früh geerntete Oliven mitbringen. Die Stiftung Warentest nannte es sehr ausgewogen und fand frisch geschnittenes Gras, Artischocken und Blüten darin. Ein halber Teelöffel reicht, um einer Suppe eine ganze Richtung zu geben.
Bitterkeit und Schärfe gehören dazu, sie sind kein Fehler, sondern das Erkennungszeichen früh geernteter Oliven. Bei diesem Öl halten sie mit der Frucht die Waage, keine der drei Seiten drängt sich vor.
Zu Rucola, zum Grill, in die Tomatensauce
Das Picual mag alles, was sich wehrt – bittere Salate, Fleisch vom Feuer, Gemüse mit Röstaromen. Es mag alles, was kräftig, saftig, deftig auf den Tisch kommt.
Über Rucola oder Radicchio setzt es einen zweiten bitteren Ton, welcher den ersten erst schön macht. Zu Oktopus vom Grill, zu Lammkoteletts, zu gebratenen Auberginen gehört es roh und zum Schluss über den Teller, nie in die heiße Pfanne.
Und dann die Tomate. Suppe, Sauce, Salat – Picual und Tomate sind ein altes Paar, weil das Öl dieselben grünen Töne mitbringt. Ein Löffel über Spaghetti aus Hartweizengrieß mit nichts als Tomate, Knoblauch und Salz zeigt dieses alte Paar in seiner klarsten Form.
Was die Jurys in Madrid und New York fanden
Picual ist die häufigste Olivensorte Spaniens, und das meiste, was aus ihr gepresst wird, ist Alltagsware. Dass hier ein Testsieger daraus entsteht, liegt am Erntezeitpunkt. Wer im Oktober pflückt, während die Frucht noch grün ist, bekommt aus derselben Menge Oliven spürbar weniger Öl – dafür eines mit Kanten.
Juan de Dios García kaufte 2004 die kleine Ölmühle in Ácula, südwestlich von Granada. An jedem Schritt ist abzulesen, wie Paula und Juande den Betrieb danach umgebaut haben – geerntet wird von Hand am frühen Morgen, gepresst wird binnen Stunden, gelagert wird vor Sauerstoff geschützt im Stahltank.
Das spanische Landwirtschaftsministerium zeichnete das Picual in der Kampagne 2016/2017 als bestes natives Olivenöl extra der Kategorie grün-bitter fruchtig aus und gab ihm dazu den Sonderpreis Alimentos de España. Beim Mario-Solinas-Preis des Internationalen Olivenölrats holte es 2017 den Ersten Großen Preis, 2013 den dritten.
Dazu Gold bei der New York International Olive Oil Competition 2013, 2015 und 2016, ein erster Platz bei Terra Oleum 2014, und in der Flos-Olei-Ausgabe 2016 stand das Picual unter den zwanzig besten Ölen der Welt. Alle Achtung.
Die weiße Flasche mit dem pink gezeichneten Olivenbaum fasst 500 ml. Wenn du es lieber sanft magst, nimm das milde Arbequina aus derselben Mühle, beide zusammen stehen im Sortiment von O-Med. Und wer weiter schmecken möchte, wird bei unseren nativen Olivenölen extra fündig.



