Anbieter: Distilleria Marzadro

Noiela Haselnusslikör – 700ml

24,50 €13,80 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Noiela Haselnusslikör, Haselnuss trifft Diciotto Lune

Der Noiela Haselnusslikör von Marzadro fängt geröstete Haselnüsse in reinem Alkohol ein und veredelt sie mit dem gereiften Grappa Stravecchia Diciotto Lune. Mit 25 % vol. nussig, rund und weich. Ein Digestif nach dem Essen – hier in der 700-ml-Flasche.

Der Noiela Haselnusslikör ist die nussige Seite der Distilleria Marzadro: geröstete Haselnüsse, in reinem Alkohol eingefangen, und dazu ein Hauch des gereiften Grappa Stravecchia Diciotto Lune. Mit 25 % vol. liegt er zwischen Cremelikör und Grappa – süßer als der eine, weicher als der andere.

Im Glas ist der Noiela bernsteinbraun, am Gaumen nussig, samtig und würzig – die geröstete Haselnuss führt, der Grappa gibt ihr Tiefe. Ein Likör, der nach dem Essen ins Glas gehört, nicht davor.

Was der Grappa dazugibt

Die Haselnuss macht den Geschmack, der Diciotto Lune macht den Unterschied.

Ein Haselnusslikör wäre auch ohne ihn ein Haselnusslikör – süß, nussig, nett. Was den Noiela darüber hinaushebt, ist der Grappa, mit dem Marzadro ihn veredelt: der Stravecchia Diciotto Lune, dessen Name „achtzehn Monde" bedeutet und für einen lange gereiften Grappa steht. Er bringt die Würze und die Tiefe mit, die ein reiner Nusslikör nicht hat, und macht aus dem Süßen etwas Herbes, Rundes, Erwachsenes.

Genau das ist der Grund, warum der Noiela auch Grappa-Trinker überzeugt, die mit Likör sonst wenig anfangen können: Unter der Nuss liegt ein Brand, den sie kennen. Wer den Grappa des Hauses mag, findet hier eine süßere Tür zum selben Keller.

Warum geröstet der Unterschied ist

Rohe Haselnuss schmeckt grün, geröstete Haselnuss schmeckt nach Haselnuss.

Das Rösten ist es, was den Ton macht: Erst in der Hitze entwickelt die Nuss jene tiefen, braunen Aromen, die man aus Nougat und gebrannten Mandeln kennt. Marzadro fängt genau diese gerösteten Nüsse in Alkohol ein, statt sie roh zu verwenden, und deshalb schmeckt der Noiela nach Konditorei und nicht nach Nussschale.

Dazu kommt der volle Körper, den die 25 % vol. tragen: Der Likör hat Gewicht, ohne schwer zu sein, und einen langen Abgang, der die Nuss noch im Mund lässt, wenn das Glas längst leer ist. Das ist mehr Grappa-Erbe als Zuckerkunst.

Wie du ihn trinkst

Pur nach dem Essen, auf Eis am Abend oder als Zutat im Cocktail.

Als Digestif ist er am schönsten: bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt ins kleine Glas, nach einem guten Essen, wenn ohnehin niemand mehr Hunger hat, aber auch keiner aufstehen will. Über eine Kugel Vanilleeis gegossen wird er zum Dessert, und im Cocktail bringt er eine nussige Tiefe mit, die sonst mühsam zu bekommen ist. Nussig, würzig und lang – das ist die Handschrift, die ihn von einem gewöhnlichen Nusslikör trennt.

Angesetzt und gebrannt wird in Nogaredo im Etschtal, unweit des Gardasees, wo Sabina Marzadro 1949 mit dem Destillieren begann. Über 75 Jahre später führen Andrea, Anna und Stefano Marzadro das Haus weiter – die Kinder ihres Bruders Attilio, der 1960 übernahm. Wer am See Urlaub macht, kann die Brennerei besuchen – die Liköre des Hauses stehen bei den Marzadro Likören beisammen.

Anders als die Cremeliköre bleibt er draußen

Der Noiela kommt pur nach dem Essen ins kleine Glas, bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt – anders als die Cremeliköre desselben Hauses braucht er den Kühlschrank nicht. Über Vanilleeis wird er zum Dessert, im Espresso zum Abschluss, und ein Schuss in den Kaffee ersetzt Zucker und Nuss in einem. Wer ihn im Cocktail probiert, nimmt ihn dort, wo sonst ein Nusslikör stünde – und merkt den Unterschied.