Anbieter: Feinbrennerei Sasse

Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P.

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Inhalt
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Beschreibung

Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P. reift wie ein großer Cognac

Der Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P. von Sasse ist ein Korn aus Roggen, Weizen und Gerstenmalz, welcher mindestens vier Jahre in Cognac-Barriques reift. Weich, golden, warm – ein Digestif für die ruhige Stunde nach dem Essen.

Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P. ist der Korn, welcher der Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen ihren Ruf gebracht hat: mindestens vier Jahre gereift in Barriques aus Limousin-Eiche, in welchen zuvor Cognac lag. Als erster deutscher Korn trägt er das Prädikat Very Superior Old Pale – sonst nur großen Bränden aus Frankreich vorbehalten. Mit 32 % Vol. bleibt er dabei erstaunlich mild. Es gibt ihn in der 500-Milliliter-Flasche und als kleine 200-Milliliter-Ausgabe zum Kennenlernen.

Golden schimmert er im Glas, und diese Farbe kommt allein aus dem Eichenholz. Im Duft zeigen sich Honig, Vanille und warme Holznoten, wie sie nur lange Fassreife schenkt. So beginnt ein Korn, welcher mit dem Ruf des Altherren-Getränks charmant aufräumt.

Honig, weiße Schokolade und Haselnuss

Am Gaumen zeigt der Lagerkorn V.S.O.P. weiche Noten von Honig, weißer Schokolade und Haselnuss, getragen von feinen Cognac-Anklängen und milder Süße aus dem Holz.

Die Münsterländer Milde kommt aus der Zeit: Vier Jahre atmet das Destillat im Fass, nimmt Farbe, Rundung und Würze aus der Limousin-Eiche und verliert jede Schärfe. Samtig, süßmalzig, langanhaltend gleitet er über den Gaumen – der Abgang erinnert an helle Nougatpraline. Wer Whisky schätzt, aber keinen Rauch sucht, wird hier glücklich.

Ein Digestif, welcher Zeit mitbringt

Der Lagerkorn V.S.O.P. wird pur genossen, bei 17 bis 21 Grad aus einem bauchigen Glas – als Digestif nach einem guten Essen ist er ganz in seinem Element.

Im Lagerkorn Digestifglas entfaltet er sein volles Bouquet, die Tulpenform bündelt die Aromen. Er mag Gesellschaft: dunkle Schokolade, eine gute Zigarre, ein paar geröstete Mandeln. Zwei, drei Minuten nach dem Einschenken lohnen sich: Er öffnet sich im Glas wie ein alter Brandy und wird mit jedem Schluck weicher.

Wenn du dich lieber erst hineinschmeckst, macht die Lagerkorn Tasting Box den Anfang leicht – drei Varianten in kleinen Flaschen, zum Vergleichen und Verschenken.

Eine Flasche vom Urgroßvater änderte alles

Seit 1707 wird in Schöppingen im Münsterland gebrannt, und seit 1857 liegt die Brennerei in den Händen der Familie Sasse – heute führt Rüdiger Sasse das Haus in 15. Generation.

Dabei stand 1985 alles auf der Kippe: Der Korn galt als Massenware, die Brennerei schloss, und der damals 16-jährige Rüdiger stand vor den Trümmern der Familientradition. „Erfolg hängt davon ab, wie gut man scheitern kann", heißt es bei Sasse über diese Jahre. Am Nikolausabend im Dezember 1987 stieß Rüdiger auf eine Flasche, welche sein Urgroßvater Theo Sasse destilliert hatte – vielschichtig, geschmackvoll, gereift. Die Idee des Lagerkorns war geboren.

Heute entsteht der V.S.O.P. aus regionalem Roggen, Weizen und Gerstenmalz, gebrannt im traditionellen Hausverfahren namens „Geniale Becker", gereift in Cognac-Fässern aus dem Limousin. Für jede Abfüllung vermählt das Team bis zu 50 Barriques aus drei Alterskategorien. Beim World Spirits Award holte der Lagerkorn mehrfach Gold, und 2025 wurde Sasse als einzige Kornbrennerei Deutschlands zur World-Class Distillery gekürt – eine von 18 weltweit. So schmeckt Geduld.

Kälte verschließt Honig und Schokolade

Serviere den Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P. bei 17 bis 21 Grad und nicht eisgekühlt – Kälte verschließt die Honig- und Schokoladennoten. Ein bauchiges Glas, ein ruhiger Abend, ein Stück dunkle Schokolade dazu, mehr braucht es nicht. Die angebrochene Flasche steht aufrecht und dunkel gelagert viele Monate durch, der Korn verzeiht Wartezeit – er ist ja damit groß geworden. Weitere Reifestufen und Raritäten findest du in der Lagerkorn-Familie von Sasse.