Anbieter: Cantina Kurtatsch
Merlot Cabernet Curtis – 2021
Beschreibung
Merlot Cabernet Curtis von der Cantina Kurtatsch aus dem warmen Süden Südtirols
Der Merlot Cabernet Curtis von der Cantina Kurtatsch ist ein Bordeaux-Blend aus dem Süden Südtirols, gewachsen in den wärmsten Hügellagen des Landes. Kein schwerer Barriquewein und kein leichter Sommerroter, sondern eine Cuvée mit weichem Kern und fester Kontur.
Der Merlot Cabernet Curtis von der Cantina Kurtatsch ist ein trockener Südtiroler Rotwein aus Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, gefüllt in die Flasche zu 750 Millilitern. Die Reben stehen in den tief gelegenen Hügeln rund um das Dorf Kurtatsch, wo diese drei Sorten eine Reife erreichen, welche ihnen weiter nördlich in Südtirol niemand zutrauen würde.
Cassis Brombeere und ein Hauch Pfeffer
Tiefes Rubinrot mit violettem Rand steht im Glas, und schon beim Schwenken kommt dunkle Beere aus der Tiefe herauf.
In der Nase liegen schwarze Johannisbeere und Brombeere vorn, dahinter ein Hauch Pfeffer und getrocknetes Lorbeerblatt. Am Gaumen führt der Merlot mit weichen, fast samtigen Gerbstoffen, ehe der Cabernet Franc seine würzige Kante nachschiebt. Mit 13,5 Prozent Alkohol bleibt der Wein mittelschwer und trocken, und die Süße der reifen Frucht bleibt eine Ahnung.
Im Abgang halten die Tannine noch eine ganze Weile an, ohne dabei je pelzig oder trocknend zu werden. Genau diese Verbindung aus Fülle und Kante macht die Cuvée aus.
Zu Schmorbraten und gereiftem Bergkäse
Zu geschmortem Rind, zu Wild aus dem Ofen und zu einem gereiften Bergkäse ist dieser Rotwein zu Hause. Die Tannine räumen das Fett vom Gaumen und machen Platz für den nächsten Bissen.
Auch eine Pasta mit kräftigem Ragù und ein Teller Speck mit Schüttelbrot finden hier ihr Gegenüber, denn die Würze im Wein hält gegen Salz und Fett an. Eingeschenkt wird bei 16 bis 18 Grad in ein bauchiges Glas, und eine halbe Stunde offene Karaffe tut ihm sichtlich wohl.
Wer den leichteren Südtiroler sucht, findet ihn im leichten Grauvernatsch, und noch mehr Tiefe steckt im kräftigen Lagrein.
Auf der Feinhefe im großen Holzfass
Die Reben für den Curtis stehen auf roten, sandig-lehmigen Böden mit Dolomit, Tonmineralen und Oxiden, in Hügellagen zwischen 220 und 400 Metern. Diese Böden speichern Wärme und geben sie nachts wieder ab, und die Beeren reifen dadurch gleichmäßig aus.
Nach der Gärung kommt der Wein ins große Holzfass und bleibt dort auf der Feinhefe liegen. Diese abgestorbenen Hefezellen geben nach und nach Substanz ab, und genau davon bekommt der Curtis seine weiche Mitte.
Im selben Fass läuft der biologische Säureabbau ab, bei dem die harte Apfelsäure in die mildere Milchsäure übergeht. Ein großes Fass drängt sich dabei nicht vor, es rundet den Wein eher, als dass es ihn prägt. So bleibt am Ende die Frucht die lauteste Stimme im Glas.
Ein Schmortopf und ein langer Abend
Draußen wird es früh dunkel, im Ofen steht ein Schmortopf, und die Flasche wartet schon eine Weile offen daneben. Auf dem Tisch liegt ein Brett mit Käse, das Glas steht daneben, und niemand hat es eilig.
Ein paar Jahre im kühlen, dunklen Keller verträgt der Jahrgang 2021 noch, ohne dabei an Frucht zu verlieren. Angebrochen hält er im Kühlschrank zwei bis drei Tage, danach verliert er seine Kontur. Mehr aus dem Süden Südtirols steht im Sortiment der Cantina Kurtatsch. Ein Bordeaux mit Bergluft.
Herkunft, Werte und Auszeichnungen
- Herkunft Wein aus Italien
- Anbaugebiet Südtirol - Alto Adige DOC
- Rebsorten Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon
- 13.5% vol. Alkohol
- 5.2 g/l Säure
- 2 g/l Restzucker
- Auszeichnungen 2021: 17,5 Punkte Vinum



