Anbieter: Distilleria Marzadro

Limoncino Zitronenlikör – 700ml

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Inhalt
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Beschreibung

Limoncino Zitronenlikör, das Aroma sitzt in der Schale

Der Limoncino von Marzadro ist ein italienischer Zitronenlikör nach traditionellem Rezept: ein Aufguss von Zitronenschalen in Alkohol. Mit 35 % vol. tritt die Zitrone deutlich hervor. Gut gekühlt nach dem Essen – hier in der 700-ml-Flasche.

Der Limoncino der Distilleria Marzadro heißt mit vollem Namen Limoncino Ricetta Tradizionale und ist der neuere der beiden Zitronenliköre des Hauses. Er entsteht durch einen Aufguss von Zitronenschalen in Alkohol, und die 35 % vol. sind Absicht: Der erhöhte Alkoholgehalt hebe die frischen Zitrusaromen deutlicher hervor, begründet es der Hersteller selbst.

Im Glas ist der Limoncino blassgelb und leicht trüb, am Gaumen zitronig, kräftig und deutlich – die Schale bringt jene feine Bitternote mit, welche die Süße im Zaum hält. Ein Likör, welcher nach dem Essen etwas zu tun hat.

Warum die Schale und nicht der Saft

Das Aroma der Zitrone sitzt in der Schale, nicht im Saft.

Wer eine Zitrone über einer Kerze auspresst, sieht es: Aus der Schale spritzt Öl, und dieses Öl ist der Duft, den man meint, wenn man Zitrone sagt. Der Saft dagegen liefert vor allem Säure. Deshalb legt Marzadro Zitronenschalen in Alkohol ein und wartet – der Alkohol zieht das Öl heraus, und was am Ende in der Flasche steht, riecht nach Zitrone und schmeckt nicht nach Zitronensaft.

Diesen Weg geht der Zitronenlikör seit jeher, und er erklärt, warum ein Limoncino süß schmeckt und trotzdem eine Kante hat. Es ist dieselbe Kante, die man beim Abreiben einer Zitronenschale in der Nase hat – herb, harzig, ein bisschen bitter.

Die 35 Prozent sind gewollt

Marzadro führt zwei Zitronenliköre – dies ist der kräftigere von beiden.

Der Grund steht auf der Herstellerseite: Der erhöhte Alkoholgehalt hebt die frischen Zitrusaromen stärker hervor. Alkohol ist ein Lösungsmittel, und je mehr davon im Glas ist, desto mehr Aroma trägt er. Deshalb schmeckt dieser Limoncino direkt und unverstellt – und deshalb verträgt er das Eisfach, ohne fest zu werden.

Für dich heißt das: Er hält sich im Kühlschrank oder Eisfach lange, und er verwässert nicht, wenn du Eiswürfel dazugibst. Im Eisfach gelagert und von dort aus eingeschenkt, ist er dickflüssig und eiskalt zugleich.

Drei Flaschen, ein Aufguss

Denselben Limoncino gibt es in drei Größen.

Neben dieser 700-ml-Flasche stehen die 200-ml-Flasche als Mitbringsel und die Miniatur mit fünf Zentilitern zum Probieren. Am Rezept ändert die Größe nichts: Es ist derselbe Aufguss, dieselben 35 % vol., dieselbe leichte Trübung im Glas.

Was Marzadro sonst noch ansetzt, steht bei den Marzadro Likören – und der Grappa, für den die meisten das Haus kennen, steht gleich daneben.

Gebrannt und angesetzt wird in Nogaredo im Etschtal, unweit des Gardasees. Dort begann Sabina Marzadro 1949 mit dem Destillieren, und über 75 Jahre später führen Andrea, Anna und Stefano Marzadro das Haus als Familienbetrieb, so wie Sabina es aufgebaut hat. Wer am See Urlaub macht, kann die Brennerei besuchen.

Ein Schuss in den Rührteig bleibt bis zum letzten Stück

Eiskalt aus dem Eisfach ins kleine Glas, nach dem Essen – so wird er in Italien getrunken, und so ist er am besten. Im Prosecco wird daraus ein Aperitif, mit Soda und Minze ein Sommergetränk, und über Zitroneneis gegossen ein Dessert in zehn Sekunden.

Zum Kuchen passt er ebenso: Ein Schuss in den Rührteig, und die Zitrone bleibt bis zum letzten Stück drin. Angebrochen muss er übrigens nirgendwohin – bei 35 % vol. hält er sich, wo du ihn hinstellst, und der Grappa desselben Hauses steht ohnehin schon daneben.