Anbieter: La Mortuacienne
Limonade Grapefruit
Beschreibung
Pinke Grapefruitlimonade im Barformat
Die herbste Sorte des Hauses in der kleinen Flasche. Ihre Bitterkeit hält Alkohol stand, ihre Menge entspricht genau einem Longdrink, und die Farbe erledigt die Optik von selbst. Das Format, nach dem hinter Theken gegriffen wird.
Die Limonade Grapefruit ist die kleine Ausführung der Pampelmousse-Sorte von La Mortuacienne und kommt in der 0,33-Liter-Gastroflasche. Altrosa im Glas, herb im Antrunk, mit jener Bitterkeit, welche die Grapefruit von allen anderen Zitrusfrüchten unterscheidet. Mit 8,5 Gramm Zucker je 100 Milliliter trägt sie dieselbe Zuckermenge wie die meisten Sorten und wirkt dennoch deutlich weniger süß.
Herb, spritzig, mit langem Bitterton
Die Limonade Grapefruit ist im Glas sofort zu erkennen, ein blasses Altrosa mit feiner Perlage. Der Duft ist unverwechselbar, Grapefruitschale mit einem harzigen Zug, deutlich präsenter als bei Orange oder Mandarine.
Am Gaumen kommt zuerst Süße, dann übernimmt die Bitterkeit und bleibt lange stehen. Genau dieser Verlauf macht die Sorte erwachsen. Wer als Kind Grapefruitsaft nicht mochte, findet hier vermutlich den Zugang, denn die Kohlensäure nimmt der Bitterkeit die Schärfe.
Mit 34 Kilokalorien auf hundert Milliliter bleibt sie leicht, und die kleine Menge sorgt dafür, dass die Perlage bis zum letzten Schluck steht. Bei einer angebrochenen Literflasche ist das nach dem zweiten Tag vorbei.
Wer die Bitterkeit einmal schätzen gelernt hat, greift selten wieder zu süßen Sorten. Sie ist der Grund, warum diese Limonade auch Erwachsenen schmeckt, die Brause eigentlich hinter sich gelassen haben.
Der fertige Longdrink in einer Flasche
0,33 Liter entsprechen ziemlich genau dem, was ein Longdrink an Filler braucht. Das ist kein Zufall, sondern der Zweck dieses Formats.
Über Eis auf einen Schuss Wodka, Gin oder Rosé Wermut gegossen, ist der Drink fertig, ohne dass etwas abgemessen werden müsste. Die Bitterkeit trägt den Alkohol, wo eine süße Limonade zusammenbrechen würde, und die Farbe macht Sirup oder Zusätze überflüssig.
Pur ist sie ebenso gut. Eiskalt, mit einer Scheibe Limette, dazu Oliven oder Salzmandeln. Zu allem Fettigen und Salzigen schneidet ihre Bitterkeit durch. Eiskalt muss sie sein, lauwarm verliert der Bitterton seinen Reiz.
Warum Bars auf dieses Format setzen
Hinter einer Theke zählt jeder Handgriff. Eine Flasche, die genau eine Portion enthält, spart Zeit und verhindert Verschnitt.
Dazu kommt ein Punkt, den man erst beim Ausschenken bemerkt. Grapefruit ist die einzige Zitrusnote, die sich gegen kräftige Spirituosen behauptet, ohne dass man nachsüßen müsste. Bei Orange oder Mandarine verschwindet die Frucht hinter dem Alkohol, hier bleibt sie stehen und gibt dem Drink seine Kante.
Bei großen Gebinden muss der Rest zwischengelagert werden, verliert Kohlensäure und landet oft im Ausguss. Die kleine Flasche löst das, weil sie geöffnet und geleert wird, ohne dass etwas übrig bleibt. Der Schraubverschluss geht dabei schneller auf als jeder Bügel.
Dazu kommt die Optik. Eine Flasche, die auf dem Tresen steht, wirbt für sich selbst, und das eingeprägte Wappen im Glas macht klar, dass hier kein Standardprodukt ausgeschenkt wird. Gäste fragen danach, und genau deshalb steht diese Sorte in vielen Bistros.
Bei Rième entsteht sie nach demselben Verfahren wie alle anderen, mit der Zuckerbasis, die seit 1921 kalt gerührt wird. Wenn du die Frucht lieber für den Tisch zu Hause möchtest, findest du sie als Pampelmousse Limonade im Liter, noch vielschichtiger wird es bei der Pink Agrumes aus vier Zitrusfrüchten. Was es sonst noch gibt, zeigt La Mortuacienne. Pfand wird separat berechnet.



