Anbieter: Compagnie du Miel
Küstenblüten Honig
Beschreibung
Küstenblütenhonig von La Compagnie du Miel, mild mit Zitruston
Küstenblütenhonig von La Compagnie du Miel ist der milde unter den madagassischen Sortenhonigen, gesammelt an den Knospen des Mokarana. Dieser Baum wächst nur auf Madagaskar, und was die Bienen von ihm eintragen, bekommt einen leicht herben Zitruston.
Küstenblütenhonig ist der helle Sortenhonig von La Compagnie du Miel aus den Wäldern entlang der madagassischen Küste. Im 170-Gramm-Glas liegt er hellgolden und cremig-weich, süß und mild im ersten Eindruck, mit einem frischen Zug, der ihn schnell wieder loslässt.
Süß und mild, mit einem Zitrusbiss am Ende
Miel du Fleurs de Littoral ist der Honig für alle, denen die kräftigen Sorten der Insel zu viel Betrieb machen.
Im Duft liegen frische Blüten und ein Hauch tropischer Frucht, auf dem Löffel folgt eine ruhige, klare Süße ohne Ecken. Erst zum Schluss meldet sich der Mokarana mit einem herben Zitruston, der die Süße abräumt und dafür sorgt, dass der Mund frisch bleibt.
Genau dieser Schluss unterscheidet ihn vom gewöhnlichen Frühstückshonig, der nach dem letzten Bissen oft noch lange süß nachhängt. Hier klingt es leicht aus, weshalb auch ein zweites Brot nicht zu viel wird.
Honig aufs Morgenbrot und an die Meeresfrüchte
Am Morgen genügt eine warme Brioche mit gesalzener Butter und ein Löffel darüber, mehr braucht dieser Honig nicht.
Ebenso geht er über Naturjoghurt mit Beeren und gerösteten Mandeln, und in einer Tasse Earl Grey kommt er mit dem Bergamotteton gut zurecht, weil beide in dieselbe zitrische Richtung zeigen.
Bei La Compagnie du Miel steht er am milden Ende der Reihe. Deshalb ist er der erste Griff, wenn Kinder mitfrühstücken. Wer noch nicht weiß, was er von einem Honig aus dem Tropenwald halten soll, fängt hier an, ohne gleich überrascht zu werden.
In der warmen Küche zeigt sich sein zweites Talent. Verrühr einen Esslöffel mit Limettensaft, Olivenöl und Knoblauch, wende Gambas oder Jakobsmuscheln darin und brate sie kurz und heiß; die Süße karamellisiert am Rand, während der Zitruston bleibt. Über jungem Ziegenfrischkäse mit grob gemahlenem Pfeffer holt er dieselbe Säure noch einmal hervor.
Der Mokarana wächst nur auf dieser Insel
Der Mokarana ist endemisch, er kommt also nirgends sonst auf der Welt vor, und größer als sechs Meter wird er selten.
Unter seinen Blättern, die bis zu sechzig Zentimeter lang werden, sitzen kleine grüne Knospen; an ihnen sammeln die Bienen. Ab Oktober gehen sie auf, im November wird geerntet, und damit liegt diese Ernte am Anfang der Regenzeit an der Küste.
La Compagnie du Miel lässt den Honig deshalb getrennt schleudern und benennt ihn nach der Landschaft statt nach der Blüte, denn Küstenwald heißt hier: Salzluft, Sonne und ein Baum, den außerhalb Madagaskars kaum jemand kennt.
Wer wissen will, wie stark die Insel den Geschmack prägt, hat es hier am leichtesten. Der Mokarana gibt wenig Süße und viel Frische, und beides steht schon nach dem ersten Löffel klar nebeneinander.
Löffelweich bei Zimmertemperatur
Im kühlen Schrank hält das Aroma am längsten, neben dem Herd verliert es sich rascher. Wird er im Glas fest, gib ihm ein lauwarmes Wasserbad und etwas Zeit, dann fließt er wieder. Wie weit die Insel geschmacklich reicht, zeigt daneben der Niaouli-Honig, und die übrigen Gläser stehen im Sortiment von La Compagnie du Miel.



