Anbieter: Lantenhammer

Holzfass Obstbrand

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Holzfass Obstbrand von Lantenhammer aus Äpfeln und Birnen

Holzfass Obstbrand von Lantenhammer ist ein Obstbrand aus reifen Äpfeln und Birnen, gebrannt in Hausham am Schliersee und in französischen Limousin-Fässern gereift. Kein scharfer Obstler zum Kippen, sondern ein milder Brand mit Holz im Rücken.

Holzfass Obstbrand ist der Klassiker der Lantenhammer Destillerie aus Oberbayern, mit 40 Prozent Alkohol in der 350-ml-Flasche. Für ihn kommen heimische Apfel- und Birnensorten zusammen, werden schonend eingemaischt und nach dem Brennen im Eichenfass aus dem Limousin zur Ruhe gelegt. Farbe und Aroma verdankt er allein diesem Holz.

Strahlendes Gold und der Duft von reifem Kernobst

Im Glas leuchtet der Obstbrand golden, und was aufsteigt, riecht nach heimischem Obstgarten im Spätsommer, nach Apfel und nach reifer Birne.

Im Mund zeigt er sich vollmundig und rund, mit der Süße der vollreifen Früchte und einem Holzton, welcher nicht überdeckt, sondern trägt. Der Nachhall bleibt lange mild und fruchtig. Weil hier ein Naturprodukt im Glas steht, verschiebt sich das Aromenbild von Jahrgang zu Jahrgang ein wenig, je nachdem wie süß die Ernte ausgefallen ist.

Diese Schwankung ist kein Makel, sondern der Beleg dafür, dass hier wirklich Obst gebrannt wurde und kein Aroma nachgeholfen hat. Bei einem Brand aus dem Industriefass schmeckt jede Flasche gleich, hier merkst du, welches Jahr im Glas steht.

Der Digestif nach dem schweren Essen

Nach einem üppigen Essen bei Zimmertemperatur aus dem kleinen Stielglas kommt der Obstbrand zu seiner eigentlichen Aufgabe, und dafür braucht es keinen besonderen Anlass.

Im Winter geht er auch in die Tasse und macht aus einem schlichten Tee oder einem Punsch etwas Wärmendes. Wenn du gerne bäckst, gib einen Schuss über den Apfelkuchen oder in die Bratapfelfüllung, wo sich das Kernobst gewissermaßen selbst begegnet. Zu einer Tafel herber Schokolade hält der Brand ebenfalls stand.

Vom Obstgarten ins Limousin-Fass

Bevor Äpfel und Birnen in die Brennblase kommen, werden sie behutsam eingemaischt, sodass die Zellen möglichst heil bleiben und ihre Aromen langsam abgeben können.

Diese Langsamkeit ist der ganze Trick, denn wo grob gearbeitet wird, entsteht jener scharfe Obstler, den man aus mancher Wirtschaft kennt. Wo man dem Obst dagegen Zeit lässt, entsteht ein Brand, welcher nach Frucht schmeckt statt nach Alkohol.

Danach übernimmt das Fass. Die Eiche aus dem französischen Limousin ist grobporig und gibt ihre Gerbstoffe schneller ab als andere Hölzer, weshalb Cognac traditionell darin reift.

Beim Obstbrand sorgt dieses Holz für die goldene Farbe und für jene feine Würze, welche den Unterschied zum klaren Brand ausmacht. Ohne Fass wäre der Brand blass und schmal, mit dem falschen Fass wäre er ein Holzgetränk.

Wie lange der Brand im Holz bleibt, entscheidet dann über sein Gleichgewicht, denn zu kurz gelagert hat das Fass noch nichts abgegeben, zu lang gelagert schiebt sich die Eiche vor die Frucht, welche eigentlich die Hauptrolle spielen soll. Diesen Punkt zu treffen ist Erfahrungssache und lässt sich nicht ausrechnen.

Der Obstbrand ist damit das älteste Kapitel dieses Hauses und zugleich das, an dem sich sein Handwerk am ehesten ablesen lässt. Im Sortiment der Destillerie stehen daneben der bayerische Rum und die Liköre der Raritas-Linie.