Anbieter: København Kombucha

Hidcote Blue – alkoholfrei

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Beschreibung

Hidcote Blue prickelt nach Lavendel und dänischer Geduld

Hidcote Blue ist ein alkoholfreier Kombucha aus doppelt fermentiertem Bio-Tee, in Kopenhagen erdacht und in der Schaumweinflasche mit Korken und Agraffe abgefüllt. Kein entalkoholisierter Sekt, kein süßer Kindersekt – sondern ein Teeschaumwein mit 0,0 Prozent und eigenem Charakter.

Hidcote Blue ist der alkoholfreie Kombucha, mit welchem København Kombucha 2019 den dänischen Produktpreis Sol over Gudhjem gewann – damals gab es die Firma noch gar nicht. Benannt ist er nach einer Lavendelsorte, deren tiefviolette Blüten den Ton angeben. Lass dich überraschen, wie viel Struktur in einem Getränk ohne Alkohol wohnen kann.

Im Glas schimmert er goldgelb, feine Perlen steigen auf und legen sich zu einer cremigen Mousse. Er duftet nach Lavendel, nach Ingwer und zerdrücktem gelbem Apfel, dahinter ein Hauch Pfirsich. Am Gaumen zeigt sich der Lavendel-Kombucha würzig, blumig und leicht. So geht alkoholfrei.

Lavendel, Ingwer und ein Hauch Pfirsich

Das Aroma stammt nicht aus dem Fläschchen, sondern aus echten Lavendelblüten, welche nach der ersten Gärung in den Bio-Tee wandern.

Hidcote heißt eine kompakte Sorte des Echten Lavendels mit besonders dunklen Blüten, im Garten wie im Glas die aromatischste unter den Lavendeln. Der Ingwer setzt darunter eine feine Schärfe, der gelbe Apfel bringt Saft, die Zitrusnote hält alles zusammen.

Die Säure bleibt mild, der Abgang trocken, und mit 28 Kilokalorien je 100 Milliliter bleibt er auch am späten Abend ein leichter Begleiter. Ein Getränk, welches sich nicht anbiedert.

Er mag Fisch, Gemüse und alles Umami

Serviere ihn bei 7 bis 9 Grad im Weißweinglas, nicht in der schmalen Flöte, denn er möchte Luft haben, dann öffnet sich der Lavendel.

Zu gebeiztem Lachs, zu gebratenem Spargel, zu einer Schale Miso passt er wunderbar. Die feine Säure setzt einen Kontrapunkt und drängt sich nie in den Vordergrund. Zum Aperitif steht er neben portugiesischen Sardinen auf geröstetem Brot.

Aus einer Flasche mit 750 ml werden vier bis sechs Gläser, das reicht für die Runde. Und weil das Öffnen mit Korken und Agraffe genauso knallt wie beim Sekt, fehlt am Tisch nichts – außer dem Alkohol, und den vermisst hier niemand.

Louise und ihre trainierten Bakterien

Louise Benkjær Limbach begann 2019 in Kopenhagen zu fermentieren, zunächst als Hobby, in der geliehenen Küche des Zwei-Sterne-Kochs Francis Cardenau.

Kombucha entsteht in zwei Gängen. Erst wandelt Hefe den Zucker in Alkohol, dann verwandeln Bakterien den Alkohol in Säure. Genau dort liegt die Kunst, denn die meisten Kombuchas bleiben bei 0,5 Prozent stehen. „Wir mussten unsere Bakterien trainieren, sie stärker machen – wie Sportler im Höhentraining“, erzählt Nicolas Limbach, der den Betrieb seit 2023 führt.

Zweimal wird schonend pasteurisiert, nach der Gärung und nach der Abfüllung, damit die 0,0 Prozent auch in der Flasche halten. Die Zutaten sind zu hundert Prozent bio, überwiegend aus nordischen Quellen. Begonnen hat die Produktion in Nordhavn am Kopenhagener Hafen, heute füllen spezialisierte Partner in Deutschland auf Anlagen für Schaumweinflaschen ab.

Jyllands-Posten gab dem Hidcote Blue 91 Punkte, und der Sol over Gudhjem prämiert seit 2014 die besten dänischen Erzeugnisse. Alle Achtung.

Bei sieben bis neun Grad kommt der Lavendel

Gut gekühlt bei 7 bis 9 Grad kommt die Lavendelnote am schönsten heraus. Nach dem Öffnen hält er im Kühlschrank zwei Tage, Korken und Agraffe halten die Perlage zusammen. Wenn du dich weiter durch die dänische Manufaktur probieren möchtest, findest du alle Sorten von København Kombucha bei uns, dazu weitere Kombucha-Spezialitäten und prickelnde Alternativen ohne Alkohol.

Bio Kontrollnummer DE-ÖKO-039 EU – Nicht EU Landwirtschaft